Stadt-Land-Fluss – L wie Llangollen

Die liebe Quizzy hat das Spiel „Stadt-Land-Fluß“ wieder aufleben lassen.

Eine super Idee.

Nur losen wir den Buchstaben nicht aus, wir gehen einfach dem Alphabet nach.

So sind wir inzwischen beim L angekommen.

Das ist für mich Llangollen – gesprochen: Langochlen (wie in Dach). Der Ort liegt in Wales am Fluß Dee.

Aber wir sind nicht zur Stadt gekommen, sondern wollten was anderes sehen, den Kanal!

Es regnete ganz leicht an dem Tag, nicht wirklich störend… Ein erster Blick auf den Kanal – laaang und einsam

UND eine schmale Fläche für die Fußgänger, höchstens ein Meter.  Aaah, da hinten kommt ein Boot um die Kurve

Ich halte mich nach Möglichkeit am Geländer fest. Denn da neben dem Wasser, da gehts einfach abwärts. Das ist NICHTS, gar nichts! Sie schauen zu einem Mann herunter, der tief unten steht und Aufnahmen macht. Da könnte ich nicht runtergucken!

Oha, da kommt mir einer entgegen, der hat noch mehr Schiß als ich. Der läßt das Geländer partout nicht los. So muss ich ihn durchlassen, hach, geschafft. An der Kurve, aus der das Boot kam, kehren wir wieder um. Und riskieren mal einen Blick nach unten

Wo wir begonnen hatten, ist ein Hafen.

Da gibt es auch eine Möglichkeit, hinunterzusteigen zum Dee

Verdammt hoch das Ganze! Noch einmal die Brücken des Viaduktes

Es war ein besonderes Erlebnis, dieses Viadukt zu kennenzulernen.

Tavistock

Weiter ging die Fahrt, vorbei an einer Felsformation

Aaah ja, ein „weak bridge“ nennen die Engländer solche sehr engen und womöglich noch kurvigen Brücken. Da müssen wir drüber! Ok, weak heißt schwach, so kommt sie uns gar nicht vor…

Wir befinden uns noch immer im  Naturschutzgebiet Dartmoor in Devon, also bitte warten, bitte warten, bitte …

Und doch machen wir einen kurzen Stop in Princetown

Inzwischen weiß ich, dass unsere Tochter in diese Gegend wollte, weil da einige Bücher spielen.

Aber dieses weiße Haus – na schaut  mal ….

In diesem Dutchy Hotel verfasste Sir Arthur Canon Doyle seinen „Hund von Baskerville“.

Hier kommt er gerade die Treppe herunter 😉

Wir machten endlich mal eine kleine Futter-Pause.

In diesem Restaurant habe ich auch die Uhr für diesen Tag entdeckt, wenig später in der nächsten Stadt noch eine doppelte… in Tavistock.

Wir gingen in den Pannier Market. 

Oha, dort gabs alles zu kaufen, vom Knopf über die Haarbürste, das Halstuch, Bettwäsche, Bratpfannen, Kleidung…

Wir haben gar nichts gekauft. Beim Rausgehen hat mich diese Treppe doch beeindruckt.


So sieht das Gebäude mit diesem Market aus

jetzt mal ein Blick in die Stadt

In der St. Eustachius Parish Church waren wir, leider habe ich sie nicht richtig von außen. Aber hier ist sie gut zu sehen. Wieder konnte ich nichts auf deutsch finden.

Ein Fenster

Die Orgel haben sie total zugebaut

Ein Doppelstandbild hat mich fast umgehauen:

Er  halb aufgerichtet und grinsend, beobachtet seine betende, fromme Frau. Oder freut er sich, dass sie für ihn betet?

direkt neben der Kirche ist offensichtlich ein Rest des alten Friedhofes

Dann sehe ich in der Ferne irgendwas, das nach Brücke aussieht. Da will ich hin!

Ein Viadukt!

Och neeeeee!!! Da stehen auf der anderen Seite so viele Autos vor, ich kann’s nicht richtig aufs Bild bekommen, heul 😦  Und etwas weiter sind schon wieder Häuser, also keine Chance! Dies ist der Versuch, aber zu erkennen sind die Pfeiler nicht besonders gut…

Dafür aber nochmal ein Blick hindurch gegen den blauen Himmel 🙂