Sitzgelegenheiten – 15

logo 120730ProjektbuttonSitzplaetze4erMontagetEs ist ein freies Projekt, für das Wieczora ihren Blog stellt.

Zweimal im Monat zeigen wir was zu sitzen,

egal ob Hocker, Stuhl, Bank, Couch.

Heute ist es mal eine, die es gar nicht gibt, lach.

Sie ist gezeichnet, an der Wand

Entdeckt in Siegburg

Bank Siegburg IMG_1487

Das fand ich ganz witzig.

Fensterblick 4

LogoFensterBlickSchon wieder ist Dienstag,

und wir riskieren wieder einen Blick durchs Fenster 😉

Bei der lieben Vera könnt ihr so richtig fensterln…

Heute gibt es eins aus dem ehemaligen Kloster auf dem Michaelsberg in Siegburg

Fenster IMG_1425

Tag der offenen Abtei

war im Juni auf dem Michaelsberg in Siegburg. Dort wollten wir hin.  Ein Kreisverkehr mit Urlaubsfeeling, Sand, Palmen, Boot usw. Leider durch die Blendung nicht optimal zu erkennen.

Dann waren wir endlich im Bereich, den wir schon vom letzten Mal kennen. An diesen Kegel  kann ich mich erinnern.

Wir müsssen uns ein Parkhaus suchen, den Berg rauf dürfen wir nicht mit dem Auto.  Also nun zufuß rauf, an einem Kinderspielplatz vorbei, der in der Sonne liegt.

Immer an der Wand lang, immer an der Wand lang… auch Klostermauer genannt 😉

Hach, endlich ein Blick aufs Kloster! 1060 wurde es von Erzbischof Anno II. als Benediktiner-Abtei gegründet. Die Abtei Siegburg war so erfolgreich, dass sie noch zwei weitere Klöster gründeten: Saalfeld in Thüringen und Grafschaft im Sauerland.

Die Leute strömen herbei

Durch diese dunkle Gasse müssen wir

der stolze Turm – Saalfeld fiel während der Reformation vom katholischen Glauben ab.

Unter Napoleon wurde das Kloster aufgehoben, Äbte und Mönche wurden in Pension geschickt. Die Abteigebäude wurden als Kaserne genutzt, später als Irrenhaus, aber 1878 als Zuchthaus.

1914 wurde ein Neuanfang gewagt. Obwohl es schwer wurde, da im Krieg dort ein Lazarett eingerichtet werden musste.

1944 wurde das Kloster von Bomben getroffen, es war ein Trümmerlandschaft. Der Aufbau von Abtei und Kirche dauerte gut 20 Jahre. Ab 1970 musste fast eine Rundumerneuerung stattfinden.  Denn das Siegburger Gold, eine Art Tuffstein, war nicht sonderlich haltbar.

Im Klostergarten schaut es abenteuerlich aus…

Immerhin, Bergenien blühen hier nochmal – im Juni

Vermutlich der Heilige Benedikt, zu seinen Füßen schaut es nicht gerade freundlich aus.

Wir sind immer noch draußen, im Klostergarten sind die Kräuter und Gräser mannshoch

Nun sind die Mönche wieder weg, haben das Kloster verlassen.

Fortsetzung folg.

Auf, nach Nierstein u.a.

Am Freitag vormittag fuhren wir los. Bei der Raststätte Siegburg machen wir gern Pause. Ööööhm, Scheiben sauberwischen?  – Tja nuuuun, irgendwie wohl doch nicht!

An die Burg Montabaur haben wir nur angenehme Erinnerungen. Da haben wir doch mal Kuchen und Kaffee genossen, und konnten gar nicht bezahlen; denn die Teilnehmer eines Kurses wurden dort verköstigt.

 

Prima, der hat wohl Internet in seinem Wagen? IN ET sagt doch eigentlich alles….

Der Zug dort ist erheblich schneller als wir!

Da geht es stark bergab, die LKW dürfen nur 60 fahren.

Schon sind wir im Frankfurter Raum, unverkennbar: Flieger direkt über der Autobahn!

Um kurz nach 14 Uhr waren wir am Ziel.

Eine kleine Erfrischung, und bald ging es nach Mainz in die Klinik zu unserem Winzling.

Ich durfte mit in den Quarantäne-Raum, vermummt bis zur Unkenntlichkeit. Aber Sicherheit ist eben doch besser.

Im Raum mit den Spinden, in denen man seine Kleidung lassen kann, gibt es immerhin eine hübsche Uhr. Kleidung unter dem Kittel so wenig wie möglich. Ein T-Shirt als Oberteil reicht. Denn bei den Frühchen ist es gut gewärmt. Von meinen Eindrücken dort habe ich ja bereits berichtet 🙂

Die Kälte hat dieser Info-Tafel der Klinik den Garaus bereitet

Die zeigt nix an, gar nichts!