Osternacht

Die Osternacht ist für uns immer ein besonderes Ereignis.

Denn das Feuer wird angezündet aus den Palmsträußen des letzten Jahres.

Ich war schon in der Kirche, mein Mann ging auf den Kirchhof.

Der Anfang

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und es ging natürlich weiter

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 Pfarrer und Messdiener/innen waren auch da.

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Dann kommen sie in die Kirche mit dem Ruf: Lumen Christi! ( Das Licht Christi), wir alle antworten: Deo gratias, wir danken dir Gott. 

Von der Osterkerze wird das Licht an die Leute in den Bänken weitergegeben, denn jeder hat ja eine Kerze in der Hand. Als alle mit Licht versorgt waren, wurde der Kronleuchter auch angezündet, dazu wurde er hinuntergelassen. Es ist so schön, wenn seine Kerzen leuchten. Hier noch einmal das Bild vom letzten Jahr. 

IMG_3486Sen14 Kronleuchter

Nach der Osternacht sind wir noch ins Pfarrzentrum gegangen zur Agape-Feier, Fest der Liebe. Es gab verschiedenste Brotsorten und Wein, natürlich auch Ostereier, aber auch  Wasser. Wir haben uns prächtig mit verschiedenen Leuten unterhalten. Und wir gingen erst gegen halb 1 nach Hause. Schön war es.

Dienstag nach unserer Rückkehr war ich noch einmal in der Kirche, um Aufnahmen zu machen. 

Das Taufbecken, in das die Osterkerze in der Osternacht getaucht wurde, um das Taufwasser zu weihen.

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Der Altarraum – noch mit dem Kreuz an der Stelle, wo es verhüllt am Palmsonntag stand und fast daneben die große Osterkerze.

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rechts vom Altar, wenn wir davor stehen.

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Es wurde alles so liebevoll geschmückt, dass es eine Freude ist.

Kerzen

haben wir schon gekauft für die Osternacht.

Aber im Moment gefallen mir diese da besser

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Fröhliche, Gesegnete Ostern wünsche ich euch

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Ich denke, sie haben ihre Arbeit zu aller Zufriedenheit erledigt.

4552 Hasen

Wie die Osternacht war, werde ich vermutlich noch berichten.  

Osternacht

Als wir zur Kirche kamen, zogen die Rätteler durch das Alte Dorf, insgesamt dreimal, immer zum Schluss an der Kirche vorbei. Leider war es schon recht dunkel, und ein Video kann man nicht aufhellen. Aber den Lärm, den sie machen, den könnt ihr hören. Es war nur noch eine kleine Gruppe. Tagsüber sind es wohl doppelt so viele. Boah, ich schaff es  nicht, das Video einzusetzen. Dabei habe ich mir doch so eine Software geladen, die helfen soll. Nur damit zurecht zu kommen, scheint mir auch ein Geheimnis zu sein.

Ich habe mir eine Kerze gekauft, eine mit Glas drumherum. Die sind ca. 10 cm groß.  Dann gingen wir weiter, uns vor der Kirche aufzustellen, um die Schale für die Feuerung herum, allerdings auf die nördliche Seite, denn daher kommt der Wind. Wir möchten gleich nicht im Feuer stehen 🙂

Der kleine Sohn einer Chorkollegin möchte doch zu gern die Kerze von Mama haben. Also holt sie die aus der Tasche. Wow! Leider wurde das Foto nicht so gut, es war schon recht dunkel und Blitz wollte ich nicht anmachen.

Dann war es soweit! Das Osterfeuer wurde entzündet, u.a. mit den Palmen des alten Jahres.

Die Messdiener haben mir völlig die Sicht versperrt, lach.

Dann hatte der Pfarrer seinen Kerzendocht am Brennen, doch bis der Mann mit der Osterkerze ihm endlich entgegenkam, war der Docht schon wieder vom Wind ausgeblasen. Es klappte einfach nicht, der Wind war zu stark. So verzogen sie sich in den Schutz des Kircheneingangs. Da klappte es endlich. Und ich hatte freie Sicht auf das Osterfeuer!

