Historisch

Ende Dezember fuhren wir nach Münster zur Steuerberater-Kammer.

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Mein Mann hatte was abzugeben,

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seine Bestellung zum Steuerberater.

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Wir haben ja die letzten Mandanten an einen Steuerberater im Ruhrgebiet übergeben.

Und wenn mein Mann die Bestellung behielte, müsste er Beiträge zahlen.

Nur wozu?

Dieser Briefkasten war so voll, dass er seinen Brief nur mit Mühe hineinquetschen konnte. Von unterwegs rief er – es war der letzte Sonntag in 2014 – einen vom Vorstand an und mokierte, dass man aus dem Briefkasten Briefe herausnehmen kann.

Aber wir wissen inzwischen, dass er angekommen ist.

Nun ist mein Mann kein Steuerberater mehr.

Ein historischer Tag!

Der Mond ist mal wieder

voll!

Der macht sich nichts daraus, wenn er voll ist, grins.

Aber die Abmagerung können wir meist ein paar Tage später beobachten.

Jojo-Effekt nennen wir so etwas.

Vor zwei Wochen sah er so aus:

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und gestern hat er mal wieder gesoffen, so dass der voll war. Aber er steht seinen Mann!

IMG_4825Sen 06.14 Vollmond

sind das Säuferflecken, die da auf seiner Haut prangen?

Verzeiht mir meine ungehörigen Gedanken, sie sind mal wieder mit mir durchgegangen 😆

Fusion

Am Sonntag wurde in der Messe die Fusion von 4 Gemeinden feierlich begangen.

Eigentlich sind es nur noch drei. Denn die Gemeinde St. Johannes ist bereits seit ca. 6 Jahren geschlossen. Banner aller Gruppierungen warteten hinten.

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ich machte mich derweil auf den Weg nach oben, zur Orgelbühne.

Und dann war es soweit, sie zogen ein.

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Zum Schluss die Meßdiener, Priester, der Weihbischof Geerlings, zu erkennen an der Bischofsmütze  (der viertletzte)

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Er verlas die Urkunde der Fusion, und die Urkunde, die unseren Pfarrer als Pfarrer der neuen großen Gemeinde beruft. Alle vom Seelsorge-Team hatten sich schon um den Bischof postiert.

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Pater Mato wurde damit auch zum Pastor erhoben.

Noch vor Beginn der Messe hatte ich unseren Chorleiter und Organisten gefragt, wo denn der Adventskranz sei. Normal hängt der von oben, in diesem Jahr auf einem recht niedrigen Ständer. Er meinte, der sei heute mal weiter in der Seitenkapelle.  Es gäbe gleich eine Überraschung!

Ok, verständlich, denn was sich alles am Altar tummelte, das konnte sich sehen lassen.

Und dann plötzlich wurde ich von Markus ermahnt, nun doch den Fotoapparat zu zücken.

Von jeder Gemeinde wurde nun ein langes Tuch angebracht, erst ein Gelbes von Maria Heimsuchung, die jedes Jahr den wundervollen Früchteteppich erstellen. Ich musste lachen, der Bischof hatte das Tuch teilweise auf seinem Schoß 🙂  Dann ein Rotes von St. Ludgerus, dann eins in Violett von St. Johannes, der Kirche, die ja schon geschlossen wurde, und zum Schluss Orange von unserer St. Martinus-Gemeinde.

Und dann, ja dann wurde das Ganze in der Mitte ganz langsam hochgezogen, ganz langsam.

Wie ein Zelt schaute das dann aus.

Bänder-Gemeinden

Zum Vaterunser bat der Bischof wohl auf einen Wink unseres Pfarrers die Kinder zum Altar, und sie kamen, nach und nach, das dauert immer ein wenig, lach. Denn so ganz Kleine gehen halt noch nicht so schnell, also ist warten angesagt

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Wir sangen zusammen mit dem Kirchenchor aus Scherlebeck „Wohl mir, dass ich Jesum habe“ von Bach, hier mit großem Orchester, bei uns nur mit Orgel. Hört sich aber auch gut an.

