zur Taufe

wurden ein paar SängerInnen gebeten, um das Singen der Kirchenlieder besser klingen zu lassen

In dieser kleinen Kirche in Venne, die auch zu unserer Gemeinde gehört, hängt sogar das Hungertuch dieses Jahres: Vater lass sie eins sein – so wie wir Eins sind.

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nun zur Taufe, die kleine Dame schlief.

Der nette, alte Pater war sehr freundlich, ich kannte ich bis dahin nicht. Er ist nicht mehr gut zu Fuß, nutzt auch einen Rollator. Nur der war nirgends zu sehen. Er ging genau so unsicher wie ich es tu. Die Stufe rauf oder runter geht auch nur mit Anlehnung an die Wand oder ähnliches, beim Hinaufgehen half die Großmutter des Täuflings.

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die jungen Eltern hatten eine sehr schöne kleine Mappe vorbereitet, da ist auch die schöne kleine Kirche St. Johannes der Täufer zu sehen.

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die Taufpatin segnet die kleine Saskia

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auch die Großmutter segnete die immer noch schlafende junge Dame

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Als ihr das Taufwasser über die Stirn gegossen wurde, weinte sie kurz. Also war sie nun wach, lach. Bei der Überreichung des Taufkleides  gluckste sie fröhlich.

Kurzentschlossen sangen wir als eine Art Zugabe ohne Noten für die verschiedenen Stimmen das schöne Lied: Gott hat mir längst einen Engel gesandt.

Wir Sängerinnen haben je ein nettes Geschenk bekommen, eine Tüte mit Ostersüßigkeiten.

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Ostersonntag

…hatten wir uns auf der Burg Blankenstein bei Hattingen zum Buffet angemeldet.

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Wir waren doch etwas eher da, als wir gedacht hatten. Ab 12 Uhr sollte es losgehen, wir waren eine halbe Stunde vorher da. Ok, einen Kakao für mich, für meinen Mann einen Milchkaffee. Noch waren nicht viele Gäste da, also mal ein Foto!

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Dann kam die Vorsuppe direkt in Suppentassen an den Tisch. Erst danach ging es los mit der Selbstbedienung. Inzwischen war das Lokal auch voll besetzt.

Vorspeisen, Nudelsalate, alle sehr sahnig, davon habe ich die Finger gelassen. Dann lieber rote Bete, und Blattsalat, leider auch mit einer sahnigen Soße. Aber die roten Bete waren ohne,  so hob sich das doch irgendwie auf 😉

Zwischendurch ein Foto von dem tollen Kerzenhalter im Fenster, an dem wir saßen. Dies ist auch gleich mein Fenster Nr. 11 😉

Kerzenhalter BlaIMG_6361

Dann waren die Hauptgänge dran. Da gab es allerlei zur Auswahl. Fleisch, Fisch, Lamm, ich suchte Gemüse. Da waren noch einige „Töpfe“ zu. Ich schaffte den Deckel nicht hoch, so bat ich den Koch, der das Fleisch schnitt, mir zu helfen. Hach, da war es, das Gemüse, Misch-Gemüse! Jaaaa, das muss für mich unbedingt sein. Vom Essen habe ich keine Aufnahmen gemacht.

Aber es fing an zu schneien, wir sahen nur noch weiß! Wohlbemerkt am Ostersonntag in 2013! Aber das ist ja inzwischen allen bekannt.

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Dessert! Es gab Obstsalat, davon nahm ich mir ordentlich, dann noch Erdbeercreme, wunderbar locker und Mousse au Schokolade, die war nicht ganz so gut wie die Erdbeercreme. Halt süßer…

Es gab auch Eis, das einer der Herren vom  Restaurant mit Mühe abschnitt. Aber nach Eis war mir ganz uns gar nicht, siehe das Schnee-Foto 🙂

Draußen war eine Katze, dir uns schon beim Ankommen aufgefallen war. Eine ganz Liebe, sie schmuste sofort…

Katze BlaIMG_6366

Vor dem Eingang dieser Pater, dessen Name nicht zu lesen war.  Vermutlich soll er die Burg beschützen.

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Pfingstsonntag II Buckfast Abbey

Von Exeter Cathedral zurück zum Hotel. Kleine Pause, dann mit dem Wagen los.

Buckfastleigh war unser Ziel. Und dort Buckfast Abbey.

Vom Grund her ist es eine sehr alte Abtei, 1018 schon gegründet. Unter Heinrich VIII.  im 16. Jahrhundert zerstört. 1882 wurden die Ruinen von aus Frankreich vertriebenen Patres für 4.700 Pfund gekauft. Erst  1907 begannen die Bauarbeiten im normannischen und frühgotischen Stil, wie man ihn sehr viel in England sieht. Heute leben dort Zisterzenser

Der Altar

das Besondere ist, dass der Lettner HINTER dem Altar ist.

Normal ist der Lettner Trennung zwischen dem Raum fürs Volk und dem Altarraum.

Ein Seitenschiff

Der Leuchter erinnert mich ganz stark an Aachen

(da im Hintergrund die kleinen roten Lämpchen)

Ich unterhielt mich mit einem Pater. Erzählte ihm, dass wir morgens im anglikanischen Gottesdienst auch die Kommunion empfangen haben. Oh weh, das passte ihm gar nicht. Nein, wir haben doch den Papst, und den haben die Anglikaner nicht, usw. usw. Ein Gestriger halt…. Trotzdem vollziehen wir für uns die Ökumene, vor allem, wenn wir unterwegs sind.

Sie haben auch eine moderne Kapelle.


Die Seitenfront – mit wundervollem blauem Licht (ließ den Regen vergessen)

zurück in die Hauptkirche, mal ein Blick zur Decke

Die quadratische Kuppel sieht von innen richtig schön aus.

Die Orgel haben sie eingebaut, nur ein klein wenig kann man sehen.

Sie lieben die roten Kerzenschalen, wie schon hinter dem großen Leuchter zu erkennen…

nochmal rot

Es regnet, so ein richtiger Landregen….

daher sind wir auch wenig draußen rumgelaufen

dieses Foto hat sie hier aufgenommen: den Kräutergarten

regensicher unterm Dach

So sieht die Abtei-Kirche aus

weiter nach rechts, das Kloster

im Shop gefielen mir die Lesezeichen sehr gut. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, Lesezeichen aus Metall zu benutzen. Aber schön sehen sie aus 😉