Türen der Welt # 9

logo_welttuerenDer liebe Kalle mag Türen, wer mag sie nicht?

Türen aus aller Welt möchte er sehen.

Manchmal ist die Welt ganz schön klein.

Ab und zu auch riesengroß.

Aber wegen Umzugs kommen wir zur Zeit wenig weit herum.

Immerhin am letzten Wochenende haben wir uns mal eine Auszeit gegönnt.

Erst in Limburg, wovon diese Fotos stammen, und dann Bad Kreuznach

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Das Haus dazu muss ich extra zeigen, die Gassen sind so eng, dass ein Foto in die Höhe irgendwie unmöglich erscheint.

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Fensterblick # 34

LogoFensterBlickDie liebe Vera riskiert gern mal einen Blick ins Fenster 😉

oder auch aus einem Fenster,

oder durch ein Fenster.

Wie auch immer, auch ich fotografiere gern Fenster.

so auch in Limburg

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Da in der Mitte, das meine ich! Die Fenster vom Treppenhaus.

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Montagsherz ~ 108

hzlogoHeute am Montag zeigen wir wieder Herz. 

Der 9.9. ist für mich ein denkwürdiger Tag,

Denn es war der Geburtstag meines Vaters. Er wäre nun 101 Jahre alt.

Am Freitag waren wir in Limburg, unterhalb des Domes sind wir spazieren gegangen.

Dabei entdeckte ich ein recht großes Herz.

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Noch mehr Herzen könnt ihr bei Anette Waldspecht sehen.

Karfreitag

Diese Kreuzesgruppe steht beim Limburger Dom

http://de.wikipedia.org/wiki/Karfreitag

WESTERHOLT. Die Freunde des Brauchtums haben sich den Karfreitag und Karsamstag schon rot im Kalender angestrichen. Dann drehen im Alten Dorf Westerholt die Rättler ihre Runden.

Aus Trauer um den Tod Jesu Christi schweigen von Karfreitag bis zur Osternacht die Glocken der St.-Martinus-Kirche. Von „stillen Tagen“ ist die Rede. Doch im Alten Dorf geht es viermal täglich ziemlich laut zu. Denn dann ersetzen die Rättler mit ihren klappernden Holzinstrumenten das Glockengeläut von St. Martinus. Es sind vor allem Kinder und Jugendliche, die strammen Schrittes jeweils drei Runden ums Dorf drehen: von der Kirche aus geht über den Ostwall und die Freiheit am Schloss vorbei zum Pfarramt und letztlich über den Nordwall zurück zur Kirche. Neue Rättler sind immer herzlich willkommen. Rätteln werden zur Verfügung gestellt. Treffen ist kurz vor den Startzeiten an der Sakristei der St.-Martinus-Kirche. Die Rättel-Zeiten: Karfreitag: 7 Uhr, 12 Uhr, 14.45 Uhr (vor der Messe), 19 Uhr Karsamstag: 7 Uhr, 12 Uhr, 19 Uhr, 20.30 Uhr
Bericht der Hertener Allgemeinen
Dies ist ein Bild vom letzten Jahr, sie sind so stark in Bewegung, dass es völlig unscharf ist.
Das Rätteln – andernorts als Räppeln oder Ratschen bekannt – ist ein Brauch, der bereits in Büchern aus dem 15. und 16. Jahrhundert erwähnt wird. Wann die Rättler in Westerholt erstmals ihre Runden drehten, ist jedoch nicht überliefert.
Die Rättel ist ein 30 cm langer Holzkasten. Mit einer Kurbel drehen die Rättler eine Walze, an der sich kleine Zapfen befinden. Diese heben Holzhämmer an und lassen sie auf den Resonanzboden knallen.
Der Westerholter Rhythmus lautet: „Ra-ra-rarara“. An einigen Stellen des Rundgangs wird die Kurbel eine Zeit lang durchgedreht: „Rrraaaaaa“!
Neue Rättler sind immer willkommen. Rätteln werden gestellt.

30. September

Meine Güte, schon wieder ein Monat herum. Dann ist ja wirklich Herbst.

Die Stunden in Limburg waren sehr schön.

Und Frankfurt war wunderbar.

Das war alles zu Beginn des September.

Vom Wetter her war es ein durchwachsener Monat.

In Israel war Neujahr 5771, außerdem wurde die liebe Vivi gestern Großmutter einer entzückenden kleinen Enkelin. Der Mutter und der kleinen jungen Dame geht es prächtig. Sie kann sogar schon lächeln.

Ist sie nicht süß?

Auf der Fahrt nach

Nierstein machten wir in Limburg Halt. Da waren wir seit Jahren nicht mehr, wurde echt mal wieder Zeit. Beim Vorbeifahren auf der Autobahn kann man den Dom so wunderbar sehen. Sind wir dann nah genug dran um zu fotografieren, ist so ein blöder Gitterzaun autobahnmäßig davor.

Wir finden ein Parkhaus, gehen durch eine Gittertür heraus und ab in die Stadt. Huch, ist ja kühl, ich hol mir doch lieber die Jacke aus dem Wagen. – Hey, was ist denn das? Die Tür lässt sich nicht öffnen. Also wieder zurück zu Peter, der ja wartet. Nun will er es aber wissen, wieso die Tür nicht geht. Wir erkennen, dass sie nur von innen zu öffnen ist. Wo aber bitte kommt man denn ins Parkhaus? Denn wenn wir nachher bezahlen, müssen wir ja innerhalb einer gewissen Frist heraus sein. Einmal rum und den Block, normaler Eingang, na ja.

Nun aber los!

wie immer: klick in die Bilder zum Vergrößern

zwei recht schmale Häuser, sowas mag ich ja… 🙂

Ehemaliger Hof des Zisterzienser-Klosters Eberbach im Rheingau, eingerichtet um 1300. Die Kapelle 1322.

Wir kommen zum Wasser, denen geht es ja offensichtlich recht gut.

Fussgängerbrücke über die Lahn

Wir haben Hunger und möchten gern eine Kleinigkeit speisen.  Ah, da hat einer offen, nix wie rein. Bitte? – Wir würden gern eine Kleinigkeit essen. – Die Küche ist geschlossen. – ??? Dürfen wir mal die Toiletten benutzen? – Ja, das wurde erlaubt. – Immerhin.

Meine Güte, gibts hier nix zu essen??? Gehen wir doch mal mehr in die Innenstadt, die Altstadt. Hach, da ist was geöffnet. Und die Leute haben Teller vor sich. Wir finden einen kleinen Tisch, draußen, die Sonne scheint. Es gibt kleine Gerichte, genau, was wir brauchen.

Während wir da sitzen, fällt mir auf, dass die Blumen drumherum Tomaten und ähnliches sind. Eine tolle Idee!


Runde Erker mag ich sehr.

und enge Gassen

„Speisen Sie in einem der ältesten Häuser Deutschlands wo einst der Schinderhannes einsaß“ – steht auf der Tafel vor diesem Haus.

http://www.net-art.net/kropp/schind12.htm

Soso, wir nähern uns endlich dem Dom

Ein interessantes Tor

Da ist er!

Das Eingangsportal

Altarraum, Taufbrunnen, Blumenschmuck am Altar, Orgel,und mehr


Wieder draußen schauen wir auf die Trauerhalle

mit dem alten Friedhof