Die Schöpfung – Aufführung

Schwarz gekleidet für das Konzert.

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Einsingen nennt man das. An dem Tag halt mit Orchester.

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Für mich gab es einen geliehenen, einfachen Rollstuhl, ein lieber Chorkollege schob mich in die Kirche, nachdem der Chor Einzug gehalten hatte und auch das Orchester Platz genommen hatte. Er kennt sich mit sowas aus, kann einwandfrei eine Stufe hoch mit mir.

Als wir an meinem Platz ankamen, gab es Applaus. Da meinte er zu mir: Der Beifall ist für dich. Wir beide mussten lachen.

 Unsere Chorleiterin in Action, sie hat super die Einsätze gegeben. Es klappte alles wie am Schnürchen. Die Solisten da rechts haben gerade Pause.

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Mein Mann hat Aufnahmen gemacht

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Chor beim Singen.

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Aufteilung von rechts: Alt, Bass, Tenor, und ganz links Sopran. Also die Stimmen nebeneinander.  Es funktioniert großartig.

Adam und Eva haben sich bei ihren Soli so liebevoll angeschaut, das war schön.

Zum guten Ende gab es Standing Ovation – fast ohne Ende – ich bat meine Nachbarin, Aufnahmen davon zu machen.  Rechts an der Säule seht ihr sie, und ich saß da neben ihr im geborgten Rollstuhl.

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Nun aber echt die Leute, die alle für uns aufgestanden sind.  Hier vorn ist auch der geniale Cembalo-Spieler zu sehen.

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Den rund 100 Sänger/innen ist die Erleichterung und Freude anzusehen.

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Mein Mann hatte mich gesucht – und gefunden, rechts von mir die Trompeten, links die drei Posaunen, dahinter die beiden riesigen Trommeln.

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Unser Chor-Vorsitzender fährt mich weg, der nette Posaunist macht extra Platz.  

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die Kritik

 WN-Artikel

Da drauf klicken kann hilfreich sein. Ich habe es 1926×1292 eingestellt.

Vielstimmig

So war die Überschrift des Benefiz-Konzertes für das „Offene Ohr“ eine Anlaufstelle für alle Lebensfragen der Caritas Senden.

Es waren 9 Chöre, ein Posaunenchor, drei Solisten und unsere Chorleiterin.

Sie hat im Grunde alle Stücke begleitet oder dirigiert. Nur bei den Stücken der Bläser, die sie nur spielten, da musste sie nicht ran. Hier sind wir noch mit Einsingen beschäftigt.  Unser Chor ist hier nicht zu sehen, wir sind später ganz rechts, noch vor den Bläsern, die da rechts zu erkennen sind.

IMG_4862Sen 06.14 Einsingen

Alle Chöre sangen gemeinsam als erstes: Eingeladen zum Fest des Glaubens.

Dann sprach unser Pfarrer einleitende Worte.

Zwei Kinderchöre durften als erste singen: Vergiss es nie – von Jürgen Werth und Paul Janz – und: Tanzen, ja, tanzen wollen wir und loben – von Lothar Zenetti und Paul Caspers

Der Chor Crescendo mit der Leiterin, die oben auf dem Foto vor dem Altar steht, sang: Swing low

Danach dann der Posaunenchor mit Pavane von Pierre Phalese

Unser Kirchenchor sang : Laudate omnes gentes von Jaques Berthier und Matthias Kreusel , danach: Jauchzet dem Herren alle Welt von Heinrich Schütz, gemeinsam mit den Bläsern. Später noch: Laudate Jehovam omnes gentes von Telemann

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Ich habe doch mal wieder in der ersten Reihe gestanden.

Der Chor auf dem kleinen Bild ist „Stimmecht“ sie haben einen jungen Mann, der Bass singt. Sogar mal solo, großartig, dieser kleine Chor mit: And nature smiled von Alan Koepke und mit Gabriella’s Song von Stefan Nilsson

Jesus Christ von Ulrich Hennes und Marco Frisina, dann Irgendwas bleibt von Silbermond und Folgen von Christoph Zehender. Diese Stücke wurden gesungen von Jugend- und Kinderchor. Es folgten noch bekannte und weniger bekannte Stücke, zum Schluss noch ein gemeinsames Lied mit allen Chören: Preiset froh den König von Henry Purcell

Dieses Lied war in Westerholt unser „Schlager“, es wurde zu fast allen Festen gesungen.