Ein Kinderchor, ich glaub der ist von Maria Heimsuchung, war einfach herrlich. Mit Mikrofon und dann diese unbekümmerten Kinderstimmen. Wir haben alle gelächelt. Ein Jugendchor hat auch gesungen.

Eine prima Mischung.

Die Leit-Meßdiener und Bannerträger nahmen schon Aufstellung für den Auszug.

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Und dann wurde das letzte Lied gesungen, die Messe war zu Ende, die Fusion besiegelt.

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Anschließend waren alle ins Kolpinghaus eingeladen. Ein Gang durch Schneematsch. Aber der Saal war so voll, wir beide haben sofort die Flucht ergriffen, wie einige andere auch.

Allerdings war es gar nicht so einfach, nach Hause zu kommen. Es machte immer quartsch, quartsch im Schneematsch und es war oft arg glatt. Der Regen hat dann dafür gesorgt, dass der Schnee verschwand.

Daheim haben wir dann den Sonntag noch genossen.

mal wieder in RE

auf dem Hinweg hatten wir es ziemlich eilig, da wir zum Frühstück ins Extrablatt wollten. – Doch ein Foto musste ich vorher unbedingt aufnehmen, da das später garantiert nicht mehr zu knipsen war.

Auf den ersten Blick wirkte es, als wache der Kleine über den Schäferhund.

Wow, noch einen Zweiertisch ergattert! Es war richtig voll. Die Frühstücks-Kultur hat sich doch gewaltig gewandelt.

Wir waren danach noch in der Stadt, trafen eine Bekannte, mit der wir plauderten. Dann zu Walbusch, eine bestellte Strickjacke anprobieren. Passt meinem lieben Mann richtig gut, macht von hinten wunderbar schlank. Was ist mit double-faced? Mach sie mal auf links. Häää? Oben das Größenschild zu sehen!? Und unten an der Seite der Einnäher mit der Materialien. Die kann man doch nicht auf dieser Seite tragen. Das bestätigte auch die erstaunte Verkäuferin. Wäre sie mit dem Preis runtergegangen, hätten wir sie genommen.

Dafür haben wir dann einen Laptop gekauft, allerdings nicht bei Walbusch 😆 Der ist hier im Mittel-Markt sogar 140,– € preiswerter als am Vortag bei Mars-Venus. Da wir den schon so oft angeguckt hatten, war er nun fällig…

Nun endlich Zeit für Fotos 🙂

Es sprießen schon Sträucher

Eine Hortensie ist auch schon schön entwickelt

Schneeglöckchen läuten fleißg

Schon auf dem Hinweg war mir Mysteriöses aufgefallen:

an Gullis gekettete Pylone!

Aaaach, ich weiß, das ist der neuste Straßenschmuck!

Zum Abschluss noch ein grünender Strauch


Sonntag

war verkaufsoffener Sonntag im Marler Stern.

Dort einen Parkplatz zu finden, war so gut wie unmöglich. Die Straßenführung ist derart verwirrend, dass man oft gar nicht weiß, ob man auf der richtigen Spur ist. Dann hatten wir endlich einen außerhalb, aber neeeeee, nur 1 Stunde mit Parkscheibe, direkt vor der Polizei! Auch keine Ausnahme am Wochenende zu ersehen. So ist es z.B. in Recklinghausen…

Dann fanden wir einen freien Parkplatz direkt vor Venus, Mars, Saturn…

Ein Riesen-Andrang, oh, es ist auch ein Trödelmarkt dabei!

Puppen und vieles mehr

ein Blick von oben

so viele verschiedene Stände

Nicht nur Blick nach unten, nein auch nach oben, wo allerdings nur sehr wenige hinschauten 😉  Frühlingsgefühle wurden geweckt.

