Sonnenaufgang in Münster

Um viertel nach 6 wurde ich geweckt, die Atem-Maske abgenommen. Alle Drähte, Gurte um den Oberkörper, die auf den Kopf geklebten Dioden, unterm Kinn.

Alles kam ab. Denn es war ja nur Kontrolle.

So hatte ich Zeit, die Sonne aufzunehmen.

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Obwohl ich eine rote Sonne sah, ist sie hier weiß

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glutrot war sie

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mal ein Blick ins Zimmer, ich hatte nur mit einem Bettbezug geschlafen. Nur den zusammenfalten, das schaffe ich nicht mehr. Daher so ein Durcheinander auf meinem Bett…

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das letzte der Serie

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Es wurde ein sommerlicher Tag.

Rietberg 1

Am Freitag ging es nach Rietberg bei Gütersloh.

Ich habe euch das Haus ja schon gezeigt, in dem wir untergekommen sind.

35 SängerInnnen und unser Chorleiter Markus haben das Institut bevölkert.

Markus lässt alle meine Leser herzlich grüßen.

Er liest meinen Blog ab und zu, und er mag die Montagsherz-Aktion.

Dies war mein Zimmer, unterm Dach juchee!

6123 Zimmer

Der Duschraum, der hat richtig was! Zur Dusche gehen zwei Stufen hoch. Hier wurde die Schräge genial ausgenutzt.

Dick darf man nicht sein, dann käme man nicht zwischen Waschbecken und Wand… 😉

6122 Dusche Rietberg

Um 18 Uhr gab es Abendessen, danach eine Chorprobe und dann ging es zum gemütlichen Teil über. In einem Raum, ganz unterm Dach, mit Holzbohlen. Leider habe ich keine Aufnahme gemacht.

Doch am nächsten Morgen war fast alles weiß! – Doch das verschwand mit der Zeit.

BlickausFenster 6124

Zu allem Übel hatte ich den Aufstecker für meine elektrische Zahnbürste vergessen. So musste ich mit viel Zahnpasta und einem Finger ein wenig Sauberkeit und Frische in meinen Mund bringen…

Im alten Teil des Institutes Vita wohnte ich. Mit dem Fahrstuhl hätte ich auch hinauffahren können. Doch ihr kennt mich ja, dass ich lieber die Treppen nehme. Aber die waren besonders. Denn dieser alte Teil des Hauses ist von 1926.

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Hinunter ging es einigermaßen, aber aufwärts kam ich jedesmal aus der Puste. Denn sie sind dermaßen ausgelatscht, das war echtes Training 😉 – bis in den vierten Stock…

Nordkirchen 5

Von der Mehrfachbrücke nochmal ein Blick zurück, da sind ja Pferde im Schatten der Bäume!

Wie gesagt, über diese lange Mehrfachbrücke:

Die Schwalben zischen ganz nahe über das Wasser, ich habe versucht, mal eine oder zwei zu erwsichen, ist aber kläglich ausgegangen

und dann sind wir im Innenhof, die Uhren habe ich ja schon gezeigt.

Die Laternen haben echt was zu zeigen

wieder so eigenartige Aufpasser/innen

noch so eine Aufmerksame

ist doch ein schöner Anblick!

schon wieder eine Brücke, unten eine Schwanen-Familie

Jetzt stehe ich auf der Knickebein-Brücke

In ein Zimmer konnte ich hineinschaun.

Von oben herab – gesehen

eine Wildsau im Schloss-Garten!

nochmal ein Blick auf das Schloss Nordkirchen

Westfälisches Versailles wird das Schloss auch gern genannt.

Nordkirchen 4

Heidelberg 1

Wir waren am Donnerstag in Heidelberg angekommen. Unser Zimmer noch nicht fertig, doch den Wagen konnten wir immerhin schon in der Garage unterbringen. So gingen wir gleich mal etwas umher, waren schnell auf der Alten Brücke. Da es morgens geregnet hatte, hing dort an der dritten Einkerbung des Brückengeländers ein dunkelgrauer-mit-rötlichen-Blümchen-Schirm.

Endlich konnten wir ins Zimmer, für den Preis hatten wir schon etwas mehr Komfort erwartet. Im Schrank waren die Fächer so schmal, dass echt nix drauf passte. Nur die Schmutzwäsche tat ich dann dahin. Der ist es ja egal, ob sie glatt oder krumm aufbewahrt wird 😉  Alles andere blieb im Koffer…

Am Freitag gingen wir rauf zum Schloss, ein wundervoller Fußweg. Der Parkhauswächter einer Tiefgarage erzählte uns, dass man auch die Bahn nehmen könne, das sei EIN Preis: 5 Euro, also mit Schloss-Eintritt. Wir wollten lieber zu Fuß rauf. So weit ist es ja gar nicht.

