Gestern in Münster

Da war auf dem Marktplatz eine Menge los.

Die Abiturienten spielten verrückt, sie selbst nennen das wohl anders.

Wir aßen von einem Bauern aus der Gegend, ich eine Bio-Erbsensuppe ohne Einlage, mein Mann eine Bratwurst mit Bratkartoffeln und Salat. Preiswert und köstlich.

Dann ging es weiter über den Marktplatz.

So schmutzig habe ich den noch nie gesehen

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Es war noch viel schlimmer, überall kaputte Glasflaschen, es knirschte nur so unter den Schuhen. Immerhin war auch Polizei präsent. Aber die jungen Leute skandierten ihre Sätze immer wieder. 

Bei Saturn, in dem Einkaufs-Zentrum, in dem auch das Picasso-Museum ist, habe ich einen Slim-Case für mein I-Pad bekommen.

Dann haben wir uns dort oben ins Eiscafé gesetzt, um uns zu erfrischen. Denn im Zentrum war es sehr warm.  Mein Mann einen Joghurt-Becher, ich einen Rote-Grütze-Becher.

Danach bestellte mein Mann sich noch einen Milchkaffee.

Da kamen zwei Männer, mein Mann rückte am Stuhl, ach das reicht doch, kam von dem einen Herrn.

Komisch, sie gingen zwei Tische weiter, um sich die Karte anzusehen, grins. 

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Der eine in der hellen Jacke ging wohl zur Toilette, keine Ahnung, der andere setzte sich. Wir beide waren am überlegen, wie er denn heißt… Ich kam drauf: Günter Wewel!

Ich fragte, ob er es sei, der Mann sagte ja. Und wir könnten ihn auch ruhig ansprechen, er würde sich freuen. Also tat ich es, als er wieder da war.

Er war sehr freundlich, holte sofort den Plan der Fernsehsendungen heraus.  Auf der anderen Seite wird er vorgestellt, mit all seinen Verdiensten.

 Kammersänger Günter Wewel begeistert seit 40 Jahren mit seiner herrlichen Baßstimme seine Zuhörer, vor allem im Fernsehen, mit der Sendung  „Kein schöner Land“

Im Gespräch erzählte er, die beiden Frauen seien einkaufen, in Münster kann man auch gut einkaufen, das stimmt.

Außerdem sprach er von alten Zeiten, mit wem er aufgetreten ist. Im Münsterland habe es die erste Sendung gegeben mit Springreiter  Hans Günter Winkler, doch diese Sendung sei nie wiederholt worden.

In der nächsten Woche will er  in Frankfurt nach Heinz Schenk, einem Gefährten aus vergangenen Zeiten, schauen, der nach dem Tod seiner Frau mit seinen 90 Jahren nicht mehr leben will. 

Sein Freund machte von uns ein Foto

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Und eine Autogrammkarte hat er uns auch noch vermacht:

Barbara und Peter alles Gute! Ihr Günter Wewel (Münster 11.4.2014)

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draufklicken und es wird groß

Als wir zurückgingen, war der Markt wieder sauber, hach war das schön.