Marienkäfer im Winter

An zwei Abenden sah ich ihn an der Lampe.

Vorgestern am Nachmittag hat mein Mann einen Apfel geschnitten.

Plötzlich ist er auf unsrem Tisch, mit zügigem Tempo. Doch mein Mann legte ihm ein kleines Stück Apfel in den Weg.

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Und er verweilte, nun ist er schon fast drauf. Sorry, das Bild ist nicht gut.

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Er hat die Richtung geändert.

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Er war stundenlang zugange. Egal was wir am Tisch taten, es kümmerte ihn nicht.

Es blieb nur ein winziges Stückchen übrig.

Gestern morgen beim Frühstück krabbelte er an meiner Hand hoch. Wieder auf den Tisch mit ihm. Mein Mann legte ihm eine Käserinde hin. Aber die umlief er total. Das war also nichts für ihn.

 logo UnbenanntApfel für Marienkäfer!    

eins, zwei, drei ganz viele… bei Luiserl,

heute nur eins

Silber & Gold 12

logo Silber35962671_3c90b868Silber und Gold ist am 28. des Monats dran.

Die liebe Anne von den Wortperlen hatte die Idee.

Heute zeige ich eine dieser Lampen, die es auf den Weihnachtsmärkten gibt.

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Wenn der Postbote klingelt

Ja, dann ist es meist ein Paket oder Päckchen. 

Diesesmal war es ein Päckchen.

Träumerle Kerstin hat mir einen Schutzengel geschickt und noch viel mehr.

Ich musste lachen, habe doch am Samstag die Kirche bzw. einen kleinen Ausschnitt gezeigt, nämlich ein underfoot-Foto. Und genau in dieser Kirche wurde Lord Nelson von dem Priester Nelson, seinem Vater getauft.

Und was ist in dem Päckchen? Lord Nelson-Tee 😉

IMG_8205Sen 11 14 Lord Nelson Tee

Dazu noch Studentenfutter.

Die liebe Kerstin hat genau aufgepasst, was ich essen darf und was nicht.

Ist das Engelchen nicht süüüß??? Es hängt jetzt auf meinem Schreibtisch an der Lampe.

Liebe Kerstin, ganz herzlichen Dank, die Überraschung ist dir gelungen.

Es hat so viel Freude gemacht, dieses Päckchen auszupacken. Und der Tee schmeckt auch richtig gut, das Studentenfutter neigt sich schon dem Ende zu 😉

Deine erfreute, dankbare Bärbel

Türen der Welt – 1

logo_welttuerenDas Türen-Projekt geht weiter,

 jetzt nur noch einmal im Monat, ab dem 10. jeweils.

Beim lieben Kalle könnt ihr noch mehr Türen sehen.

Heute zeige ich eine aus Heppenheim. 

Das war eigenartig, wir kamen aus Weinheim zurück, hatten den herrlichen Tag mit Bruni verbracht. Wir wollten in unsere Ferienwohnung. Doch davor stand eine große Gruppe, vermutlich auf der Laternen-Weg-Führung.

So beschlossen wir, einen Umweg zu gehen. Und wir stutzten!  –  Eine offene Tür!

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Die Dame da unten am runden Tisch winkte immer, wir sollten doch hinunterkommen. Ok, wir gaben nach… sorry, in der Dunkelheit gibt es leicht mal unscharfe Bilder. 

Also stiegen wir hinunter.

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Wir setzten, bzw. stellten uns zu ihr. Sie erzählte, dass der Winzer nur an diesem einen Wochenende den Keller geöffnet hat, um den neuen Wein zu probieren. Nun saßen wir im Tiefen Keller, aber es sang niemand dieses Lied…

Was es da alles zu entdecken gab: der alten Küchenschrank

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Die Lampe über uns, wohl aus dem Reifen eines Weinfasses

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Eine Kiepe im „Fenster“

Kiepe HeppenheimIMG_2759

Einige Gerätschaften des Winzers waren eine Etage höher

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ein Blick mal andersherum als zu Anfang

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Mit der Dame haben wir uns blendend verstanden, über alles mögliche geredet, das war ein interessanter, unerwarteter schöner Abend. Zwei Tage später haben wir die Tür noch einmal gesucht, und sie war geschlossen. Nun kann ich sie endlich zeigen 😉

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Telekom II

Wir kamen aus dem England-Urlaub wieder. Ob wir Internet haben? Wir trauten uns irgendwie gar nicht. Ja, die Lampe leuchtet; aber wir kommen nicht dran, ans Internet! Am nächsten Tag tauschen sie eine Karte in der Schalt-Station weit draußen aus.

