Hitzewallungen

Eine schöne Aktion von Paradalis

Da ich nie unter Hitzewallungen zu leiden hatte, musste ich mal schaun, was mich denn doch dazu hat bringen können. Und ich wurde fündig.

Wir hatten mal einen Drucker bestellt. Der wurde natürlich nur bis an die Haustür geliefert. Also mussten wir ihn nach oben hieven.

So sah die Kiste aus:

Überaus hilfreiche Darstellung, wie wir ihn zu transportieren haben. Nur die Treppe rauf, daran haben sie wohl nicht gedacht… Außerdem ragten so komische Plastik-Laschen heraus, die an den Treppenstufen das Hochschieben behinderten.

Meine Güte, haben wir geschwitzt, als wir endlich die beiden Treppen geschafft hatten. Mir war so sehr heiß, zumal es auch im Sommer war. Ja, das kam noch erschwerend hinzu 😉

Eeeendlich mühsam aus der Kiste gehoben.

Und da immerhin schon sahen wir, dass es auch anders hätte gehen können. Wir dachten, uns laust der Affe!

Genau diese komischen Laschen hätten wir lösen können, müssen, um  dann OHNE diese schwere Umverpackung NUR den Drucker hochzuschleppen. Daraufhin kam unser Blut nochmal in Wallung ❗

Meine Arm-Innenseiten beweisen, wie heiß es herging.

Wir haben ihn übrigens auch wieder runterschleppen müssen, ein paar Tage später. Er funktionierte nicht so, wie wir gedacht hatten. So haben wir ihn aber doch wieder in die Kiste gepackt und die Treppen vorsichtig hinunter rutschen lassen….

Hat gut geklappt 🙂 ~ ohne neue Hitzewallungen

AufRuhr 1225

steht auf den Eintrittskarten, jedoch nicht nur da.


Wir sind auf dem Weg zum LWL (Landwirtschaftsverband Westfalen-Lippe) – Museum in Herne.

Der erste Blick auf einen Holzturm, der wohl zum Museum gehört.

wie immer klick in die Bilder zum vergrößern

Aha, daaaa gehts rein!

die Treppe runter – keine Rolltreppe

gleich trifft mich der Schock! Engelbert wurde umgebracht!

Ach, es handelt sich um Engelbert von Köln.

Es wird immer gruseliger; denn in der Biografie Engelberts berichtet Caesarius von Heisterbach, dass bei einem Überfall am 7. November im Jahr 1225 insgesamt 47  mal auf den Erzbischof Engelbert von Köln eingestochen wurde. Der Überfall wurde geleitet von Graf Friedrich von Isenburg bzw. Altena mit seinen Leuten und denen des Erzbischofs, seines Onkels.

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/input_felder/langDatensatz_ebene4.php?urlID=499&url_tabelle=tab_websegmente

1978 wurde festgestellt, dass er allein an seinen Schädelverletzungen schon gestorben wäre, ohne dass sie ihm noch Gliedmassen zerbrachen und abtrennten.

Dann ging der Kampf erst richtig los, um Land und Leute.

Wir laufen weiter, mit Blick in die Höhe

Kreuzritter

natürlich ging es auch um Gold

nochmal ein Bild der Geschehnisse

2 Ritterheilige, links ist der Heilige Gorgonius, einer der Patrone des Mindener Domes. Der andere ist der Heilige Mauritius, Anführer der Thebaischen Legion.

Eine Burg im Bau

Modell des Dortmunder Westentores

nun gehts an die kleinen Alltäglichkeiten

auf dem Kunstrasen liegt ganz frei alles, was Ritter so braucht – incl. Kettenhemd rechts hinten

nochmal ein Kettenhemd in voller Pracht (die Spiegelungen sind leider fast überall)

das solls fürs erste sein.

Zeche Zollverein

Von der Synagoge zurück ins Parkhaus. Da steht ein alter, historischer Cadillac, ziemlich schmutzig, daher nicht leicht zu fotografieren.

klick in die Fotos zum vergrößern

Nun also gehts zur Zeche Zollverein. Da waren wir mal vor einigen Jahren, als das Beatles-Musical aufgeführt wurde. (Gestern wäre John Lennon 70 geworden, passt ja richtig)

Der erste Blick

die Schienen braucht niemand mehr

ein Modell der ganzen Anlage

Hier ist ja richtig was los! – Im Gegensatz zur Ruhe und Übersichtlichkeit in der Synagoge tanzt hier der Bär.