Dann ging es ab in die dunkle Kirche. Handinhand mit meinem Mann zogen wir vorwärts und kamen tatsächlich zu unserer Lieblingsbank.

Von hinten her wurde von der Osterkerze nun das Licht erst an die Meßdiener weitergegeben und die zündeten jeweils die Kerze der ersten Person in jeder Reihe an. Das ging doch recht fix, da es viele Messdiener sind, die sozusagen mit dem Licht ausschwärmten.

Aus der Schöpfungsgeschichte wurde gelesen, über die Teilung des Roten Meeres.

Und DANN wurde das GLORIA verkündet. Während des Singens der Gemeinde, wieder alle Glöckchen der Messdiener, herrlich! – Die Orgel setzte ein, wieder voller Power und Spielfreude und die Turmglocken waren von ihrem Romausflug zurück und sofort einsatzbereit.

Das war ein Jubilieren!

Halleluja!

Ganz zum Schluss spielte unser Organist das Halleluja von Händel per Orgel. Obwohl die meisten inzwischen die Kirche verlassen hatten, DAS musste ich mir anhören. Wir waren nicht allein 😉

Das haben wir schon etliche Male mit dem Chor gesungen. Das geht einfach ans Herz.

Auf dem Weg nach Hause haben wir jedem „Frohe Ostern“ zugerufen. Alle hatten fröhliche Gesichter.

Das Wetter hatte gehalten, kein Tropfen Regen hatte sich getraut sich niederzulassen 😉

Frohe Ostern!

Eure Bärbel

Auf nach Nierstein

Von Bonn aus ließen wir uns nun weiterführen nach Nierstein.

Schöne Rapsfelder überall.

Am Nahetal kamen wir vorbei, auch an Maria Laach, da waren wir vor vielen Jahren mal.

Als nächstes wurde uns ein super Mosel-Blick avisiert!

Doch wir fuhren weiter, an Windrädern vorbei, direkt an der Autobahn

Wir sind schon auf der B9, also bald da. Da wirds langsamer. Was?

Heute am Karsamstag, wo die Autobahnen so schön frei waren, hier aber ein Stau?  – Ich entdecke ein Gesicht an oder auf oder in der Mauer. Normal rauschen wir hier vorbei…

Tja, und da standen wir nun. Bei Nackenheim, es ging noch langsamer als langsam vorwärts. Einige wendeten. Die kennen sich wohl aus in der Gegend – wir leider nicht.

Aaach, da können wir es endlich erkennen: Unfall!

Ui, den Holzlaster hats aber kräftig durcheinander geruckelt. Der musste vermutlich scharf bremsen.

Später erfuhren wir, dass hinter der Kurve ein Motorradfahrer zu Tode gekommen war. –  Mir läufts jetzt noch kalt den Rücken runter.

 Wir irrten durch die Gegend, denn das Navi wollte uns wieder auf die B9 lotsen. Wir folgten ihm nicht! NEIN !!! Und fuhren über befestige Landwege, von denen einer ins Nichts führte. Ein Autofaher, der uns lange gefolgt war, hatte aber eine andere Kurve genommen. Ok, drehen wir auch wieder um. Und da sahen wir ihn wieder. Endlich auch normale Straße! Und das Navi führte nun wieder vernünftig.  So kamen wir von der anderen Seite in Nierstein hinein, vorbei an einer gewissen grünen Villa, in deren Briefkasten noch die Werbung zu sehen war.

Endlich sahen wir uns wieder, Tochter, ubSs und wir. Hach, tat das GUUUUT …

Es gab wunderbar leckeres indisches Essen.

Dann war es Zeit für die Osternacht, also zur Kirche. Draußen wurde das Osterfeuer angezündet, davon wurde dann das Feuer genommen, um die Kerzen anzuzünden, und so ging es in die Kirche zurück.

Jeder bekam von diesem Osterfeuer-Licht seine Kerze angezündet.  Die Kunde: Christ ist erstanden – Halleluja!  – ließ uns und den Chor schöne Osterlieder singen (teilweise leider andere Weisen als bei uns hier)…