Glasfaser

Am Montag wurde unten im Haus was getan.

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In dem Kabuff, in dem ich meinen Rollator abstelle, da sind sie zugange.

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Da wurden zwei kleine hellgraue Kästen befestigt.

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hier hängt schon einer der beiden Kästen

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Gleich abends versuchte mein Mann, per W-LAN da reinzukommen. Jedoch war das Signal von unten zu schwach.

So schaut es nun da unten aus. Denn nur 2 Parteien wollen Glasfaser.

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Am Dienstag rief er jemanden an, es wurde locker ein Termin für Mittwoch ab 9 verabredet. Aber der junge Mann rief gegen 12 an und kündigte sich für halb 1 an. Um 20 vor 1 war er da. Der junge freundliche Mann ist sogar Meister seines Fachs.

Im Wohnzimmer die Telefonleitung leitete leider nichts weiter. 

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So suchten wir nach noch einer Telefondose. Nach langer Suche fanden wir sie im Schlafzimmer. Genau an meinem Bett. Die ganze Beatmungsmaschine musste abgebaut werden.

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Während die beiden suchten, hatte ich meinen I-Pad aktiviert, um Kommentare freizuschalten.

Denn Internet hatten wir keins. Immerhin 18 Stunden!

Nix mehr mit 17. Dezember!

Dazwischen löse ich gern Sudokus.

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Von der Aufnahme wußte ich nichts, lach.

So sieht es nun aus. Unser Schuhschrank wurde evakuiert und steht nun woanders.

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Seit Mittwoch 14.30h circa haben wir Glasfaser!!!

Wir sind so happy!

Mein Alltag mit ALS – 12

Heute gibt es eins auf die 12, passt so gut zum Artikel Nr. 12

Denn am zweiten Tag, dem Mittwoch, waren wir erst spazieren durch den Bürgerpark, dann Kuchen Essen, dann bat ich meinen Mann um die Fotos mit den Ohrclipsen.

Zu Hause tat ich sie ab. Meine Ohrläppchen sahen richtig rot aus. Ich rollte mit meinem neuen Rollator Richtung Balkon, um die Ohrläppchen meinem Mann zu zeigen.

Dann ging ich rückwärts, ohne zu schauen, verhakte mich am Stuhl, und fiel nach hinten, erst auf den Po, dann auf den Hinterkopf. Ich heulte sofort los. Mein Mann hob mich auf und brachte mich zum Sessel. Da saß ich heulender Weise und es tropfte hinten in den Nacken. Schwitze ich denn so sehr, dass der Schweiß schon tropft? Mal mit der Hand auf den Hinterkopf gefasst: BLUT  Hier, was auf den Boden kam.  Nicht viel, aber immerhin, lach.

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Mein Mann holte sofort die Küchenrolle und versuchte drauf zu drücken. Dabei entdeckte er, dass da was offen war. Also rief er die 112 an. Und wir hörten sie schon nach 2 Minuten, glaube ich. Die sind ja auch nicht weit, direkt am Kanal, nur über die Brücke.

Zwei nette junge Herren kamen. Sie gaben mir ein hohe Krempe um den Hals, das müssen sie offensichtlich. Obwohl der obere Rand hinten an die Wunde kam und natürlich wehtat. Ich wurde fast wie auf einer Sänfte ein wenig schaukelnd die Treppe hintergetragen. Draußen Wechsel auf eine fahrbare Liege. Mit der rattatta zum Rettungswagen, da hochgebracht in den Wagen. Immerhin durfte ich sitzen. So lang habe ich meinen Hals lange nicht gezogen.

Die Fahrt ging nach Lüdinghausen zum Marien-Hospital. Sie hatten unterwegs dort angerufen, und ich kam gleich in ein Behandlungszimmer.

Eine Schwester war schon da, der Arzt kam vielleicht 3 Minuten später. Da musste rasiert werden, zum Glück habe ich ja dicke Haare. Die Wunde: senkrecht, 2 cm. Er spritzte 3 x für die Betäubung, dann nähte er: 3 Stiche. In einer Woche bitte die Fäden ziehen lassen. Aber bis dahin nicht die Haare waschen, eventuell nur hier unten. Und schonen Sie sich! 

