Nostalgie – 14 – Karneval

Logo nostalgie-miniDie liebe Doro denkt bei ihrem Projekt an Karneval, eigentlich logisch 😆 

Irgendwo müsste ich ein paar Fotos haben.

Kann sogar sein, dass ich die schon einmal gezeigt habe…

denn verkleidet waren so ziemlich alle.

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Oh ja, das war Karneval in Gelsenkirchen.

Meine Schwester und ihre Freundin sind wohl Engel. Ich daneben als was denn? Zigeunerin? Mit Stiefeln, einer bunte Schärpe aus Krepp-Papier, und irgendwas in den Haaren.

Unten von links die zweite, ist Ulrike, sie ging als Rotkäppchen.

Und oben links die Christel war Carmen. 

Kreisspiele wurden damals gespielt. 

Ah ja, die Mutter von Rotkäppchen macht auch ein Foto, nicht nur mein Vater 😉 Und ich ziehe gerade weiter im Kreis, neben dem Sherif, auf dem oberen Bild fast im Hintergrund ist.

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Später wohnte mein Bruder mal in Köln. Da sind wir auch mit ihm zu einer Sitzung gegangen. War schon schön. Und am Rosenmontag waren wir dann auch beim Zuch. Aber so viele Bonbons hatten wir gefangen. Die haben bestimmt ein Jahr gehalten.

Heutzutage schau ich mir gern die Stunksitzung an.

Aber in dieser Woche war mal eine Sendung, die von einem Paar moderiert wurde, die Schauspieler sind.

Kein Elferrat, kein Sitzungspräsident. Keine Musiker, die auf die Gesänge der Leute eingehen konnten… Echt dröge.

Fensterblick # 27

LogoFensterBlickDie liebe Vera mag Fenster

von innen, von außen, auch ohne Scheiben.

Also fensterle ich mit.

Im letzten Jahr waren wir beim Deutschlandfunk in Köln.

Sie hatten Tag der offenen Tür.

Es ist ein typisches Innen-Fenster mit einer Art Schaltzentrale davor und einem Raum dahinter.

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Stadt-Land-Fluss ~ K wie Koblenz

Die liebe Quizzy hatte die superschöne Idee, das alte Spiel „Stadt-Land-Fluß“ wieder aufleben zu lassen.

Wir losen allerdings nicht den Buchstaben aus, sondern richten uns nach dem Alphabet. Wir sind bereits bei dem „K“ angekommen.

Kretz habe ich im Sommer vorgestellt, von Köln habe ich nicht so richtig gute Bilder, und von King’s Lynn in Ostengland haben wir noch keine Digi-Fotos.

Also zeige ich ein wenig von Koblenz. Wir waren im April dort für einen halben Tag.

Dies war mein erster Eindruck von Koblenz, lach.

Eine Einkaufsstraße mit Brunnen

In der Liebfrauenkirche waren wir

anders konnte ich sie nicht von außen bekommen 😉

Wir sind einfach durchspaziert, zu den Straßen kann ich nichts sagen.

Da wir nur ein paar Stunden Zeit hatten, haben wir keine Karten für die BuGa gekauft.

Also durften wir „außenrum“ laufen. Blick auf die Mosel

Schon sind wir am Deutschen Eck


dieses Bild wird bald Geschichte sein, weil die Seilbahn ja nach der BuGa wieder abgebaut werden wird.

Hier kann man das dunklere Wasser der Mosel von links ganz gut erkennen, wie es zum Rhein kommt.

Heilige Drei Könige

Am 6. Januar begehen wir das Fest Heilige Drei Könige.

Kaspar, Melchior und Balthasar , die Heiligen Drei Könige. Nach dem Matthäus- Evangelium kamen zur Geburt Jesu Sterndeuter aus dem Morgenland: „Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen und sind gekommen, ihn anzubeten.“

Die Bibel erzählt von den Weisen, die, vom Stern geführt, schließlich in Bethlehem im Stall ankommen. Dort fallen sie vor dem Jesuskind nieder, huldigen ihm und der Mutter und bringen ihre Geschenke: Gold, Weihrauch und Myrrhen. Durch eine Art Traum gewarnt, nehmen sie einen anderen, geheimen Rückweg, um dem Zorn des Königs Herodes zu entgehen.

Der  Apostel Thomas soll sie zu Bischöfen geweiht haben. Sie hatten wohl große missionarische Erfolge, starben jedoch  kurz nacheinander. Sie sollen in einem gemeinsamen Grab beigesetzt worden sein.

Brauchtum

Bis zum 18. Jahrhundert waren die Reliquien der Heiligen Drei Könige Ziel vieler Wallfahrten. Auch heute noch ist der Brauch, am Dreikönigstag die Häuser zu segnen, erhalten. Dem liegt die Überzeugung zugrunde, dass der Segen der Heiligen Drei Könige Haus und Hof vor Unheil bewahrt. Auf den Haustürrahmen werden die jeweilige Jahreszahl und die Anfangsbuchstaben des Segensspruches „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne das Haus) geschrieben. Diese Buchstaben werden auch manchmal mit den Namen der Heiligen Drei Könige (Caspar, Melchior und Balthasar) in Verbindung gebracht. Am Dreikönigstag ziehen Sternsinger von Haus zu Haus und bitten um Gaben. Zentrum der Verehrung der Heiligen Drei Könige ist Köln.

