eine Statue

eine Statue in Bonn

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Heute

wäre meine  Mutter 99 Jahre alt geworden. 

Hier ist sie mit meinem Vater und meinem großen Bruder.

Sie war eine so liebe, verständnisvolle  Mutter.

Grete und Willi mit Heinz (2)

Heute vor 2 Jahren ist unser Enkel gestorben,  der nur 19 Tage leben durfte.

Schlimm, dass das alles an einem Datum ist.  

Er hat es nicht geschafft

Robert  * 25.1.2012   + 12.2.2012

An dem Tag, an dem seine Urgroßmutter 97 Jahre alt geworden wäre.

Er ist nach einer plötzlichen Infektion bzw. durch ein Bakterium völlig geschwächt, ist er ruhig in den Armen seiner Mutter eingeschlafen.

Die Nottaufe wurde noch gespendet.

80 % der Frühchen schaffen es – 20 % nicht.

Vierter Adventssonntag

Mache dich auf und werde licht, denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn  geht auf über dir ! (Jesaja 60,1)

Es ist Advent

Im Tale sind die Blumen nun verblüht
Und auf den Bergen liegt der erste Schnee.
Des Sommers Licht und Wärme sind verglüht,
In Eis verwandelt ist der blaue See.
Wie würde mir mein Herz in Einsamkeit
Und in des Winters Kälte angstvoll gehen,
Könnt ich in aller tiefen Dunkelheit
Nicht doch ein Licht in diesen Tagen sehn.
Es leuchtet fern und sanft aus einem Land,
Das einstens voll von solchen Lichtern war,
Da ging ich fröhlich an der Mutter Hand
Und trug in Zöpfen noch mein braunes Haar.
Verändert hat die Welt sich hundertmal
In Auf und Ab – doch sieh, mein Lichtlein brennt!
Durch aller Jahre Mühen, Freud und Qual
Leuchtet es hell und schön: Es ist Advent!

(Friedrich Wilhelm Kritzinger 1816-1890, deutscher Theologe und
Pädagoge)

Zauberworte im Januar

Eine wundervolle Aktion von Seelenbalsam

Geborgenheit

(Mutter)Liebe

Vertrauen



Mutter schickt Sohn nachts zur Schule

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Von Tim Stinauer, 20.12.10, 10:42h, aktualisiert 20.12.10, 10:55h

Was macht ein achtjähriger Junge nachts um vier auf der Straße? Klar: Er geht zur Schule. Aber nur deshalb, weil seine Muter sich in der Uhrzeit irrte und ihn viel zu früh aus dem Bett holte. Ein Taxifahrer las den Jungen auf und rief die Polizei.
Köln – Freitagmorgen, kurz vor vier Uhr auf der Berliner Straße in Dünnwald. Es ist dunkel, eiskalt und menschenleer. Taxifahrer Sedat Isik hat einen Fahrgast nach Schlebusch gebracht. Er ist auf dem Rückweg in Richtung Kölner Innenstadt, als er in Höhe der Leuchterstraße einen kleinen Jungen bemerkt. Das Kind ist acht Jahre alt. Es trägt einen Schulranzen auf dem Rücken, hält seine Winterjacke unter dem Arm und kommt aus einem Waldweg gerannt.Isik nimmt den Jungen zwar wahr, setzt seine Fahrt aber zunächst fort. Ein paar Meter weiter meldet sich sein schlechtes Gewissen, wie Isik am Sonntag berichtet. Er stoppt seinen Wagen und denkt: „Da kann doch etwas nicht stimmen.“ Also wendet Sedat Isik das  Taxi, holt den Jungen ein und spricht ihn an. „Ich habe ihn gefragt: »Hey Kleiner, was machst du denn um diese Uhrzeit hier draußen?«“. Der Junge habe ihn mit großen Augen angestarrt. „Da habe ich ihm erstmal meine Jacke gegeben und ihn ins warme Taxi gesetzt“, schildert Isik. 

Vergeblich versucht der 27-Jährige, dem Jungen seinen Namen zu entlocken, seine Adresse oder den Namen seiner Eltern. „Aber er sagte keinen Ton, er wirkte schockiert, irgendwie verwirrt, er war völlig daneben und starrte mich die ganze Zeit nur an. Ich dachte, vielleicht ist er von zu Hause abgehauen oder aus dem Kinderheim, das hier in der Nähe ist.“ Isik ruft die Polizei.

Zur selben Zeit sitzt die Mutter des Achtjährigen zu Hause in ihrer Wohnung. Sie schaut auf die Uhr und bekommt einen fürchterlichen Schrecken, als ihr auffällt, dass sie ihren Sohn viel zu früh zur Schule geschickt hat. „Sie hatte sich offenbar völlig in der Zeit verhauen und den Kleinen viel zu früh geweckt“, berichtet ein Polizeibeamter am Sonntag. „Vielleicht war ihr Wecker falsch eingestellt, man weiß es nicht.“

Die Mutter greift zum Telefon und informiert ihren Mann, der in einem Blumenhandel in Niehl Nachtschicht schiebt. Der lässt alles stehen und liegen und macht sich auf die Suche nach seinem Sohn.

Nach der Erinnerung von Taxifahrer Sedat Isik ist es fast fünf Uhr, als er sieht, wie der besorgte Vater an der Berliner Straße auf das Taxi zugelaufen kommt. „Sichtlich erleichtert hat der Mann seinen Sohn schnell und wohlbehalten wieder in die Arme genommen“, berichtete Polizeisprecher Lutz Flassnöcker. Die Beamten überzeugen sich davon, dass es sich tatsächlich um den Vater handelt, dann lassen sie die beiden ziehen.

Mit Taxifahrer Isik spricht der Vater kaum. „Er war mit seinen Gedanken ganz woanders und hat die ganze Zeit aufgeregt telefoniert“, erzählt der 27-Jährige, der im Februar selbst einen Sohn erwartet. „Der Kleine hatte auf jeden Fall einen Schutzengel. Ich will überhaupt nicht darüber nachdenken, was dem Jungen da mitten in der Nacht auf diesem Waldweg alles hätte passieren können.“

Für die Polizei ist die Angelegenheit erledigt, die Eltern des Achtjährigen haben sich nicht strafbar gemacht. Behördensprecher Flassnöcker vermutet: „Die Weihnachtsgeschenke für den jungen Mann dürften in diesem Jahr aber sicherlich etwas üppiger ausfallen.“