Alltäglichkeiten 29 Fäden

logo 01-alltc3a4glichkeitenDie liebe Luise-Lotte schaut, was wir täglich brauchen, nutzen, uns umgibt.

Eigentlich waren heute Socken dran, da hätte ich echt was zu zeigen.

Aber Fäden sollen es heute sein, nun dann will ich mal schaun…

bestrickend IMG_4837ok, hier hält Opa die Wolle, lach.

Aber ich habe ja mal mein Stricken gezeigt, als ich noch mittendrin war.

Gestrickt ist der Pullover fertig, sollte ich mal zusammennähen und den Halsausschnitt noch stricken.

IMG_5575Wester13 Strickzeug

auch dies sind Fäden…

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Bänder, hergestellt aus Fäden 😉

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Diese Fäden hatte ich ja von zwei Schals abgenippelt, um sie zu Loops zusammen zu nähen.  

Fäden

Schals

Wie die liebe Luise-Lotte mal geschrieben bzw. beschrieben hat, so habe ich es auch getan.

Einen Schal

IMG_0697Sen13 Fransen

von den Fransen befreit, mit einem dieser Fäden zusammengenäht und fertig ist ein Loop

IMG_0713Sen13 Loop

Bei noch einem habe ich es gemacht, der ist länger als der Helle.

Hier habe ich auch die Naht ganz vorn, damit sie noch zu erkennen ist.

Auch da habe ich ein helles Garn von den Fransen genommen.

Diesen dunkleren trage ich am liebsten. Als normaler Schal war er mir zu lang und schmal.  Aber jetzt ist er mein Lieblingsschal geworden.

IMG_0714Sen13 Loop

jetzt trage ich sie wieder, das ist das Erstaunliche daran 😉

Nur, was mache ich nun mit den schönen weichen Fransen?

Gestern war ganz schön

…was los am Himmel. Die Strahlen strahlen um die Wette!

Und tief überm Haus nach Süden zu geht er auf! Der Mond geht auf dem Strich…

Ob’s ihm am Kinn kitzelt?

Und laaaangsam steigt er höher

Die Tanne ist bald zu weit weg von ihm, und nun ziehen etliche dünne Wolken vor ihm her

Zwischendurch haben wir auf der Nordseite rosa angelegt.

Und ER zeigt sich nun von seiner dunklen Seite

Heute dachte ich, es sei zu bewölkt. Doch er tat mir den Gefallen und zeigte sich von einer ganz interessanten Seite. Jetzt war es aber schon ziemlich dunkel und er trägt Streifen. Mal hier, mal da, mal ne Mütze…


Bei der Kälte unterwegs

Ja, bei der Kälte wagen wir uns nach draußen, gehen wir spazieren. Gut eingepackt tut uns die Kälte nicht viel. Noch vom Bürgersteig aus kann ich die beiden Blesshühner aufnehmen, auf dem Eis.

Hey, es gibt hier einen Teil ohne Eis! Da ist ja richtig was los! Ein ganz schönes Getümmel.

Da hinten sind Jungen dabei, die Stärke des Eises zu prüfen.

Noch einmal Enten

Es stehen mal nicht so viele Autos vor dem Schloss. Daher kann ich es endlich mal wieder mit seiner Frontseite aufnehmen.

Hier werden gern Hochzeiten gefeiert, und bei Heimspielen des Schalke 04 speist die Mannschaft vor dem Spiel ziemlich regelmäßig hier.

Naja, mit Spiegeln ist heute nicht viel, bei DEM Eis!

Aber was ist das denn da? Da muss ich mal näher ran 🙂

Fließ-Eis oder wie nennt man sowas?

Och neee, gerade waren die beiden noch einträchtig über  das Eis gelaufen. Doch bis ich den Fotoapparat soweit habe,  haben sie sich niedergelassen 😦 

Ach, sieh an, einer hat sich doch wieder erhoben, danke sehr! Es schaut aus, als haben sie einen Schal um, der das Gesicht schützt…

Diese Gräser wiegen sich so schön in der Sonne mit dem Wind…

Ein Blick durch die Gräser auf den anderen See

Nun das letzte Foto von gestern, mir taten die Finger schon weh.

Daheim dann, mit inzwischen wieder warmen Fingern konnte ich noch die Abendsonne aufnehmen, atemberaubend schön.

Die Kamera hat ohne weiteres funktioniert in der Kälte. Doch die Finger oft draußen zu haben, das war echt schwieriger 🙂

Gestern

in der Kirche. Erster Eindruck: richtig schön voll.

Anstatt Lesung, also einem Teil aus dem alten Testament, gab es ein Martins-Spiel.

Drei Mütter hielten an Stangen befestigte „Fenster“ aus denen dann einige der Kindergartenkinder schauten. Sie waren die Bewohner, die einem armen Mann nichts gönnten und ihn wegschickten.

Aber dann kam ein Ritter mit schönem, silbernem Helm (eine süße kleine junge Dame), mit einem schönen roten weiten Mantel gekleidet, „auf“ einem kleinen winzigen Pferdchen 🙂

Und dieser Martin teilte selbstlos seinen Mantel mit diesem armen, frierenden Mann.