Namensbedeutung

Kaspar stammt aus dem Persischen und bedeutet „Schatzmeister“.
Melchior wird aus dem Hebräischen abgeleitet und bedeutet „König des Lichts“.
Balthasar wird ebenfalls aus dem Hebräischen abgeleitet und bedeutet „Gott wird helfen“ oder „Gott schütze sein Leben“. Es gibt auch eine Ableitung aus dem Altsyrischen, die steht für  „Gott schütze den König“.

Patron/in

Die Heiligen Drei Könige sind Patrone der Stadt Köln, der Reisenden, Pilger, Kürschner, Spielkartenhersteller, gegen Unwetter, gegen Epilepsie

Die orthodoxen Christen begehen das Weihnachtsfest an diesem Tag.

Mutter schickt Sohn nachts zur Schule

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Von Tim Stinauer, 20.12.10, 10:42h, aktualisiert 20.12.10, 10:55h

Was macht ein achtjähriger Junge nachts um vier auf der Straße? Klar: Er geht zur Schule. Aber nur deshalb, weil seine Muter sich in der Uhrzeit irrte und ihn viel zu früh aus dem Bett holte. Ein Taxifahrer las den Jungen auf und rief die Polizei.
Köln – Freitagmorgen, kurz vor vier Uhr auf der Berliner Straße in Dünnwald. Es ist dunkel, eiskalt und menschenleer. Taxifahrer Sedat Isik hat einen Fahrgast nach Schlebusch gebracht. Er ist auf dem Rückweg in Richtung Kölner Innenstadt, als er in Höhe der Leuchterstraße einen kleinen Jungen bemerkt. Das Kind ist acht Jahre alt. Es trägt einen Schulranzen auf dem Rücken, hält seine Winterjacke unter dem Arm und kommt aus einem Waldweg gerannt.Isik nimmt den Jungen zwar wahr, setzt seine Fahrt aber zunächst fort. Ein paar Meter weiter meldet sich sein schlechtes Gewissen, wie Isik am Sonntag berichtet. Er stoppt seinen Wagen und denkt: „Da kann doch etwas nicht stimmen.“ Also wendet Sedat Isik das  Taxi, holt den Jungen ein und spricht ihn an. „Ich habe ihn gefragt: »Hey Kleiner, was machst du denn um diese Uhrzeit hier draußen?«“. Der Junge habe ihn mit großen Augen angestarrt. „Da habe ich ihm erstmal meine Jacke gegeben und ihn ins warme Taxi gesetzt“, schildert Isik. 

Vergeblich versucht der 27-Jährige, dem Jungen seinen Namen zu entlocken, seine Adresse oder den Namen seiner Eltern. „Aber er sagte keinen Ton, er wirkte schockiert, irgendwie verwirrt, er war völlig daneben und starrte mich die ganze Zeit nur an. Ich dachte, vielleicht ist er von zu Hause abgehauen oder aus dem Kinderheim, das hier in der Nähe ist.“ Isik ruft die Polizei.

Zur selben Zeit sitzt die Mutter des Achtjährigen zu Hause in ihrer Wohnung. Sie schaut auf die Uhr und bekommt einen fürchterlichen Schrecken, als ihr auffällt, dass sie ihren Sohn viel zu früh zur Schule geschickt hat. „Sie hatte sich offenbar völlig in der Zeit verhauen und den Kleinen viel zu früh geweckt“, berichtet ein Polizeibeamter am Sonntag. „Vielleicht war ihr Wecker falsch eingestellt, man weiß es nicht.“

Die Mutter greift zum Telefon und informiert ihren Mann, der in einem Blumenhandel in Niehl Nachtschicht schiebt. Der lässt alles stehen und liegen und macht sich auf die Suche nach seinem Sohn.

Nach der Erinnerung von Taxifahrer Sedat Isik ist es fast fünf Uhr, als er sieht, wie der besorgte Vater an der Berliner Straße auf das Taxi zugelaufen kommt. „Sichtlich erleichtert hat der Mann seinen Sohn schnell und wohlbehalten wieder in die Arme genommen“, berichtete Polizeisprecher Lutz Flassnöcker. Die Beamten überzeugen sich davon, dass es sich tatsächlich um den Vater handelt, dann lassen sie die beiden ziehen.

Mit Taxifahrer Isik spricht der Vater kaum. „Er war mit seinen Gedanken ganz woanders und hat die ganze Zeit aufgeregt telefoniert“, erzählt der 27-Jährige, der im Februar selbst einen Sohn erwartet. „Der Kleine hatte auf jeden Fall einen Schutzengel. Ich will überhaupt nicht darüber nachdenken, was dem Jungen da mitten in der Nacht auf diesem Waldweg alles hätte passieren können.“

Für die Polizei ist die Angelegenheit erledigt, die Eltern des Achtjährigen haben sich nicht strafbar gemacht. Behördensprecher Flassnöcker vermutet: „Die Weihnachtsgeschenke für den jungen Mann dürften in diesem Jahr aber sicherlich etwas üppiger ausfallen.“