zur Taufe

wurden ein paar SängerInnen gebeten, um das Singen der Kirchenlieder besser klingen zu lassen

In dieser kleinen Kirche in Venne, die auch zu unserer Gemeinde gehört, hängt sogar das Hungertuch dieses Jahres: Vater lass sie eins sein – so wie wir Eins sind.

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nun zur Taufe, die kleine Dame schlief.

Der nette, alte Pater war sehr freundlich, ich kannte ich bis dahin nicht. Er ist nicht mehr gut zu Fuß, nutzt auch einen Rollator. Nur der war nirgends zu sehen. Er ging genau so unsicher wie ich es tu. Die Stufe rauf oder runter geht auch nur mit Anlehnung an die Wand oder ähnliches, beim Hinaufgehen half die Großmutter des Täuflings.

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die jungen Eltern hatten eine sehr schöne kleine Mappe vorbereitet, da ist auch die schöne kleine Kirche St. Johannes der Täufer zu sehen.

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die Taufpatin segnet die kleine Saskia

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auch die Großmutter segnete die immer noch schlafende junge Dame

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Als ihr das Taufwasser über die Stirn gegossen wurde, weinte sie kurz. Also war sie nun wach, lach. Bei der Überreichung des Taufkleides  gluckste sie fröhlich.

Kurzentschlossen sangen wir als eine Art Zugabe ohne Noten für die verschiedenen Stimmen das schöne Lied: Gott hat mir längst einen Engel gesandt.

Wir Sängerinnen haben je ein nettes Geschenk bekommen, eine Tüte mit Ostersüßigkeiten.

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Osternacht 2014

Um kurz vor 21 Uhr waren wir da. Im Pfarrheim waren schon die Ministranten.

So nach

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und nach kamen sie heraus

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und dann wird das Feuer angezündet

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schon bald lodert es richtig, oh es spiegelt sich sogar ganz rechts im Fenster

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Mit einem langen Docht wird von dem Feuer Feuer genommen, um die große Osterkerze anzuzünden. Aber das hält nicht lange, der Wind ist trotz schützender Hand schneller. Noch ein Versuch, und dann bekommt eine normale Ministranten-Laterne das Licht, die hat einen großen Glas-Schutz.

Sobald sie im Schutz der Kirche sind, bekommt die schöne Osterkerze natürlich endlich Feuer.  Und es wird gerufen: Lumen Christi! (Das Licht des Herrn) und wir antworten: Deo gratias. (Dem Herrn sei Dank!) Das wird noch zweimal wiederholt, immer einen Ton höher.

So nach und nach werden wir alle, bzw. unsere Kerzen mit Licht versorgt, denn die Kirche ist ja noch ganz dunkel. Der feierliche Gottesdienst beginnt. Eine aus unserem Chor singt die einleitenden Verse, aber das ist echt viel. Sie hält die Stimme, ganz toll.

Plötzlich meint mein Mann: guck mal nach rechts!

Oh!!!! Der Kronleuchter wurde per Fernbedienung runtergebeamt, da ist er. Und alle helfen mit ihren Kerzen mit, seine Kerzen anzuzünden.

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Genau neben unserer Reihe tut sich das alles. Super. Das nächste ist zwar ein wenig verwackelt, aber es ist so schön zu sehen, dass da jemand seine Kerze dran hält.

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und dann ist er fertig. Und er gleitet ganz sacht wieder in die Höhe.

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Endstation!

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Christus ist auferstanden, er ist von den Toten auferstanden, Halleluja!!!

Nachdem das Taufwasser geweiht wurde, ist die allgemeine Tauferneuerung, dazu werden unsere Kerzen wieder angezündet.

Das Kreuz, in das am Freitag lange Nägel geschlagen wurden, wird in dieser Nacht umgedreht. Und es zeigt sich, dass da kleine Bretter sind, auf die nun Teelichter gestellt werden sollen. Es werden Kinder und Erwachsene gebeten, die Teelichter anzureichen. Das wird dankbar und vielfältig angenommen.

So schaut das Kreuz nun aus. Nach der Messe bin ich nach vorn gegangen.

IMG_3489Sen14 Kreuz

Um halb 12 war die Messe zu Ende. Es erging eine Einladung zum Umtrunk im Pfarrheim. Da sind wir dann hin. Oh, die Asche ist noch da.

IMG_3490Sen14 Asche

Es war noch eine schöne knappe Stunde, mit leckerem Brot, das man sich selbst beschmieren konnte mit Butter oder Tzatziki. Getränke wurden gereicht, gekochte Ostereier gab es. Ein wunderschöner Abschluss der Osternacht.