Mein Mann ruft in der Rechnungs-Abteilung an, will eine Minderung der Rechnung erwirken. Da sagt der T-Mensch doch wörtlich: „Wir haben den längeren Arm!“ – Sowas notiere ich mir immer. Solche markanten Sätze, wer weiß, wofür es gut ist.

Am nächsten Freitag kam mal wieder ein Techniker. Auch er fing wieder von vorn an…

Inzwischen war Juli, es ging immer auf und ab mit den Geschwindigkeiten, wie gehabt. Am 4. August hatten wir abends plötzlich wieder gar kein Internet.

Doch diesesmal war es der Stecker vom 16-Netgear-Hub. Also am nächsten Tag einen neuen Stecker gekauft. Die Monate vergingen, der Frust stieg ins Unermeßliche.

Und dann schwebte uns im Februar eine Werbung der Kabelfirma ins Haus. 128.000 bieten sie an. Mein Mann informierte sich per Telefon, orderte.

Am selben Abend trafen wir unseren Hausherrn, der ja nicht mehr mit uns spricht. Ich ihn angesprochen, zweimal, da konnte er wohl nicht mehr weghören. „Wir bekommen einen Anschluss von der Kabelfirma!“ – „Ich bin aber eine Woche im Urlaub.“

Zwei Tage später, freitags waren wir spazieren, da kam von denen ein Anruf, sie könnten morgen kommen. Wir sagten, dass es frühestens am 12. März gehen könnnte. Wieder daheim, rief mein Mann unseren Vermieter an. Beim ersten Anruf wurde gleich wieder aufgelegt. Er hats nochmal probiert, ja, es wurde abgenommen. Er gab ihm den Termin 12.3. durch. Antwort: „Ich muss in meinen Terminkalender gucken. Die Antwort kommt schriftlich!“ – – – Kleine Zusatzbemerkung, er ist arbeitslos….

So schauten wir jeden Tag in unseren Briefkasten, nix! Sie waren ja auch in Urlaub gefahren. Boah,die Spannung stieg.

Der 12. März, es war keine Antwort gekommen!

Die Kabelfirma kam, der Techniker meinte, der Hausherr sei nicht verpflichtet, jemanden bei sich reinlassen zu müsssen. Also um die Ecke, mein Mann mit. Geklingelt, es wurde geöffnet mit einem strahlenden Lächeln. Mein Mann kam zurück. Der Techniker musste hin und her. Sie suchten nach dem Hauptanschluss, Hausherr gab ihm sogar eine Leiter mit, auf dass er bei uns hier unters Dach könne. Doch der nicht allzu große Techniker traute sich nicht drauf. Wäre eeh unnütz gewesen… Da ist nichts!

Endlich war alles fertig. Drei Tage später schickten wir ein Fax an die Kabelfirma, unsere Telefonnummern zu übernehmen. Die Telekom-Kündigung war beigefügt. Irgendwann kam die Bestätigung – für den 22.6.2013!!! – Boah neeee, das ist doch der Termin, als sie uns runtergestuft haben in 2011 und wir sofort darauf geachtet haben, dass das kein neuer Vertrag ist.

So ergaben sich unzählige Telefonate, immer wieder gings von vorn los, wenn mein Mann sagte, auf Seite 4 unten steht: Sonderkündigungsrecht: 6 Arbeitstage ohne Samstage. Es gab sogar ab und zu mal jemanden, der dieses Dokument auch bei Telekom fand. Dann meint man ja immer, nun ist es gut… aber weit gefehlt. Dann mal einer, der erkannte auch, wie es war, bot an, die Nummer zum 11.6.2012 zu kappen. Schriftlich haben wir nichts bekommen.

