Am frühen Mittag

Am frühen Mittag scheint die Sonne (wenn sie scheint) bei uns rein.

Sie trifft dann unseren Spiegel, und das sieht dann so aus:

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Ich bin immer wieder fasziniert.

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 aus verschiedenen Richtungen aufgenommen.

Tick-Tack – 60

Es wird mal wieder Zeit für ein Uhr

Diese gefiel mir

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Sie spiegelt so schön.

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Mir ist mal wieder nach einem Fenster.

Ein Fenster-Spiegel im Griechen-Lokal, wo wir gern Lamm-Filet geniessen.

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Ich saß dem gegenüber, daher hatte ich es entdeckt.

Mein Alltag mit ALS – 5

Ich wasche mir die Hände, da kommt mir von der linken Hand der Mittelfinger entgegen – und stört! Der kann wohl nicht anders, als sich so zu biegen.  Auch beim Einreiben des Gesichtes ist der Mittelfinger leicht gebogen, das kann ich ja im Spiegel sehen. Schöner Mist.

Mit der linken Hand habe ich gar keine Kraft mehr. Kann keine Flasche, kein Glas mehr damit festhalten zum aufdrehen. 

Aber was Positives: Ich kann wieder gähnen ohne meinen Mund nicht ganz aufzumachen. Denn dann taten die Muskeln rechts und links im Hals unheimlich weh. Aber neuerdings kann ich gähnen, wie ich will. Es tut nicht weh. Das sind auch die Redater-Steine, diese Wundersteine. 

In diesen schönen Kästchen nehmen wir sie immer mit zurück zur  Heilpraktikerin.

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Und bei der Meditation bin ich auch wieder ein Stück weiter. Nun ist der Kopf total anders, bis zu den Ohren, bis zum Hals. Und der ganze Bauchraum ist dazu gekommen. Nun dauert es, bis es in die Beine gelangt. Aber immer noch ein herrliches Gefühl.

Heute am Donnerstag bin ich in Bochum, im Bergmannsheil zur ALS-Sprechstunde. Da bin ich gespannt wie ein Flitzebogen.

Es heißt, sie werten auch Infos der Patienten aus, nicht nur der Ärzte. Das wäre was für mich.

Denn ich nehme ja dieses Medikament Riluzol nicht. Das geht bei mir auf die Nieren. Das ist mir zu gefährlich. Es ist wohl das einzige Medikament, das es für diese Krankheit gibt, soweit ich weiß. Jämmerlich…

Na, die Forschung wird hoffentlich voranschreiten. Bochum ist ja auch dem ALS-Netz angeschlossen.

Alltäglichkeiten 42 – Spiegel(bilder)

logo 01-alltc3a4glichkeitenDie liebe Luise-Lotte möchte in dieser Woche

Spiegel und Spiegelbilder sehen.

Klar schaue ich jeden Tag in den Spiegel.

Luiserl hat Recht.

Sie sind echt Alltäglichkeiten.

Wir haben uns endlich einen Spiegel zugelegt.

Es ist nämlich gar nicht so einfach einen Spiegel in diesem Raum zu installieren.

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Im Eiscafé spiegelt die Kühl-Theke den Schornsteinfeger wider.

Der Besitzer hat einen seiner Knöpfe angefaßt, so ist das in Italien üblich, soll Glück bringen.

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Sogar im Kühlschrank spiegelt es sich

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Spiegelbilder gibt es ja viele

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 die Kaffeemaschine spiegelt

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Spiegelung der untergehenden Sonne von draußen nach drinnen auf den Fernseher

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Der Kanal im Februar

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 Pfarrzentrum in Westerholt, da spiegelt sich die halbe Kirmes

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CD’s spiegeln so herrlich

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Im Extrablatt gibt es eigentlich überall Spiegel, von meinem Kopf ist auch noch was im Spiegel zu sehen, lach. 

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Montagsherz ~ 97

hzlogoDer erste Montag im Sommer 2013.

Von Sommer wenig zu spüren.

Doch wir zeigen weiter Herz ♥

Bei Anette Waldspecht könnt ihr noch mehr Herzen sehen.

Wer noch mitmachen möchte, herzlich gern.

Heute ist es ein Spiegel mit Herz, der blaue Himmel spiegelt sich.

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Der Spiegel deines Herzens ist dein Gesicht

So ist es einfach, gerad und schlicht.

B. K.

Tick-Tack

Heute bringe ich noch zwei Uhren aus Exeter, wo ich ja in Uhren schwelgen konnte. Ganz einfache, aber sie gefielen mir

Diese Blaue ist ganz blank, eine Art Spiegel

Damit ist für mich das Uhren-Projekt beendet.

Ein ganz dickes Dankeschön an Frau Waldspecht für die großartige Idee. Es hat sehr, sehr viel Spaß und Freude gemacht.

Es ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass ich ab und an doch mal wieder eine zeigen werde 😉

Samstag in

Nierstein. Zum  Frühstück gibt es Dinkelbrot, das wir in Bodenheim abgeholt hatten. Dinkel ist ja unreifes Korn, und so etwas darf Töchterchen zu sich nehmen, ohne Risiko. Es schmeckt wirklich gut.

Wir fahren nach Bischofsheim zu einem park-and-ride-Parkplatz.

Morgens sind viele Sportler schon aktiv, wie hier auch zu sehen ist, es waren sogar zwei, doch der andere  ist gerade links hinter den Bäumen…

wie immer, Klick ins Bild vergrößert

Diese Pyramide ist eine Art Tanzpalast.

Stellen den Wagen ab und fahren mit der S-Bahn nach Frankfurt. Es geht heute zu My Zeil! Mein Mann war Anfang Oktober krank, er war zwar dabei, weiß aber nichts mehr davon. Seine Gedanken waren auf anderes fokussiert.

Also, auf ein Neues!

Eindrücke von draussen

Wir sind mit der großen Rolltreppe hochgefahren. Sie ist aber soooo voll, dass ein Foto nicht ihre sagenhafte Länge zeigen kann. Ein Versuch von oben:

Drinnen habe  ich geknipst ohne Ende. Es gibt so tolle Gesichtspunkte, immer wieder neu, immer wieder anders. Es ist wie ein Rausch.

Die tolle Röhre von innen, na ja nicht wirklich (reingekrochen bin ich nun doch nicht)

Hier stand kurz vorher ein junger Mann, die Hände so in die Höhe, als trüge er das Bauwerk. Es war echt spaßig.

Huch, meine Beiden Lieben stehen im Wasser, bitte die Anspannung nicht verlieren, sonst geht ihr unter!

Im Haus gegenüber spiegelt sich die Front von MyZeil

*   *   *

Wir brauchen eine Erfrischung, natürlich Eis 🙂  Cornelia darf nicht, also nimmt sie einen Latte Macchiato. Peter hat Schoko mit Banane, ich 2 Kugeln Joghurt mit Sahne – wie immer 😉

Wir sitzen am Rand, also an Fenstern und können bestens nach draußen sehen. Wogende Luftballons bewegen sich schwerelos über die Strasse. Begehrliche Kinderblicke schauen zu ihnen empor. Manchmal wird einer aus der Menge herausgelöst und beglückt ein Kind.

Zum Abschied von MyZeil noch eine Slide Show mit vielen Eindrücken, die ich sammeln konnte.