Hach, war das schön, noch nicht viel los. Ab und zu regnete es ganz leicht. Aber das störte nicht wirklich.

 Immerhin hat mein Mann ein paar Fotos aufgenommen. Meine sind ja futsch!!!

In der ehemaligen Apotheke…

dem Adler hat er leider den Kopf gekürzt…

ganz schön durchsichtig!

 im Innenhof

Nun aber mal außerhalb, da ist es auch interessant.

Die Rundtürme sind noch gut zu erkennen.

Von hier oben haben wir einen super Blick auf Heidelberg – mit der Heilig-Geist-Kirche

Auch auf die Alte Brücke kann man wunderbar sehn, den Ausblick gabs ja kürzlich unter „Brücken 2012“ Außerdem hatte ich mir die „Hauptstraße“ rangezoomt, herrlich, was da schon an Leuten unterwegs war. Die ist ja immer bevölkert… Aber leider ist auch dieses Bild bei den Verlorenen…

Nochmal ein Blick aufs Schloss

so herrlich viel Grün

der Neckar

Dann hat er lange keine Fotos gemacht… Schade, also klafft nun eine Lücke…

Tick-Tack

Heute möchte mal wieder eine Uhr zeigen.

Sie hing im Zimmer von Tochter und Schwiegersohn in unserer Unterkunft in Truro


Auf nach Erfurt

Nach einer Gewitternacht mit starkem Wind zwischen 2 und 3 Uhr fuhren wir am Sonntag Morgen ab. Wenige LKW’s, also waren die Autobahnen sozusagen frei.

Bei Bad Hersfeld habe ich das erste Foto gemacht, von Amazon.

Nach rechts hin zieht sich das Gebäude noch elendlang dahin.

Dies Schild habe ich für Denise aufgenommen und ihren Walter 😉

Die Drei Gleichen sehen wir nun, nacheinander, sozusagen. Die erste auf der linken Seite

hier nun die beiden anderen Burgen.

Dann geht es – für unseren Navi – über Acker. Es ist ein ziemlich neuer Abschnitt der A4. Er berechnet immer neu, grins. Irgendwann passt es dann wieder, kurz vor Erfurt.

Da müssen wir beide lachen: Gibt es da etwa ein großes Becken anstatt einzelner Toiletten, grübel… 🙂

In 2003 waren wir zuletzt in Erfurt. So führt uns das Navi souverän zum Ziel: Augustiner-Kloster. Wir bekommen auch einen Parkplatz zugewiesen, so einen mit Bügel runterklappen. Ach du heiliger Strohsack, ist der Bordstein hoch!  Da kann der  Wagen gar nicht hoch. Reinbugsieren ohne Schrammen, das dauert. Habs leider nicht geknipst 🙂 Aber es hat geklappt.

Koffer und Taschen hochtragen, Zimmer belegen…

Blick nach draußen:

und herinnen sieht es so aus:

Es ist inzwischen 15 Uhr, 34 Grad. Wir spazieren mehr oder weniger ziellos durch die Straßen.

Erinnerungen werden wach.

Barfüßer-Kirche, Eintritt 1 Euro pro Person. Senioren preiswerter. „Was sind Senioren bei Ihnen?“ Wenn einer seinen Rentenbescheid vorlegen kann.

Die Frau hat ja ne Klatsche! Als wenn jeder Rentner seinen Rentenbescheid dabei hätte!

Peter: Und wenn ich eine Rente aus einer privaten Versicherung beziehe, dann HABE ich keinen Rentenbescheid!

Antwort: Dann haben Sie ja selbst eingezahlt!

WAS für eine Logik…

Ich mache 2 Bilder, Altar

und die Orgel

Peter meint, hier ist knipsen verboten. Und da kommt sie schon hereingeschossen! Fotografieren kostet 1,70!

Wir gehen, haben die Nase voll von der Barfüßerkirche, mehr gibt es eeeh nicht zu sehen. Aber draußen, da gibt es noch was Schönes

noch mehr

Die Eisdiele mit dem Außenbereich über der Gera finden wir auch wieder, lassen uns ob der Temperaturen leckeres Eis munden.


Auf der rechten Seite, ganz hinten, oben an der Straße, da ist die Eisdiele (Pfeil).

Hier eine „Stromschnelle“ 🙂

Ein klein wenig weiter ist Käptn Blaubär zu sehen. In Erfurt ist der Kinderkanal (soweit ich weiß)

Blumenkübel im Fluss

Und noch was für kleine und große Kinder 🙂

Etwas später am Fischmarkt noch zu Abend gegessen, die obligatorische Thüringer Bratwurst 😉