Wenn ich dusche, sitze ich auf dem Duschhocker. Also fällt das Duschen aus. Denn in NullKommaNix wäre mein Kopf nass. 

Der Po hat sich inzwischen wieder erholt.

Erst musste ich aufpassen beim rechts-liegen. Denn die Wunde ist am rechten Hinterkopf.  Aber das geht auch ganz gut.

Am Donnerstag muss ich ja zur Kontrolle ins Schlaflabor für eine Nacht. Die können mir dann die Fäden ziehen.

Spiralen ohne Ende – 19

logo Spiralen-ohne-Ende-e1401831793518An jedem ersten und dritten Mittwoch im Monat zeigen wir Spiralen.

In Sabienes Traumalbum könnt ihr mehr Spiralen finden.

Ist schon  schön, dass es mehr Spiralen gibt, als ich erwartet hatte. 

Heute ist es eine, die ich hinter einem LKW gesehen habe.

Spirale IMG_4889RE, Herten, Essen

Auf der Autobahn kann man einiges entdecken.

Blumen und co.

Es gibt schon eigenartige Gewächse

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Wir waren heute in Westerholt, da habe ich auch jede Menge  Winterlinge gesehen, aber es regnete zu sehr. Sonst wäre ich ausgestiegen und hätte an alter Stelle Winterlinge, Zaubernuss und ganz viele Krokusse aufgenommen.

Ja, ich habe hier im  Ort Krokusse entdeckt! Am Mittwoch schien die Sonne.

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Hier wächst was unterirdisch 😉

IMG_2116Sen14 unterirdisch

diese blauen Blüten kenne ich nicht mit Namen.

Immergrün ist es!

Danke an Elke Mainzauber, Birgitt und Doris

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ein besonderer Mittwoch

an dem die Sonne den Durchbruch nicht mehr schaffte, sondern wie gefiltert wirkte

an dem Mittwoch wurde ich von Emily abgeholt. Wir fuhren gemeinsam nach Oberhausen, u.a. über diese schöne Brücke, heißt es nicht: Lila: der letzte Versuch?

Immerhin kamen wir gut drüber!

Ich war ja schon einige Male im CentrO, doch immer nur im Einkaufszentrum. Dass es da noch mehr gibt, war mir gar nicht bewusst. Z.B. einen Bahnhof, der mich echt beeindruckt

und da war es schon vor uns, das Lokal, in dem wir Lucie und Clara treffen sollten.

Wir wollten gerade unser Jacken aufhängen, da kam sie schon auf uns zu, unverkennbar: CLARA

Wir umarmten uns voller Freude, uns endlich persönlich zu sehen. Lucie wurde als nächste geherzt, ist doch klar. Ach, was haben wir uns lange nicht mehr gesehen! In Eltville war das damals, beim Seelenfarben-Treffen.

Kleine bis winzige Geschenke wurden überreicht, darunter auch eine Spinne für Emily mit ihrer Spinnenphobie 😉

An den Wänden waren interessante Steinarbeiten zu bewundern.

Clara litt soooo großen Hunger, dass ihr fast alles recht war 😆

Was soll ich sagen? Es gab ein großartiges Buffet im China-Restaurant,  suuuper Auswahl. Auch ganz frische Fleisch- und Gemüsesorten, die dann extra gegart werden. Das wurde so nett arrangiert…

Tiamat war natürlich mit von der Partie

und der neue kleine Bär darf mal tiiief ins Glas schauen.

Dessert haben wir uns ungefähr 3 x geholt 😉

Es gibt vielerlei Obst und auch Eis. Ananas so herrlich saftig, da haben wir alle vier zugeschlagen. Köstlich! (Oder waren wir doch 4 x mit Dessert angekommen???)

Jedenfalls waren wir angenehm gesättigt.

Durch das Tor zum nächsten Tor

von diesem unfreundlichen Geschöpf wurden wir  in die eiskalte Nacht verabschiedet.

Es war ein richtig schöner Abend.  Ehrlich, ich habe es auch nicht anders erwartet 😉 Es gab so viel zu erzählen und noch mehr zu lachen.

Liebe Clara, ich hoffe sehr, dass du ohne Einschränkungen durch evtl. Streik wieder gut in Berlin gelandet bist. Irgendwie vermisse ich dich!!!