Ehrenamt-Feier

Unsere Pfarrgemeinde, die örtliche, lud alle Ehrenamtlich-Tätigen ein. 

Auf einen Bauernhof, den ich noch nicht kannte. Zum Glück nahm mich eine Chorkollegin im Auto mit. Die meisten fuhren mit ihren Rädern.

Diese Scheune hatten sie für uns ausgeräumt. Sie war von einigen Herren unseres Chores mit Baumteilen geschmückt worden.

IMG_0639Sen 08 15

Wir (Chor St. Laurentius) hatten uns im Pfarrzentrum zusammen mit dem Chor Crescendo eingesungen. 

Als erstes wurden wir alle fotografiert, wenn wir gelbe Herzen beschriftet und an unsere Kleidung geheftet hatten.

Eine Messe fand statt.

IMG_0589Sen 08 15

Der doppelte Chor saß vorn rechts. Aber es kamen immer mehr Personen. Irgendwann waren alle Plätze besetzt.

IMG_0592Sen 08 15

Das ist die Lektorin, die ihren Mann kurz anrief und zum Pastor sagte, Sie können bei uns feiern.

IMG_0593Sen 08 15

Davor zwei Herren von unserem Chor.

Es gab leckere Grillwürstchen, Kartoffel- und Krautsalat, Brötchen und allerlei zu trinken. Wir waren 160 angemeldete Personen, von 300 Eingeladenen.

Hier eine Collage aus der Zeitung.

IMG_0623Sen 08 15

Oben links während der Messe, in der Mitte die beiden fleißigen Grillmeister. Mich könnt ihr sehen unten links, das zweite Bild zusammen mit meiner Fahrerin und der Dame, die sie auch noch mitgenommen hat.

Es war ein richtig schöner Abend, eine prima Feier. Alle haben sich wohlgefühlt.

Der Herr des Hauses lief immer im eiligen Schritt zu den Grills da draußen, und kehrte mit einem vollen Teller wieder, verteilte sie gleich.

Als wir gingen, sah ich da oben ein Schwein

IMG_0594Sen 08 15

Während ich das Foto aufnahm, flatterten zwei Fledermäuse da oben her, leider konnte ich sie nicht erwischen.  

Auf dem Weg

zur Chorprobe habe ich dieses einsame Blatt endlich fotografiert, das schaut mich immer so an, also wolle es sagen: siehste! Ich bin noch da!

Unser Chorleiter strahlte immer noch übers ganze Gesicht, als er vom Sonntag sprach. Ich sagte zu ihm: deine Handküsschen haben so gut getan. Da meinte er: sie kamen von Herzen! Und ich: und genau in unsere Herzen trafen sie auch.

Der Herr  Pastor war auch im Pfarrzentrum. Sprach noch einmal vom Sonntag, und dass wir so großes und vielfältiges Lob bekommen haben.

Er stellte uns einen Herrn vor, der nun auch im Chor mitsingen möchte. Prima, wenn  ein Konzert so etwas mit sich bringt.

Jetzt wird fleißig für Advent und Weihnachten geprobt.

Auf dem Rückweg war es echt feucht und neblig.

Endlich habe ich auch einen Link gefunden! Ich hatte schon gesucht gehabt, aber immer nur die Kleine Orgelsolomesse gefunden.

http://www.youtube.com/watch?v=09u2lY0pImo

Einweihung

Vor ein paar Wochen wurde eine neue Madonna mitsamt neuem Häuschen eingeweiht.

Es steht am Ende einer kleinen Straße, genau dahinter rattert fast im Minutentakt die Eisenbahn. Vielleicht musste auch deshalb eine Neue her.

Die Straßengemeinschaft ist versammelt.

Der Pastor hat die Kinder mit einbezogen.

Liedzettel in der Hand,

die Martinsbläser gaben den Ton dazu (ganz rechts sind sie an ihren Instrumenten zu erkennen)

der Gospelchor brachte herrlich schwungvolle Lieder zu Gehör

Dies ist die neue Marien-Stele

Nach einer halben Stunde war die Stele eingeweiht.

