Hier geht’s rund – 44

logoRundDer Dienstag steht für Rundes.

Die liebe Vera ist erfolgreich damit.

Es ist erfreulich.

Da wir ja von rund umgeben sind, ist es einfach.

Wir hatten mit meinem damaligen Chor einen Grillabend, wie jedes Jahr, aber immer in einem anderen Garten.

Irgendwie war so ein Ding mit Seifenblasen plötzlich da.

Aldo hat gepustet und war erfolgreich.

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Bitte genau hinschauen, man kann sie erkennen.

Sie beginnen unterhalb des Daches, sind auch im Dach.

Zweiter Advent

Heute ist der zweite Advent.

„Wir sagen euch an den lieben Advent, sehet die zweite Kerze brennt

So nehmet euch eins um das andere an, wie auch der Herr an uns getan.

Freut euch ihr Christen, freuet euch sehr, schon ist nahe der Herr.“

Dazu zeige ich meinen Adventskranz vom letzten Jahr.

Die Form ist auch in diesem Jahr wieder so,  nur die Deko ist anders.

1938 Advent

Heute nachmittag ist ein großes Adventskonzert hier in der Kirche, u.a singt auch ein Kinderchor, Bläser werden auch dabei sein, noch ein anderer  Chor und unser Kirchenchor.

Weihnachtskonzert aller Gruppen

Am Sonntag Nachmittag fand zum Abschluss der Weihnachtszeit, genau am Tag der Heiligen Drei Könige unser Weihnachtskonzert aller musikalischen Gruppen unserer Gemeinde statt. Gleich als erste waren wir dran, der Kirchenchor mit „Lauft ihr Hirten hin zum Stalle!“ von Robert Führer. Leider kann ich nichts finden, um euch das Lied näher zu bringen. Es ist richtig schön und schwungvoll.

Unsere Pastoralreferentin begrüßte die Gemeinde.

Auf der Orgelbühne mussten wir uns ein wenig umorganisieren. Jetzt standen 4 Herren der Schola Cantorum Westerholt um den Orgeltisch. Alle vier Blattsänger mit guten Stimmen.

Es folgte Querflöte mit Orgel, ein Stück aus einer Sonate von Bach. Dann  gab es ein Lied für alle, eben auch die Gemeinde: „Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg.“

Wieder sang die Schola, jetzt: „Wohl mir, dass ich Jesum habe“. Es folgte das erste Stück der Martinsbläser, die unten in der Kirche waren. Sie brauchen unseren Chorleiter nicht, haben ihren eigenen Dirigenten. Wir waren wieder dran:

Laudate Dominum, mit dem Solo einer Sopranistin, und wir ganz leise dazu, nur ab und etwas lauter. Unsere Solistin ist auch jung, aber sie hatte keine Probleme mit ihren blonden Locken 😉

Nochmal Querflöte, Teil der Bach Sonate E-Dur, dann wir noch einmal mit „Transeamus usque Bethlehem“.

Es folgte ein lustiger Textbeitrag für eine Krippe mit Dinosaurier… Der Jugendchor, nur 5 jugendliche Damen, sie haben gut gesungen. Nochmal die Martinsbläser.

Und dann, dann war der Känguru-Chor dran. Ihr wißt es noch? Mütter singen und ihre kleinen Kinder. Das ist immer richtig spannend. Gerade wird noch ein Kind herangewunken.

Känguru-Chor IMG_5293Wester13

hier hat sich schon einiges getan

Känguru-Chor IMG_5295Wester13

Die beiden rechts,: der Kleine zog den Größeren immer eine Stufe höher, seitlich von der Mama weg. Sie sollten wieder runter. Das taten sie zu gern! – Mit Schmackes sprangen sie Stufe um Stufe wieder nach unten 🙂

Der erste Applaus wurde gespendet.  (Normal gibt es zwischendurch keinen Applaus)

Martins-Bläser und dann „The Vocal Chords“, unser Gospelchor.

The Vocal Chords IMG_5298Wester13

Während ihres Gesangs:“ Christmas lullaby“, „Fly away on Christmas wings“ und „Glorious Kingdom“ wurden die Kleinen immer unruhiger, krähten, liefen zur Krippe, um sich die Schafe zu krallen. Aber Mama war zur Stelle und konnte retten. Doch unser Pastor hat dann ein Schaf nach unten gestellt. So konnten die Kleinen es streicheln.

 Und der Graf, dessen Frau wieder im Känguru-Chor mitgesungen hat, diesesmal mit der kleinen Tochter, die noch nicht getauft ist, schaute sich das Ganze in aller Ruhe an.

Graf Westerholt IMG_5299Wester13

Die Martins-Bläser brachten „Tochter Zion“ und es wurde Zeit für die Kinderchöre.

„Eine Tür, eine Tür“,  dabei öffnen sie mit weitausholender Geste eine imaginäre Tür, macht die Herzen weit, als wollten sei uns alle umarmen. Echt Action. Hier klatschen sie gerade in die Hände.

