Tag der offenen Abtei

war im Juni auf dem Michaelsberg in Siegburg. Dort wollten wir hin.  Ein Kreisverkehr mit Urlaubsfeeling, Sand, Palmen, Boot usw. Leider durch die Blendung nicht optimal zu erkennen.

Dann waren wir endlich im Bereich, den wir schon vom letzten Mal kennen. An diesen Kegel  kann ich mich erinnern.

Wir müsssen uns ein Parkhaus suchen, den Berg rauf dürfen wir nicht mit dem Auto.  Also nun zufuß rauf, an einem Kinderspielplatz vorbei, der in der Sonne liegt.

Immer an der Wand lang, immer an der Wand lang… auch Klostermauer genannt 😉

Hach, endlich ein Blick aufs Kloster! 1060 wurde es von Erzbischof Anno II. als Benediktiner-Abtei gegründet. Die Abtei Siegburg war so erfolgreich, dass sie noch zwei weitere Klöster gründeten: Saalfeld in Thüringen und Grafschaft im Sauerland.

Die Leute strömen herbei

Durch diese dunkle Gasse müssen wir

der stolze Turm – Saalfeld fiel während der Reformation vom katholischen Glauben ab.

Unter Napoleon wurde das Kloster aufgehoben, Äbte und Mönche wurden in Pension geschickt. Die Abteigebäude wurden als Kaserne genutzt, später als Irrenhaus, aber 1878 als Zuchthaus.

1914 wurde ein Neuanfang gewagt. Obwohl es schwer wurde, da im Krieg dort ein Lazarett eingerichtet werden musste.

1944 wurde das Kloster von Bomben getroffen, es war ein Trümmerlandschaft. Der Aufbau von Abtei und Kirche dauerte gut 20 Jahre. Ab 1970 musste fast eine Rundumerneuerung stattfinden.  Denn das Siegburger Gold, eine Art Tuffstein, war nicht sonderlich haltbar.

Im Klostergarten schaut es abenteuerlich aus…

Immerhin, Bergenien blühen hier nochmal – im Juni

Vermutlich der Heilige Benedikt, zu seinen Füßen schaut es nicht gerade freundlich aus.

Wir sind immer noch draußen, im Klostergarten sind die Kräuter und Gräser mannshoch

Nun sind die Mönche wieder weg, haben das Kloster verlassen.

Fortsetzung folg.

Bei der Mainzer

Klinik gibt es eine Art altes Kloster, dies scheint eine Art Klostermauer zu sein.

etwas weiter diese schöne Marien-Statue

Ich weiß, dass das Foto völlig schief ist. Aber würde ich es begradigen, wäre fast nichts mehr von dem Kirchlein zu sehen.

Die Uhr da oben, die schaun wir uns doch mal näher an!

Mein Mann hatte dort einen Raben entdeckt, der auf dem Rücken lag. Dann aber hüpfte er doch, wenn auch schwankend, ein wenig weiter. UbS (unser bester Schwiegersohn) rief die Feuerwehr.

Und wir konnten beruhigt weitergehen.