Am Pfingstsonntag unterwegs

Wir fuhren in der Sonne los.

Es sah großartig aus, wie die Sonne die Autos erfasste. Ein Glitzern ohne Ende.

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Trotz nicht sauberer Frontscheibe konnte ich in einem Tunnel diese Aufnahme machen. 7472 Autotunnel

Wieder draußen zeigten sich Rapsfelder

7475 Raps

und schon sind wir in Bad Neuenahr, ein Kreisverkehr mit einem Springbrunnen, ja die blaue Kugel scheint zu schweben

7476 Kreisverkehr

Auf dem Parkplatz wollte ich gerade bezahlen, ja auch am Sonntag wollen sie Geld! Da rief eine Frau, wir haben bis morgen bezahlt, sie können unser Ticket haben. Das lass ich mir nicht zweimal sagen. Habe mich herzlich bedankt. Diese nette Überraschung war wie ein Willkommen in Bad Neuenahr!

Hach, auf diesem Platz eines der unzähligen schönen Häuser, dort ist die Tourist-Info untergebracht.

7478 Bad Neuenahr

Diese beiden unterhalten sich, der da sitzt hört wohl nicht mehr so gut…

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noch ein Brunnen, nun sprudeln sie alle, damals im Februar natürlich nicht.

Brunnen BadNeuIMG_7481

dieser Junge mag es wohl bequem und schnell

fix unterwegs BadNeuIMG_7484

Passend zu Pfingsten konnte ich Pfingstrosen entdecken

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7489 Pfingstrose

soviel fürs Erste

Stromberg, -burg

 Stromberg hat mich gereizt, seit die liebe Moni im vorletzten Jahr darüber berichtet hat.. 

Wir parken genau vor der Stadt, wie sich zeigt, direkt bei der Tourist-Info.

Ich also hin, um eine Karte zu ergattern. Da kommt mir ein junger Mann entgegen: Wir haben schon geschlossen! Ohh, kann ich denn noch eine Karte hier vom Ort bekommen? Ja klar! Ich erzähle, dass wir zur Burg raufgehen möchten. So zeichnet er sogar noch den Weg mit Kugelschreiber auf den Plan.

Das nenne ich Service! Da unten ist das schöne Haus der Tourist-Info, das mit dem dunklen Auto davor. 

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Es ist alles voll verschneit am 15.2. und es geht kräftig bergauf. 

Stromberg Schneeweg 5808

Die große Kurve haben wir geschafft, da ist wohl ein Haus der Jugend, oder sowas in der Art. 

Jugendhaus? 5809

Wir gehen durch eine Straße mit Einfamilienhäusern, das letzte lässt mich stutzen!

Haus Johann Lafer 5811

Hey, nun geht es wieder in den Wald und sogar wieder bergab, der Handlauf gibt wenig Halt, da er voller Schnee ist 🙂

Umgreifen ist angebracht,

Handlauf 5814

Der erste Blick auf die Stromburg.

Stromburg 5815

Grins, was es nicht alles gibt! Sogar einen Waldweg, der Johann-Lafer-Weg heißt. 

Johann-Lafer-Weg 5816

Die Stromburg

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Eingangs-Tum zur Burg, über „STROMBURG“ steht tatsächlich Johann Lafer’s

Erhaltener Turm 5819

Mit diesem „alten“ Schild will ich erstmal aufhören.  Also 1056 wurde die Stromburg erstmals urkundlich erwähnt. Allerdings wurde sie zweimal zerstört. Also dreimal aufgebaut.  

Schild Stromburg 5821

Welcher Urlaubstyp bist du?

Brauchst Du am Urlaubsort Sport und Action? Willst Du Land und Leute kennen lernen oder Dich einfach nur gepflegt am Pool entspannen und einfach mal nix tun? Oder sagst Du am Ende gar – zuhause ist es halt doch am schönsten???

Das möchte u.a. Kerstin Nostalgia wissen.

Ich bzw. wir sind ganz einwandfrei Individual-Touristen.

In Deutschland nehmen wir uns gern eine Ferienwohnung. Damit sind wir immer gut zurecht gekommen.

In England nehmen wir B&B, inzwischen buchen wir das per Internet.

In den 1990er Jahren haben wir immer vor Ort in der Tourist-Info des jeweiligen Ortes die Zimmer gebucht. Das war manchmal eine Sucherei. Aber im allgemeinen hat es bestens geklappt.

Damals sind wir mit Rucksäcken losgezogen, haben die Busse genommen, um zum nächsten oder geplanten Ort zu kommen.  Da ist uns mal was passiert.

