Send me an angel – 42

logo SendmeanAngelSonntag zollen wir den Engeln Ehre

In Sabienes Traumalbum könnt ihr noch mehr Engel finden. 

Wenn wir gen Süden fahren, kommen wir am Kamener Kreuz vorbei. 

Da gibt es die Gelben Engel, sie beeindrucken mich jedesmal auf’s  Neue.

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Ich hoffe sehr, dass wir und ihr sie nicht braucht. 

Wenn doch, dass sie ganze Arbeit leisten.

Fahrt nach Nierstein

Die Abfahrt begann bei gutem Wetter, die Sonne schien.

Am Kamener Kreuz sind ja die rostigen Engel mit dem gelben Hubschrab-schrab-schrab

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 doch wir fuhren in die Wolken

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es wurde schlimmer

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hier kann man sehen, wie der Regen runterkommt 🙂

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Eine Pause musste sein. Wir waren ausgestiegen, eine Frau fotografierte in die Höhe, ich dachte an einen der LKW.

Aber als sich unsere Richtung dann änderte, sah ich, was sie aufgenommen hatte.

Einen Regenbogen, leider ist er nicht mehr ganz, vielleicht war er das auch nicht, keine Ahnung. 

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Nach Entsorgung und einem Getränk für jeden ging es weiter, jippie, blauer Himmel!

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Und dann sahen wir die Skyline von Frankfurt

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Am Tag unserer  Hinfahrt wurde ja gestreikt, trotzdem landete eins 

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Der Flughafen wirkt wie ein großes Schiff, ok, da ist auch das Hilton drin

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Genau über der Straße

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Und kurz danach waren wir bei Tochter und Schwiegersohn. 

FLUCHEN & SCHIMPFEN oder COOL BLEIBEN??

SCHIMPFEN BEIM AUTOFAHREN – fragt Kerstin Nostalgia

Bei keiner anderen Tätigkeit fluchen und schimpfen wir soviel wie beim Autofahren. Schimpfen baut Stress ab und hat eine befreiende Wirkung. Die Isolation im Auto schützt uns auch davor, dass verbale Kraftausdrücke zurückkommen, denn wer sollte einen hören. Bei offenem Fenster schauts schon anders aus. Da kann ein „Du doofe Kuh“ mit 300 Euro schon teuer kommen 😉 Und dabei wollte man doch nur zum Ausdruck bringen, dass man das Verhalten im Straßenverkehr des Gegenüber schlicht und einfach für unmöglich hält.

Ach du meine Güte.

Wenn ich das alles schreiben könnte, was ich mit meinem Mann im Auto erlebe, lach. Ich fürchte, das kann ich gar nicht alles wiedergeben. – Natürlich wird geschimpft, auch, wenn ich allein im Auto bin. Da rede ich sowieso ziemlich, kicher.

Letztens hatten wir Schleicher vor uns, immer wieder. Da werde ich dann auch nervös, auch als Beifahrerin, lach. Mein Mann schimpft dann wie ein Rohrspatz.

Vor vielen Jahren, als mein Bruder die ganze Familie fuhr, war die Tanknadel arg unten. Wir auf der Autobahn. Damals gab es  noch nicht so viele Tankstellen. Ok, heute, wenn du dringend eine brauchst, kommt auch keine, lach. Das war ein Zittern und Zähneklappern. Aber wir haben es irgendwie geschafft. Ohne stehenzubleiben.

Eine andere Episode, mit meinem Mann und meinen Eltern. Wir wollten bis zum Kamener Kreuz fahren und dort die Autobahn wechseln. Die Hinweis-Schilder im Visier! Gleich kommt Kamen, gleich kommen wir ans Kamener Kreuz, gleich sind wir am Kamener Kreuz. Wir hatten viel Spaß und – waren am Kamener Kreuz vorbei :mrgreen:

So ist das zu einer geflügelten Phrase bei uns geworden, lach.

der letzte Morgen

in Weimar. Wir kommen zum Frühstück runter, da ist ja richtig was los im Speisesaal. Wir holen uns, was wir mögen, beginnen zu futtern. Da höre ich vertraute Klänge – Ruhrpott-Deutsch. Ich beoachte… esse aber in Ruhe dabei weiter 🙂

Eine hat ne besonders laute Klappe, ganz herzlich. Die spreche ich an. Sie kommen aus Waltrop. – Im Ruhrgebiet gibt es etliche Tropenstädte: Bottrop, Castrop(-Rauxel), Waltrop, (Bochum-)Höntrop . Wir haben hier echt was zu bieten! 🙂

Jedenfalls sind sie mit Autos bis irgendwo gefahren, und mit den Rädern weiter bis nach Weimar rein. Wir verabschieden uns, und ich packe nun endlich alles ein. Ach so, das Zimmer muss ich ja noch knipsen. Wird wirklich höchste Zeit.

Ich hatte bei der Wärme die Oberbetten aus den Bezügen genommen, sonst hätten wir nicht schlafen können.

Ich schau nochmal aus dem Fenster, ach da hinten ist das Goethehaus! – Das Dach ist zu erkennen.

Ups, ein dicker LKW kommt durch diese kleine Gasse, und da vorn sitzen Leute beim Frühstück, wünsche guten Appetit 😉 

Wir verlassen das Zimmer, geben Schlüssel und Garagen-Chip ab. Runter in den Keller. Da stehen die Räder der Waltroper auf einem Parkplatz.

Wir müssen eine rote Leine ziehen (den roten  Griff könnt ihr ja sehen rechts auf dem Räder-Bild), damit sich das Gitter-Tor hebt und wir sind on-tour.

Die Straße gehört uns… und der Himmel ist blau, wir wandern in die Ferne.. ach neee, wir fahren ja heimwärts 😦

Es geht auf und nieder, immer wieder…

Ihr wisst ja, dass ich Brücken mag 🙂 hier wieder eine hübsche, einfach aber schön anzuschaun

Auf diesem Schild sagen mir gleich 2 Namen was: Waltershausen und Boxberg

Die reifen Felder sind gut zu erkennen.

Wir sind mal wieder im Niemandsland 😉

Ein alter Ford 20 m aus Wuppertal. Mein Schwager hatte damals einen 17 m. Auf dem Nummernschild ist nach der Zahl noch ein H. Dieses H bedeutet: historisch. Soweit ich weiß, müssen 95 % original Teile enthalten sein und ein gewisses Mindestalter vorliegen.

Ein weißer Berg, – – –  Salz?


Na, ist das ein Ablick?  ~ ~ ~ Drei auf einem Bild!

Nach Gerstungen/Bebra geht es auf die A7

Als wir das Gebiet von Nordrhein-Westfalen erreichen, wird im Radio gesagt, dass ja Ferienbeginn in NRW sei. Und ab Mittag wird es im Bereich Kamener Kreuz zu Stauungen kommen.

So beschlossen wir, durchzufahren.

Noch eine schöne Brücke, die seitlich der Autobahn verläuft

Und wir waren ohne Stau nach 4 Stunden und 5 Minuten 410 km gefahren und glücklich zu Hause angekommen.