Mein Alltag mit ALS – 12

Heute gibt es eins auf die 12, passt so gut zum Artikel Nr. 12

Denn am zweiten Tag, dem Mittwoch, waren wir erst spazieren durch den Bürgerpark, dann Kuchen Essen, dann bat ich meinen Mann um die Fotos mit den Ohrclipsen.

Zu Hause tat ich sie ab. Meine Ohrläppchen sahen richtig rot aus. Ich rollte mit meinem neuen Rollator Richtung Balkon, um die Ohrläppchen meinem Mann zu zeigen.

Dann ging ich rückwärts, ohne zu schauen, verhakte mich am Stuhl, und fiel nach hinten, erst auf den Po, dann auf den Hinterkopf. Ich heulte sofort los. Mein Mann hob mich auf und brachte mich zum Sessel. Da saß ich heulender Weise und es tropfte hinten in den Nacken. Schwitze ich denn so sehr, dass der Schweiß schon tropft? Mal mit der Hand auf den Hinterkopf gefasst: BLUT  Hier, was auf den Boden kam.  Nicht viel, aber immerhin, lach.

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Mein Mann holte sofort die Küchenrolle und versuchte drauf zu drücken. Dabei entdeckte er, dass da was offen war. Also rief er die 112 an. Und wir hörten sie schon nach 2 Minuten, glaube ich. Die sind ja auch nicht weit, direkt am Kanal, nur über die Brücke.

Zwei nette junge Herren kamen. Sie gaben mir ein hohe Krempe um den Hals, das müssen sie offensichtlich. Obwohl der obere Rand hinten an die Wunde kam und natürlich wehtat. Ich wurde fast wie auf einer Sänfte ein wenig schaukelnd die Treppe hintergetragen. Draußen Wechsel auf eine fahrbare Liege. Mit der rattatta zum Rettungswagen, da hochgebracht in den Wagen. Immerhin durfte ich sitzen. So lang habe ich meinen Hals lange nicht gezogen.

Die Fahrt ging nach Lüdinghausen zum Marien-Hospital. Sie hatten unterwegs dort angerufen, und ich kam gleich in ein Behandlungszimmer.

Eine Schwester war schon da, der Arzt kam vielleicht 3 Minuten später. Da musste rasiert werden, zum Glück habe ich ja dicke Haare. Die Wunde: senkrecht, 2 cm. Er spritzte 3 x für die Betäubung, dann nähte er: 3 Stiche. In einer Woche bitte die Fäden ziehen lassen. Aber bis dahin nicht die Haare waschen, eventuell nur hier unten. Und schonen Sie sich! 

Wenn ich dusche, sitze ich auf dem Duschhocker. Also fällt das Duschen aus. Denn in NullKommaNix wäre mein Kopf nass. 

Der Po hat sich inzwischen wieder erholt.

Erst musste ich aufpassen beim rechts-liegen. Denn die Wunde ist am rechten Hinterkopf.  Aber das geht auch ganz gut.

Am Donnerstag muss ich ja zur Kontrolle ins Schlaflabor für eine Nacht. Die können mir dann die Fäden ziehen.

Sitzgelegenheiten – 17

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Heute zeige ich einen Stuhl, bei dem einfach mehrere Fotos nötig sind.

Wieczora gibt uns die Möglichkeit, bei ihr zu verlinken, 2 x pro Monat. 

Diesen Stuhl fand ich in Lüdinghausen.

Er ist immerhin gesichert, was wohl auch nötig ist, heutzutage…

Nun fang ich an, der Stuhl in der Gänze

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Nun zu den Einzelheiten, die Rückenlehne von hinten.

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wir gehen um den Stuhl herum, damit wir die Vorderseite der Lehne sehen können

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Da wir nun davor stehen, können wir uns auch endlich setzen

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Ein GLÜCKS-Stuhl!

Alltäglichkeiten 36 – was kommt in den Müll?

logo 01-alltc3a4glichkeitenDie liebe Luise-Lotte will wissen, was in den Müll kommt, was wir wegwerfen.

Da habe ich eigentlich öfter was gesehen,

nur mag ich nicht immer diese Sachen aufnehmen.

Daher mangelt es mir wohl an Fotos.

Aber eins habe ich, habe selbst gestaunt.

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Diesen Koffer will garantiert niemand mehr.

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Die wurden vermutlich auch nicht wieder aufgehängt – beim China-Restaurant in Westerholt am ehemaligen Löwenpark.

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Ich fürchte, es hat das letzte Stündlein für diese Couch geschlagen, so wie sie da aufgestellt oder abgelegt wurde…

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Schuhe, die keiner mehr anziehen will.

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Diese Sparlampen geben wir alle ab. Da war mal eine kaputt, oha, nein!

Sowas möchten wir nicht noch einmal erleben.

Jetzt nur noch LED-Leuchten.

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nach diesem kleinen, kaputten Puppenwagen hatte ich gesucht, jetzt habe ich ihn endlich gefunden.

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Das Ende eines Stuhles, lange stand er nicht dort.

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30 Wo 30 Bu 30 Au ~ K

Die schöne  Aktion AAZPM der lieben  Paradalis ist inzwischen beim Buchstaben „K“ angekommen.


Der vorgegebene Satz von Mohrle lautet:

Komm du mir mal nach Hause!

Jaaaaaaaa, dann setze ich dich auf  DEN  FolterStuhl !!!

Klick ins Bild zum groooßen Bild 😉

…damit dir Hören und Sehen vergehen!

immer noch 1. Tag

in Weimar, immer noch beim Schloss. So sieht dieses Zentrum von außen aus, in dem die lichtvolle Bibliothek ist.

Klick in die Bilder zum Vergrößern

Wir kommen an einem Denkmal für Johann Sebastian Bach vorbei.

Auch er weilte in Weimar. (Diese Blumen da bringe ich natürlich in die Aktion!)

Immer noch im Schloss-Bereich

Und dann sind wir wieder auf der grünen Allee, die ich so liebe.

Dort sind oft junge Leute, die Musik machen. Da vermittelt gerade einer mit jemandem, der gerade musizierte. Und schon kommt eine ganze Band um die Ecke, mit etwas lauterer Musik… aber fetzig!

Was wir nicht wissen, dass es der Frauenplan ist, auf dem wir uns und der versunkene Riese nun befinden.


http://www.waltersachs.de/galerie/oeffentlicher-raum/versunkener-riese/

Es sind nur ein paar Schritte und wir sind bei einer Universität.

Im Hof steht ein Stuhl – einfach so herum.

Ach so, der ist ein wenig zu groß geraten…

Ob der für den schlafenden Riesen ist, wenn der mal sitzen möchte?

Der Eingang sieht nicht gerade einladend aus

so ein Raum allerdings doch

und in einem zweiten Hof sehe ich dieses: Sollen die Schlaufen helfen, diejenigen am Boden festzuhalten, die abzuheben drohen?

Irgendwie sind wir plötzlich am Goethehaus. Da waren wir damals schon zu knauserig, den Eintritt zu bezahlen 🙂 Habe im Parterre ein paar Fotos gemacht.

so sieht es wohl in der oberen Etage aus

Von draußen zum Fenster im Parterre

noch ein schöner Blick und das solls für heute sein.

Ich meine für diesen Bericht 🙂 – der erste Tag in Weimar ist noch nicht zu Ende…