An jeder Essens- oder Getränkebude … Schlangen… wir sind das Warten leid, versuchen es ein paar Etagen höher. Eine interessante Rolltreppe.

Blick zurück, herrliches Rot

übers Gelände

Die Halle oben,

wo auch nur Schlangen sind, alle Plätze besetzt, kein Wunder. Wir stellen uns trotzdem an, brauchen was zu trinken. Als wir endlich unsere Getränke haben, sind nur noch 2 Personen hinter uns. Neee ne? Grrrrrrr!!!!  Während wir unsere Apfelschorle und das Wasser trinken, schauen wir uns ein wenig um.

runter bin ich die Treppe gegangen, war lustig, ich ganz allein.

normale Treppe ist grundsätzlich schneller als Rolltreppe, fällt mir immer wieder auf 😉

diese dicken Taue auf den riesigen Rollen beeindrucken mich

ein Künstler stellt aus

Dies ist der erste Teil, Fortsetzung folgt.

Vor einigen Wochen

waren wir auf dem Rückweg von Nierstein und hatten uns schon auf dem Hinweg den Michaelsberg als Ziel ausgesucht.

Wir hatten den Urlaub in und um Nierstein einen Tag eher beendet, da von Süden Regen kommen sollte.

Ich morgens zum Bäcker, Brötchen holen. Der Regen hatte es doch eiliger, als wir gedacht hatten 😉

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Unsere Tochter war schon zur Arbeit, unser Schwiegersohn konnte mit uns gemeinsam frühstücken. Dann fuhren wir ab.

Es geht erst eine ganze Zeit am Rhein über die B9.

Auf der Autobahn hatten wir eine supertolle Sicht – so war es früher in Mutters Waschküche…

Nach rund 100 km klarte es endlich auf. Oooh jaaa, frisches Obst, nur zu gern!

Michaelsberg, zu Siegburg gehörend

Hinein!

Aufi gehts!

Schöner Ausblick auf das Siegerland

http://www.abtei-michaelsberg.de/abtei-3/?Willkommen

In der Klosterkirche St. Michael ein wunderschönes Fenster

der Anno-Schrein unten in der Krypta

Beim Herauskommen sehe ich die Klosterpforte

Wir essen ein kleines Mittagessen. Dabei höre ich Ruhrpott-Töne, u.a. Namen von typischen Westerholtern: Spiekermann, Rose, und noch so einige. Da hielt ich es nicht mehr aus. Ich fragte, ob sie Westerholt kennen. Ja, er habe da lange gelebt.  Und dann tauschten wir Erinnerungen aus, ich musste ihm von Etlichen berichten, dass sie nicht mehr leben. Er wohntt jetzt in Langenberg, sagte er. Leider habe ich ihn nicht nach seinem Namen gefragt. Seine beiden Begleiterinnen kannten sich offensichtlich genauso gut aus.

Die Turmspitze hat sich geweigert,  fotografiert zu werden 😉

da gehts nun durch!

Draußen ist gerade der Michel-Express angekommen. Leider sind wir mit dem Wagen da…

Wir wollen mal drumherum gehen.

Hach, nun hab ich sie doch noch erwischt, die Kirchturmspitze!

verwurschtelte Wurzeln

wann dieser Baum wohl umkippt?

er rief und rief…

Blick auf den Ort

Adé Michaelsberg, es hat uns gefallen.

Oha, da scheint aber einer richtig in Wut zu sein…

Diese Brücke stammt noch von der BUGA in Gelsenkirchen. Sie ist das Zeichen, dass wir sozusagen zu Hause sind.


Heute

war ein Tag, an dem es meistens regnete. Bei unserer Kirche ist zur Zeit immer kurz vor 12. Die Uhr ist zur Reparatur weg 🙂

Und es tut sich richtig was, die neue Treppe ist fast fertig.