Es ist ein Einkaufszentrum der ersten Stunde, so meine ich. Also oft wird es uns hier nicht hinziehen.

Wieder draußen, auf dem Weg zum Wagen, direkt vor Venus, Mars,  Saturn

Auf der Rückfahrt schien die Sonne

Furchen im Ackerland

durchscheinende Bäume

und ein Springinsfeld am Himmel


Heilig Abend

Cornelia und ich haben den Baum geschmückt, die beiden Männer gaben ihre mehr oder weniger hilfreichen Kommentare dazu ab 😉

Dann haben wir noch ein wenig Zeit, naschen Weihnachts-Verführerchen… unterhalten uns

Und dann machen wir uns auf den Weg zur Kirche. Das bedeutet, erstmal das Auto freischaufeln. Unser bester Schwiegersohn lässt uns aussteigen, er parkt den Wagen irgendwo. Da geht es rauf zur Kirche.

Immer wieder kommt ein Wagen zurück, der oben keinen Parkplatz mehr bekommen konnte.

Wir sind eine halbe Stunde vor Beginn der Christmette da, die Kirche ist bereits voll! In der letzten Reihe bekommen wir noch 3 Plätze. ubS (unser bester Schwiegersohn) bringt das Auto weg. Als er kommt, wechselt mein Mann auf eine Bank weiter vorn seitlich an der Wand.

Eine Bläsergruppe spielt bekannte und weniger bekannte Lieder, sie spielen wirklich gut, ok, bei einem Stück stimmt die Abstimmung nicht so ganz. Aber es ist ja auch live.

Die Christmette beginnt, es gibt eine Predigt, die recht wenig mit Weihnachten zu tun hat, aber lang ist, sehr laaaaaaaang. Und nach dem Ende der Mette ist Weihnachten!

In bester Stimmung machen wir uns auf den Heimweg, erst wieder diese schmale Straße hinunter, dann mit dem Wagen, es hatte schon den ganzen Tag geschneit, daher ging es nur langsam voran.

Meine Tochter hat für mich wieder ein Trifle hergestellt, das mag ich doch so gern. Hmmm ist das lecker. Aber sowas gibt es halt nur in England. – Oder selbst gemacht.

Leider waren wir zu verfressen, als dass ich sein Innenleben mal geknipst hätte.

Unten sind Früchte, diesesmal waren es rote Johannisbeeren, dann kommt eine Biskuitschicht, Vanillepudding, den ihr ja sehen könnt, und zum Schluß oben drauf Sahne.

KÖSTLICH !!!

Am Freitag

fuhren wir morgens in die Stadt, hey, da sind ja komische Figuren im Garten, wohl schon für abends…

Gegen 10 Uhr waren wir im Extrablatt, es war so voll, wir bekamen den letzten freien Tisch.

Wo kommen nur die vielen Leute her, um am Freitag Morgen dort zu frühstücken??? Wirklich erstaunlich.

Ich finde es so prima, wenn dann Gabeln fehlen,  oder später auch mal Teller. Dann stehen gleich ca. 10 Personen da und warten 🙂

Es war ziemlich wenig Personal aktiv, daran lag es wohl. Uns gefällt sowas. Denn wenn wir auswärts frühstücken, haben wir auch Zeit.

Anschließend auf dem Marktplatz entdecke ich mal wieder Schilder auf dem Boden, es sind Platten der Partnerstädte: Douai, Akko, Preston, Dordrecht und Schmalkalden.

Ich habe wieder ein weinberanktes Haus entdeckt.

Im Garten hinter der Musikschule blühen auch noch Rosen.

dieser Baum leidet schon arg unter Haarausfall 😉

bei der Christuskirche sind jede Menge dieser roten Beeren an den Bäumen

herbstliche Straße in Recklinghausen

huch, kräftig lila Beeren

noch ein lichter Baum

Dies war der erste Teil des Geburtstags-Freitags meines Mannes. Allerdings wußten wir es noch nicht, was noch kommen würde.