Geld verschenkt

ASCHAFFENBURG, 1. September (AFP) – Ein über seinen Rentenbeginn offensichtlich überglücklicher Mann hat am Mittwoch in der Aschaffenburger Fußgängerzone an Passanten Ein-Euro-Stücke verschenkt. Der Mann habe sich einen Anzug angezogen, ein Schild mit der Aufschrift „Bin nicht arbeitslos und auch nicht obdachlos. Habe eine Frau. Mir geht’s gut. Deshalb möchte ich Ihnen einen Euro schenken“ um den Hals gehängt und wahllos sein Geld verschenkt, teilte die Polizei in Aschaffenburg am Mittwoch mit. Weil ein misstrauischer Passant einen Betrug vermutete, alarmierte er die Polizei – doch den Beamten konnte der Spendierfreudige glaubhaft versichern, seit Dienstag Rentner zu sein und daher seinen Mitmenschen auf diese Art und Weise auch eine Freude machen zu wollen. Passend zu seiner guten Laune platzierte sich der Rentner in der Aschaffenburger Frohsinnstraße. Wieviel Geld der Mann letztlich unters Volk brachte, ermittelte die Polizei nicht – da Geld verschenken nicht verboten ist, ließen die Beamten ihn ohne weitere Nachfragen gewähren.

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