Bus Stop! Auf der Info-Tafel stand gar nix. Ein dunkelgrüner Lieferwagen hielt, oh sorry, es war ein Klein-Bus. Wir sagten unser Ziel, doch das fuhr er nicht an. Wir fragten nach einem anderen Bus, oder ob wohl noch einer kommt. Da sagte er mit hochrotem Kopf: I’m the bus!

Dieser Spruch begleitet uns heute noch, wenn wir unterwegs sind: I’m the bus! (Ich bin der Bus)  – Wir haben dann ein Taxi genommen 😉

Inzwischen mieten wir uns dort ein Auto, obwohl es nicht einfach ist, mit links zu schalten. Ich selbst bin dort nicht gefahren.

Die Frühstücke sind immer so reichhaltig, dass wir tagsüber eigentlich nichts essen müssen. Und zum Abend kaufen wir dann in den tollen Supermärkten ein. Was die alles bieten, das gibts hier gar nicht. Oder doch, inzwischen gibts auch hier schon ganz gute Wraps, z.B. Aber damals kannten wir die noch gar nicht.

Mit unserem Landlords und -Ladies hatten wir immer Glück. Nur einmal in Oxford nicht. Da wollten wir am letzten Tag sehr früh los. Sie hatte gesagt, sie würde die Küche öffnen, damit wir noch frühstücken könnten. Aber von wegen! Die Tür war verschlosssen. So mussten wir nüchtern losfahren. Aber auch das haben wir überlebt 🙂

In Tübingen hatten wir eine wundervolle Wohnung oberhalb des Schlosses.

Urlaub in so einem Club mit „all inclusive“, das wäre nichts für uns. Am Pool liegen, oha, bloß nicht! In der Sonne braten, ok, Vitamin D ist wichtig; aber deshalb mich verbrennen lassen, nein danke!

Wir schauen uns gern Land und Leute an, erkunden die Umgebung, oft sogar ohne große Vorbereitung… 

Hier in Deutschland planen wir recht kurzfristig, schauen, wie das Wetter sein wird und entscheiden dann.

Petersberg Erfurt

Wir müssen zur Tourist-Info, brauchen eine Stadtkarte. Och nee, die hatten sogar am Sonntag bis 16 Uhr geöffnet. Da hätten wir ja gestern noch eine bekommen können.  Sie öffnen erst um 10. Also warten, wie es schon etliche Leute tun. Währenddessen entdecke ich ein kurioses Schild, von denen es hier recht viele gibt, vor allem für Friseure 🙂

Wie immer, Klick auf die Bilder vergrößert sie.

Endlich, um 3 Minuten vor 10 wird geöffnet, ich kann eine Karte einfach nehmen, und wir gehen Richtung Dom,

jedoch auf den Petersberg. Der Aufstieg in der prallen Sonne geht doch irgendwie langsam vor sich, **gg – wird uns aber versüsst durch dieses schöne Blumenbeet.

Aaah, der erste Eindruck

mächtige, hohe Mauern

Wir nähern uns dem Eingang, recht imposant.

Soso, eine Kanone haben sie auch noch, ist leider unscharf geworden.

Oh, ein schöner Briefkasten!

Mal ein Blick sozusagen von oben auf eine Teil des Berges

Irgendwo sind die Kasematten, da waren wir vor 7 Jahren. Hab aber keine Erinnerumg mehr, wo die drunter sind.

Ich schaue aus einem Beobachtungstürmchen


Schöne Ausblicke von hier oben

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Na prima, eine Übersicht, nur was ist wohl wo? –  wenn ichs nur lesen könnte 🙂

Wir stiefeln weiter, kommen an hübschen kleinen Blümchen vorbei, sowas wie weiße Glockenblümchen oder halt Ackerwinde (danke liebe Ruthie 😉 )

Auch solche Gebäude gibt es hier oben. Das war ja alles Stasi-Gelände zu DDR-Zeiten. Man merkts irgendwie.

Erinnerungen an die Zitadelle

Prima Ausblicke

Hier oben herrscht zum Glück ein fast kühler Wind, so lässt es sich einigermassen aushalten.

Für dieses Bild musste ich in die Knie 🙂 – habs gern getan

Diesen martialischen Torbogen will ich euch nicht vorenthalten.

Aus so einem Erker habe ich einige Aufnahmen knipsen können.

Nun geht es Treppen hinunter

So landen wir endlich wieder unten. Bei einem Inder trinken wir je eine Apfelschorle, 0,2 l für schlappe 2,50 Euro, also insgesamt 5.

Zurück zum Zimmer, ein wenig ausruhen. Bei der Hitze kann man gar nicht so vieles auf einmal tun.