Am Montag, 11. Juni will ich unseren Essens-Service anrufen, lande aber bei Telekom! ich nochmal – diesesmal mit Vorwahl! – Wieder Telekom.

Wir hatten uns ja schon Fritz-Telefone angeschafft gehabt. Denn unser Internet läuft ja nun schon seit März über die Kabelfirma.

Plötzlich geht das neue Telefon. Wer ist dran? – Telekom! – Ob wir denn zufrieden seien mit dem Service… ich dachte, ich brech zusammen, pruuuust. Da sind wir endlich umgeschaltet, und der erste Anruf ist ausgerechnet von denen!

Da war klar, der Mensch von der Telekom hat es wahr gemacht.

ABER: Rechnungen bekommen wir immer noch. Sie ziehen einfach ein. Das haben wir jetzt storniert. Denn ein Anruf hat die Sache nicht geklärt. Da hieß es, wir bekämen Gutschriften. Noch am 31.8.2012 ist wieder eine Rechnung gekommen. Einzugsermächtigung ist gekappt.

Telekom-Drama I

Fortsetzung folgt

Am Ostersonntag

… habe ich frei. Das heißt, der Chor singt an dem Tag nicht. Da wir in der Osternacht waren, gehen wir am Ostersonntag nicht zur Kirche. Da können wir was unternehmen.  Hach war der Himmel freundlich!

Wir fuhren nach Recklinghausen. Auch da ist der Himmel so herrlich österlich blau!

Ein Turm der Stadtmauer durch die Bäume

Wir hatten einen Tisch in Recklinghausen bestellt: Osterbrunch. Ich konnte gut aus dem Fenster schaun, allerdings nur auf das gegenüberliegende Haus 😉 Doch wie die Sonne da drauf schien, das gefiel mir. Blick durch’s Fenster auf ’s Fenster

Frühstück war sehr gut, nur vermisste ich Müsli. Dann sah ich an einem Tisch, dass eine Frau so eine kleine Packung in eine Schale ausschüttet. Also habe ich mich nochmal auf die Suche begeben, obwohl mein Frühstück schon beendet war. Ich konnte nichts finden. Mal die nette Bedienung fragen. Da hinten beim Nachtisch! Ach herrjee, da ist auch noch was! Das hatte ich noch gar nicht wahrgenommen. Sogar offenes Müsli, also in größeren Schüsseln war da und frisches Obst, auch Quark. So habe ich mir noch ein kleines Schälchen Müsli mit Obst gezaubert.

Ab 11 Uhr gab es Mittagessen. Dieses war mein erster kleiner Teller. Schweinefleisch, Blumenkohl mit jeder Menge Sauße hollondaise, Brokkoli, Kartoffelgratin

Die Bierdeckel sind nicht quadratisch, nein…

Der vorletzte Tisch, den wir noch erwischt hatten steht sozusagen in der Brauerei. Ganz links vorn ist die Ecke unseres Tisches zu sehen.

Die Wand draußen war immer noch interessant. Eine Laterne wirft Schatten.

Wir haben uns noch Lachs mit Shrimps und Spinat genommen. Der Lachs war super!

Dann wieder eine Pause und noch ein wenig vom Dessert. Das war der Brunch.

Beim Herausgehen traf ich noch auf einen ehemaligen Lehrer unserer Tochter. Kurz mit ihm gesprochen. Noch eine dieser hübschen Lampen fotografiert. Die Gleichen gibt es auch noch in Rot mit weißer Schrift.

Dann waren wir draußen. Noch ein wenig durch die Innenstadt, fast menschenleer. Die Propsteikirche St. Peter in der Innnenstadt.

Oha, der goldene Anbau des Ikonenmuseums ist fertig. Das schaut schon eigenartig aus!

Sozusagen das Goldenei zu Ostern  🙂