Gestern

in der Kirche. Erster Eindruck: richtig schön voll.

Anstatt Lesung, also einem Teil aus dem alten Testament, gab es ein Martins-Spiel.

Drei Mütter hielten an Stangen befestigte „Fenster“ aus denen dann einige der Kindergartenkinder schauten. Sie waren die Bewohner, die einem armen Mann nichts gönnten und ihn wegschickten.

Aber dann kam ein Ritter mit schönem, silbernem Helm (eine süße kleine junge Dame), mit einem schönen roten weiten Mantel gekleidet, „auf“ einem kleinen winzigen Pferdchen 🙂

Und dieser Martin teilte selbstlos seinen Mantel mit diesem armen, frierenden Mann.

Es war so niedlich, diese Kindergartenkinder in action, herrlich. Der Kinderchor sang krähte dazu, wunderbar.

Die anderen Kinder zogen mit ihren leuchtenden Laternen  hinter den beiden Hauptdarstellern her.

Das haben sie alle richtig gut gemacht.

Anstelle der Predigt gab es Dias, die ich allerdings nicht sehen konnte. Aber die Geschichte, die konnte ich hören.

Ein kleiner Bär ist im Zimmer und ruft nach Marina, doch die ist nicht da. Oh, er hört, dass draußen gesungen wird. Er hoppelt zum Fenster, sieht viele Lichter, die er vorher nie sah und er hört Lieder, die gesungen werden. Er entdeckt seine Marina bei den Kindern da auf der Straße. Er legt den Schal um, zieht die Mütze an, schnappt sich seine kleine Laterne und hoppelt hinunter und auf die Straße. Er ruft nach Marina. Doch sie hört ihn gar nicht. So hoppelt er schnell nach vorn. Da entdeckt Marina ihren Bären. Sie nimmt ihn auf den Arm und zündet seine Laterne an. Die leuchtet so schön, er ist glücklich.

Dann kommen die Kinder zu stehen, da vorn ist irgendwas los. Der kleine Bär fragt Marina, sie erklärt, dass da der heilige Martin ist. Der kleine Bär will das sehen. Er springt von ihrem Arm und hoppelt durch die vielen kurzen und auch langen Beine ganz nach vorn.

Da sieht er den heiligen Martin. Oh, sieht der schön aus.  –  Ups, ein kleiner Junge weint. Er hat seine Laterne verloren.  –  Der heilige Martin schaut den kleinen Bären an, uuuh, so richtig intensiv. Als der Bär wieder aufschaut, sieht Martin schon woanders hin.

Aber der Junge!  –  Der kleine Bär geht zu dem kleinen Jungen und schenkt ihm seine Laterne. Oh, wie sich der Junge freut, seine Augen strahlen. Nun hat auch er wieder seinen St.-Martins-Umzug.

Da ist Marina, sie nimmt den kleinen Bären wieder auf ihren Arm. Und ihre Laterne leuchtet nun für beide.


Glücklich und zufrieden kehren sie nach Hause zurück.

Zum Vaterunser bittet unser Pastor ja alle Kinder, doch hinauf zu kommen. So stehen sie dann alle im Halkreis, Hand-in-Hand und alle beten das Vaterunser.

Unsere Kirche ist ja die Kirche St. Martinus.

Ganz zum Schluss sang nochmal der Kinderchor. Sie standen vorn rechts, wo sie eigentlich gar nicht zu sehen sind. Als sie fertig waren, fragte der Pastor, ob es noch eine zweite Strophe gibt. Und dafür sollten sie doch bitte mal auf die Altarstufen kommen.

Tja, und dann sangen sie so schön mit allen möglichen Bewegungen dazu, es war bezaubernd.

Irgendwie ging der Text so: ich bin immer, immer für dich da.

bei „immer“ drehten sich ihre Hände umeinenander

bei „für dich da“ breiteten sie ihre Arme aus. usw. usw. usw…

Ach es war wirklich schön.