Kinderchor IMG_5302Wester13

„Hört ihr alle Glocken läuten“, „Kommt mit nach Bethlehem“ und es wurde Zeit für uns, nach unten zu gehen. Das letzte Lied der Kinderchöre „Kling Glöckchen“, das haben wir leise mitgesungen. Die Kleinen bekamen nach jedem Ihrer Lieder kräftigen Applaus. Nun wurde es voll am Altar. Denn alle Aktiven, außer den Martins-Bläsern, stellten sich nun hinter die Kinderchöre. Und es wurde von allen, auch der Gemeinde „O du fröhliche“ gesungen, alle drei Strophen.

Der Applaus wollte gar nicht aufhören. Da ja viele Aufnahmen von den Sängern gemacht wurden, dachte ich, nun seid ihr dran! 🙂

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Eine sehr gelungene Mischung, gute Beiträge, schöne Stimmen. Ein wundervolles Konzert.

Die Krippe bleibt noch bis zum kommenden Sonntag stehen.

St. Martin

zieht wieder durch die Stadt,  die Kinder folgen ihm und singen Laternen- und Martinslieder.  Anschließend gabs Martinsbretzel. Andere genießen die Martinsgans. Hier eine aus Teig, wie die Bretzel auch….

Heute morgen an der Kirche die typische Hinterlassenschaft des Pferdes, auf dem der Heilige Martin gestern Abend im Regen geritten ist 😉

Unsere Kirche ist dem Heiligen Martin geweiht.

Also ist Patronatsfest. Wir, der Kirchenchor, haben gesungen, u. a.  noch einmal das Lied: Gott hat mir längst einen Engel gesandt. Aber auch den alten „Schlager“: Preiset froh den König, lobt den Herrn der Welt.

 http://www.youtube.com/watch?v=2r_JrS52S4s

Es wurden 7 neue Meßdiener aufgenommen. In dem Lied heißt es u.a. … kommt mit Freuden all, in seinen Dienst euch stellt.

Das passt doch bestens, wenn neue Meßdiener aufgenommen werden.

Nach der feierlichen Aufnahme bat der Pastor alle Messdiener, die zur Zeit auch in der Kirche sind, doch zum Altar zu kommen. Da war ein nettes Gedränge. Sie haben  alle den Neuen gratuliert. Sah aus wie ein Karussell 🙂 oder die Reise nach Jerusalem…

Zum Vater unser bat der Pfarrer wieder alle Kinder zum Altar. Das ist immer drollig, wenn  ganz Kleine dann so langsam ankommen. Auf diesem Foto ist allerdings die Sicherheitshalterung der Orgelbühne zu sehen.

 Zum Schluss wurde natürlich noch ein Martins-Lied gesungen.    

Das Konzert

Die Schola Cantorum – 6 Herren – hatte schon um 15.45 h Einsingen, wir,  der Kirchenchor um 16 Uhr, oben auf der Orgelbühne. Dann ging unser Chorleiter nach unten, Einsingen mit dem Gospelchor.

Wir hatten also noch viel Zeit. So ging ich doch mal runter, zur Toilette. Da muss man durch die Sakristei. Und da liegen übereinandergetürmt verdächtige Kleidungsstücke

Inzwischen war die Kirche voll besetzt, viele fanden keinen Sitzplatz mehr.

Um punkt 17 Uhr sangen wir das erste Lied:“ Ich steh an deiner Krippe hier“ von J.S. Bach. Dann sprach unser Pfarrer. Er fragte, wer denn KEINEN Verwandten oder Bekannten unter den Akteuren habe. Sechs Leute meldeten sich. Er wies sie darauf hin, dass auf der Rückseite des Programmes alle Probenzeiten jedes Chores vermerkt seien. Allgemeines Lachen war die Folge.

Die sechs Herren der Schola waren dann dran, einer von ihnen sang auch einen Soloteil, echt souverän. Die Solistin sang gleich zwei Lieder. Ein gemeinsames Lied – mit der ganzen Gemeinde: Hört, es sing und klingt mit Schalle… Schola Cantorum und dann wieder wir mit „oh Bethlehem, du kleine Stadt“ Wieder die Solisten, und unser letztes Lied stand an: Transeamus usque Bethlehem (Lasst uns hinübergehen nach Bethlehem!)

Der Jugendchor ist sehr klein, die meisten gehen halt in den Gospelchor…

…ich frage mich, warum es nur Mädchen sind. Sie sangen u.a.“Last Christmas I gave you my heart“

Aber dann kam der Känguruchor dran. Die jungen Mütter waren so nach und nach in die Kirche gekommen. Aber sie hatten die Ihren so gut im Griff, nichts, fast nichts war mit herumlaufen.

Dem kleinen davorn mit dem Streifenpulli wurde es zu langweilig

er lief in den Seitentrakt wohl zu  Papa oder Oma. Und unsere Gräfin hat ihren Sproß, den kleinen Gustav inzwischen auf den Arm gehoben.

Hier wichen die Besucher vom Schema ab und spendeten Beifall!

Der Gospelchor sang drei Lieder: „Jesus, at thy birth“, „Aus der Armut eines Stalles“ und „First Christmas memories“.