Der Text ist aber auch gut.

Die letzten Dinge # 2

Wir hatten ja Pause, das Orchester spielte so wundervoll,  dass wir wohl alle am Träumen waren.

Mein Mann hat eine Aufnahme in dieser Pause gemacht.

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Es dauerte noch ein wenig, die Solisten waren dran und danach kam ein ruhiges Stück mit Chor: „So ihr mich von ganzem Herzen suchet, will ich mich finden lassen, spricht der Herr. Und so ihr euch redlich zu mir kehret, will ich euch sammeln von allen Örtern der Erde.“

Aber dann, ja dann, ertönten die kräftigen Töne, die uns sozusagen anpeitschen sollen, dieses zu singen: Gefallen, gefallen, gefallen ist Babylon die Große.

Mehr konnte ich nicht finden, hier sind nur Kostproben zu hören. Bitte die einzelnen anklicken, ist immer nur kurz. In diesem Fall die Nr. 18

0627 chorkonzert13 Gefallen

Das geht ja weiter mit:  „Sie suchen den Tod und finden ihn  nicht, er fliehet sie.“

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„Sie ringen nach ihm, er fliehet sie“,  das singen wir großenteils einstimmig. 

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Daran schließt sich an, „Das Grab gibt seine Toten, das Meer gibt seine Toten, das Siegel wird gebrochen, das Buch wird aufgetan.“

„Sie zagen, sie beben, sie zagen, sie beben.“ Da war richtig Power drin. 

IMG_0631Chorkonz13 sie zagen sie beben

Darauf kam dann wieder ein ruhiges Stück, die Versöhnung:

„Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben, von nun an in Ewigkeit.“ Wunderbar tröstlich. 

IMG_0628Chorkonz13  Selig sind die Toten

Und schon kommt das letzte, der Lobgesang:

„Groß und wunderbarlich sind deine Werke, Herr Allmächtiger Gott.“

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Weiter gehts: „Sein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit, 

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Amen, Halleluja!“

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Und der Beifall brandete auf, standing ovation.

 Alle waren begeistert.

Als  Zugabe sangen wir noch einmal: Selig sind die Toten. 

Das Konzert am 3.11.

Hier erst einmal noch ein kleiner Bericht über die Proben. Von mir sind nur die Haare zu sehen, lach. 

Mit den Proben war es dann endlich vorbei, die Generalprobe war eine echte Generalprobe. Z.B. bekamen wir den Einsatz nicht zu: Gefallen, gefallen ist Babylon die Große. Da müssen wir so richtig kräftig singen. Aber ohne richtigen Einsatz – oha!!!!

Dann der große Tag, der Sonntag, wir sind schwarzgekleidet eingezogen, auch die Männer. Aber das Notenheft wurde zum erstenmal nicht schwarz eingepackt, es durfte rot bleiben.

Die letzten Dinge von Louis Spohr

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Das Orchester begann mit dem ersten Stück, dann waren wir dran: Preis und Ehre ihm, Preis und Ehre ihm, der das ist, der da war und der da kommt.

IMG_0624Chorkonz13 Preis und Ehre

Nach uns waren die Solisten dran, sie haben sehr gut gesungen.

Und wir waren wieder an der Reihe mit: Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige, der da war, der das ist und der da kommt.  –  Ein ganz ruhiges Stück.

IMG_0625Chorkonz13 Heilig, heilig, heilig

Die Texte aus der Offenbarung sind recht ungewöhnlich.

So der folgende: Das Lamm, das erwürget ist, ist würdig zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Hoheit und Preis und Ehre.

IMG_0626Chorkonz13 DasLamm

Wieder die Solisten, danach dann wieder wir: Heil! Dem Erbarmer Heil!

Der Herr ist unser Gott und wir sind sein, ja wir sind sein. 

Danach spielte das Orchester eine Sinfonie, und eine kleine Pause folgte.