Freitagsklingeln – 14

Freitags um eins macht jeder seins

Wir lassen es klingeln,

es ist die Idee von Frau Tonari

heute eine Uhr in Heidelberg

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Ticken tut sie bestimmt.

Und der Satyr hat eine Art Trompete, um die Stunden einzuläuten.

Es ist die Stadthalle unten am Neckar.

Christmette

Weil viele Besucher der Christmette sehr früh da waren, wurden schon von der Orgel Lieder gespielt, der Pastor las  Texte vor. Eine gute Sache. Eine Trompete wurde auch gespielt, wunderbar.

Vor dem Altar liegt diese besondere Krippe

IMG_1368Sen12 15Auf den äußeren Strahlen stehen die Namen wohl aller Länder, diese Krippe war auch bei der Krippenausstellung in unserer Kirche.

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In unserer Kirche wird ja eine neue Sitzordnung ausprobiert, also links und rechts vom Altar, der vorgezogen wurde. Eine große Renovierung steht bevor.

Wir sind immer in der ersten Reihe, ich in meinem Rollstuhl daneben.

Die Krippe wurde geöffnet und gleich ging ein wundervolles Licht von ihr aus.

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Es war eine ganze Reihe geflüchtete Ghanaer uns gegenüber. Drei von ihnen beteten nach dem Vaterunser das Vaterunser in ihrer Sprache.

Beim Friedensgruß geben wir uns ja die Hände mit den Nachbarn und denen hinter uns, um Frieden zu wünschen. Aber am Heiligen Abend war es anders.

Unser Pfarrer  ging auf unseren Block zu – auf mich zu – gab mir die Hand und sagte: Ihnen stellvertretend für diesen ganzen Block wünsche ich Frieden.

Ich strahlte über das ganze Gesicht.

Mister

Armstrong hat seine Bleibe in Nottuln

IMG_5853Sen08.14 Armstrong

Ist es der, der auf dem Mond war? Oder der mit der Trompete?

25 Jahre

gibt es die Reservistenkameradschaft Westerholt. Ein Freund von uns ist dort im Vorstand tätig und hatte uns zu der Feier eingeladen. Er hatte übrigens nachmittags die Kasse vor sich stehen, beim Weinfest – am Stand der Partnerstadt Szczytno in Polen  (Die Kasse hatte ich fotografiert). Erfrischt und umgezogen waren wir wieder losgezogen, diesesmal aber nicht so weit, nur gute 10 Minuten von zu Hause.

Ein Feuerchen wurde schon angezündet. Hier sieht man auch die Matsche auf dem Boden. Daher waren auch Flatterbänder angebracht, damit niemand zu tief sinkt, lach. 

Ein Teil der offiziellen Feier hatte bereits stattgefunden.

Doch dann war es Zeit für die Ehrung. Also alle antreten, jeder bekommt eine Fackel, die angezündet werden muss.

Augnglick, mu nua no den hanschu anschiehen 😆

Alle bereit!

Erkennt ihr unseren kleinen Schloßgarten wieder?

Und jetzt gehen sie über die kleine Brücke, das große Tor rechts hatte ich letztens mal bei meinen Schattenbildern gezeigt.  Uuuuuuuuuund links davon thront der Drache in der Weide!

Es geht zum Denkmal unseres Grafen Egon von und zu Westerholt, Blumen für den Grafen und für die Ohren per Trompete das Lied: Ich hatt einen Kameraden

Sorry, an solchen Bildern kann ich einfach nicht vorbeigehen

Hey, heute geht es mal in den Teil, dessen Tor immer verschlossen ist.

Die Fackeln werden in einem Eimer mit Wasser gelöscht – zisssch

Wunderbar, alles Glas nach Süden, das hatten wir damals beim Bauen gesehen. Doch dass nur Fenster auf der Südseite sind, Klasse! Auch ein Spielhaus mit Rutschen ist für den Junior da.


etwas weiter links der Backsteinbau gehört auch dazu

eigentlich wollte ich den Löwen aufs Bild bekommen…

Mal ein Blick in die Höhe, lohnt sogar

Auf diesem See, genau auf diesem herausragenden Zweig steht manchmal der Graureiher

wir umrundeten den See und kamen von hinten wieder zu den Zelten.

nun  ist es auch dunkel genug für das Feuer, es wird gegrillt, hmmm lecker, sehr zivile Preise, richtig erfreulich.

Dann entdeckte ich den Mond, wie er in den Bäumen leuchtete, und wie er nach und nach höher stieg. Ihr wißt ja,  dass ich ihn fotografierte, aufgestützt auf einen Baumstumpf mit viel Moos drauf, lach.

Das Feuer wurde zu Glut

Es war ein schöner Abend, ein passender Abschluss an diesem Sommer-Samstag.