Es war so niedlich, diese Kindergartenkinder in action, herrlich. Der Kinderchor sang krähte dazu, wunderbar.

Die anderen Kinder zogen mit ihren leuchtenden Laternen  hinter den beiden Hauptdarstellern her.

Das haben sie alle richtig gut gemacht.

Anstelle der Predigt gab es Dias, die ich allerdings nicht sehen konnte. Aber die Geschichte, die konnte ich hören.

Ein kleiner Bär ist im Zimmer und ruft nach Marina, doch die ist nicht da. Oh, er hört, dass draußen gesungen wird. Er hoppelt zum Fenster, sieht viele Lichter, die er vorher nie sah und er hört Lieder, die gesungen werden. Er entdeckt seine Marina bei den Kindern da auf der Straße. Er legt den Schal um, zieht die Mütze an, schnappt sich seine kleine Laterne und hoppelt hinunter und auf die Straße. Er ruft nach Marina. Doch sie hört ihn gar nicht. So hoppelt er schnell nach vorn. Da entdeckt Marina ihren Bären. Sie nimmt ihn auf den Arm und zündet seine Laterne an. Die leuchtet so schön, er ist glücklich.

Dann kommen die Kinder zu stehen, da vorn ist irgendwas los. Der kleine Bär fragt Marina, sie erklärt, dass da der heilige Martin ist. Der kleine Bär will das sehen. Er springt von ihrem Arm und hoppelt durch die vielen kurzen und auch langen Beine ganz nach vorn.

Da sieht er den heiligen Martin. Oh, sieht der schön aus.  –  Ups, ein kleiner Junge weint. Er hat seine Laterne verloren.  –  Der heilige Martin schaut den kleinen Bären an, uuuh, so richtig intensiv. Als der Bär wieder aufschaut, sieht Martin schon woanders hin.

Aber der Junge!  –  Der kleine Bär geht zu dem kleinen Jungen und schenkt ihm seine Laterne. Oh, wie sich der Junge freut, seine Augen strahlen. Nun hat auch er wieder seinen St.-Martins-Umzug.

Da ist Marina, sie nimmt den kleinen Bären wieder auf ihren Arm. Und ihre Laterne leuchtet nun für beide.


Glücklich und zufrieden kehren sie nach Hause zurück.

Zum Vaterunser bittet unser Pastor ja alle Kinder, doch hinauf zu kommen. So stehen sie dann alle im Halkreis, Hand-in-Hand und alle beten das Vaterunser.

Unsere Kirche ist ja die Kirche St. Martinus.

Ganz zum Schluss sang nochmal der Kinderchor. Sie standen vorn rechts, wo sie eigentlich gar nicht zu sehen sind. Als sie fertig waren, fragte der Pastor, ob es noch eine zweite Strophe gibt. Und dafür sollten sie doch bitte mal auf die Altarstufen kommen.

Tja, und dann sangen sie so schön mit allen möglichen Bewegungen dazu, es war bezaubernd.

Irgendwie ging der Text so: ich bin immer, immer für dich da.

bei „immer“ drehten sich ihre Hände umeinenander

bei „für dich da“ breiteten sie ihre Arme aus. usw. usw. usw…

Ach es war wirklich schön.

late-night-shopping III

Wir waren voll zufrieden, nun doch einiges gesehen zu haben, wovon ich vorher gelesen hatte. Noch zur Sparkasse, dort soll es auch was geben.

Aber wir sind erst an der Münsterstraße beim Mahnmal „geteiltes Berlin“. Hier steht ein eigenartiges Gerät mit Keulen, wohl zum Jonglieren.

Noch nichts zu sehen, also gehen wir zur Sparkasse. Da ist ein Rondell mit dem Aquarium, das ich bei Emily schon gesehen habe.

Auch die Treppe ist erleuchtet, jedoch die andere. Die Sparkasse hat 2 solche Treppenhäuser. Im letzten Jahr war das zur anderen Seite farbig.

Plötzlich ist es schwer, einen vernünftigen Platz zu erhaschen. Lemmi legt los! Er fragt eine Frau, ob sie denn auch was eingekauft habe. Ja, einen Schal. – Ist schließlich late-night-shopping! 🙂

Er jongliert Bälle, die in verschiedenen Farben leuchten. Boah, das geht nicht zu knipsen. Immer große Reifen, nix mit kleinen Bällen, er ist so schnell. Lacht ruhig.

Dann arbeitet er mit Stäben, oh das sieht toll aus.

*   *   *

Jetzt kommen die Keulen dran

Applaus für Lemmi, die tolle Show ist vorbei!

Sein Auto steht hinter der Sparkasse, da, wo wir normalerweise hergehen. Es ist keine Tiefgarage, das ist wirklich draußen.

da sind nochmal die Lichtgestalten, die liebe ich.

es kommt echt darauf an, wo man steht… oder auch „drei-in-eins“ genannt.

Dieses ist das letzte Foto vom Donnerstag.