Die Martinsbläser spielten: „Die Himmel rühmen die Ehre Gottes“ von L.v.Beethoven. Oh, das haben wir auch schon mit dem Chor gesungen.

Tja und nun waren die Kleinen dran. Während sie sangen, sollten wir langsam hinuntergehen. So habe ich leider kein Bild von den aufgeweckten kleinen. Die waren so sehr bei der Sache, dass einer bei einem bestimmten Wort immer hoch sprang.

Sie bekamen donnernden Applaus!

Und wir, Gospelchor, Schola und Kirchenchor stellten uns hinter die Kleinen auf die Altarstufen. Nun wurde mit allen, auch der Gemeinde „O du Fröhliche“ gesungen. Herrlich, die ganze Kirche sang! Was für ein Klang – unbeschreiblich.

Standig Ovations für alle, hach tut sowas gut! – Und da so viele fotografierten, dachte ich, das tu ich auch, nur in die Gegenrichtung.

Ja wirklich, kurz nach meinem Foto standen sie alle, und applaudierten ohne Ende, so kam es mir vor.

Maigang

Am letzen Samstag hatte der Kirchenchor seinen Maigang. Es war eine Führung durchs „Alte Dorf“ geplant. Der Kiepenkerl wartete schon auf uns.


Während wir noch auf die letzten warten, kommen genau aus dem Alten Dorf diese beiden Fahrer mit ihren dreirädrigen Motorrädern

Die Führung begann mit dem Marktbrunnen. Ich geh so oft daran vorbei. Doch so genau habe ich ihn noch nie betrachtet. Was da alles drauf ist, aus der Westerholter Geschichte, ich  habe richtig gestaunt.

Wow, der Pastor bringt Wegzehrung, klasse!

Die Schloßkapelle ist ja normal nicht zu betreten, daher das Foto mit Gitter

Der Kiepenkerl hat aber den Schlüssel, und wir können hinein. 

Nur ein Bild ist drinnen was geworden.


Der Rasen kann vor sich hinwachsen, wie er mag, da kommt nur selten jemand hin. Zuletzt am Palmsonntag standen wir drauf.

Noch durchs Alte Dorf, beim Ohm’schen Haus bleiben wir stehen, es steht zum Verkauf. Nun weiß ich auch, warum wir hier im Ort eine Georg-Simon-Ohm-Str. haben.

Zum Schluß besuchen wir das Heimatkabinett.

Dort gibt es ein Modell vom Alten Dorf  Westerholt

Viele schöne Teile sind zu sehen, u.a. ein Grammophon

Wir haben dann noch im Restaurant Altes Dorf gemütlich zusammen gesessen, gut gegessen, die Portionen nicht zu groß,  ein Beispiel

Wir haben noch recht lange geredet, gelacht, Spaß gehabt.

700 Jahre

alt ist die kleine ehemalige St.-Martinus-Kirche in Westerholt. Dieses ehrwürdige Jubiläum wurde gestern feierlich begangen.

http://kirchensite.de/aktuelles/aus-den-regionen/aus-den-regionen-news/datum/2010/08/23/historisches-gebaeude-ist-wahrzeichen-des-alten-dorfs/

Weihbischof  Ostermann ist gekommen, um die Messe mit uns allen zu zelebrieren – draußen unter freiem Himmel (Bei Regen in der „richtigen“ Kirche). Obwohl das natürlich schade wäre, diese kleine Kirche in der Großen zu feiern.

Wir – der Chor – haben uns vorher im Pfarrzentrum eingesungen. Dann gemeinsam hinten ins Alte Dorf. Auf dem Gelände vor dem Kirchlein haben die Martinsbläser schon Platz genommen. Wir können vor dem Eingang der Kirche stehen. Denn der Altar ist ja draußen aufgebaut.

Da ziehen sie ein, kommend von der normalen Kirche, natürlich.

Zwei von den kleinen Messdienern haben weiße Handschuhe an, ich kanns fast nicht glauben. Aber nachher sehe ich, dass sie die Ehre haben, den Bischofsstab zu halten.

Manchmal kippt seine Stimme, doch seine Predigt ist Klasse. Er beginnt in frühen Zeiten des Christentums, spricht Keppler, Galilei an, auch Luther, spricht der Kirche ganz offen ihre Schuld zu. BRAVO !

Eine mutige Predigt, die auch ab und an zum Lachen Anlass gibt.

Graf  Carlo von Westerholt liest die Fürbitten. Schießlich haben er und sein Vorgänger die Rettung der kleinen Kirche initiiert.

Beim Kommunion-Austeilen geht es hier draußen natürlich nicht ganz so gesittet zu wie in unserer Kirche 😉

Unser Singen klappt recht gut. Oh, es fallen Tropfen, bitte Bischof, beeilen Sie sich! Leichtes Donnergrollen ist auch zu vernehmen. Doch, zum Glück, beruhigt es sich wieder.

Zum Schluss der Messe spielen die Martinsbläser noch einmal, wir alle singen gemeinsam das Lied zum Ende des Gottesdienstes. Und Auszug der Priester, Messdiener, Fahnenträger.