Der Himmel sah am frühen Nachmittag gen Norden so aus:

eine halbe Minute später zum Südfenster raus war doch tatsächlich ein wenig BLAU zu sehen, jaaaaa

Ihr wisst ja, aufs Bild klicken, dann wirds groß.

Um 21.19 h konnte ich noch dieses abendliche Bild aufnehmen.

Abendstimmung, die mir gefällt.

Petersberg Erfurt

Wir müssen zur Tourist-Info, brauchen eine Stadtkarte. Och nee, die hatten sogar am Sonntag bis 16 Uhr geöffnet. Da hätten wir ja gestern noch eine bekommen können.  Sie öffnen erst um 10. Also warten, wie es schon etliche Leute tun. Währenddessen entdecke ich ein kurioses Schild, von denen es hier recht viele gibt, vor allem für Friseure 🙂

Wie immer, Klick auf die Bilder vergrößert sie.

Endlich, um 3 Minuten vor 10 wird geöffnet, ich kann eine Karte einfach nehmen, und wir gehen Richtung Dom,

jedoch auf den Petersberg. Der Aufstieg in der prallen Sonne geht doch irgendwie langsam vor sich, **gg – wird uns aber versüsst durch dieses schöne Blumenbeet.

Aaah, der erste Eindruck

mächtige, hohe Mauern

Wir nähern uns dem Eingang, recht imposant.

Soso, eine Kanone haben sie auch noch, ist leider unscharf geworden.

Oh, ein schöner Briefkasten!

Mal ein Blick sozusagen von oben auf eine Teil des Berges

Irgendwo sind die Kasematten, da waren wir vor 7 Jahren. Hab aber keine Erinnerumg mehr, wo die drunter sind.

Ich schaue aus einem Beobachtungstürmchen


Schöne Ausblicke von hier oben

*   *   *

Na prima, eine Übersicht, nur was ist wohl wo? –  wenn ichs nur lesen könnte 🙂

Wir stiefeln weiter, kommen an hübschen kleinen Blümchen vorbei, sowas wie weiße Glockenblümchen oder halt Ackerwinde (danke liebe Ruthie 😉 )

Auch solche Gebäude gibt es hier oben. Das war ja alles Stasi-Gelände zu DDR-Zeiten. Man merkts irgendwie.

Erinnerungen an die Zitadelle

Prima Ausblicke

Hier oben herrscht zum Glück ein fast kühler Wind, so lässt es sich einigermassen aushalten.

Für dieses Bild musste ich in die Knie 🙂 – habs gern getan

Diesen martialischen Torbogen will ich euch nicht vorenthalten.

Aus so einem Erker habe ich einige Aufnahmen knipsen können.

Nun geht es Treppen hinunter

So landen wir endlich wieder unten. Bei einem Inder trinken wir je eine Apfelschorle, 0,2 l für schlappe 2,50 Euro, also insgesamt 5.

Zurück zum Zimmer, ein wenig ausruhen. Bei der Hitze kann man gar nicht so vieles auf einmal tun.

Gegen Mittag

machte ich mich auf den Weg.

Da reckt sich ein Zweiglein so sehr in die Höhe…

Der kleine Weg wird zur Zeit recht eng, das zeigt sich auch beim Blick nach oben.

Dann entdecke ich eine Lampion-ähnliche Blume

noch einmal von der anderen Seite

Beim Marktplatz steht ein Rettungswagen, ein Kranker wird aus einem Haus getragen. Bei der Hitze kein Wunder, dass etliche Leute schlapp machen.

Oh, an der Kirche wird ja doch wieder gearbeitet! Der vordere, seitliche Eingang ist ganz offen, sozusagen. Hier habe ich den Apparat direkt ans Gitter gehalten, so dass es nicht stört.

Da rechts stehen die Platten und Steine.


Ach du meine Güte, sag nur, diese dünne Holzplatte hat das ganze Gewicht und uns alle seit Jahrzehnten getraten?

Eigenartig, so hatte ich mir das nie vorgestellt, dachte immer, darunter sei alles gut ausgefüllt und bestens gestützt.

Dass man jetzt den freien Blick hat ist wirklich erstaunlich.

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