cam unterfoot # 7

Als wir in Kalkar am Niederrhein waren, habe ich natürlich auch eine underfoot-Aufnahme gemacht.  Da geht es ja so rubbelig zum Ufer runter. Das hat mich gereizt. 

Kalkar 1

Endlich konnten wir unsere Reise nach Kalkar beginnen, ohne Glasbruch oder sonst irgendwelche unvorhergesehenen Vorkommnisse. Da oben ist der Rhein schon ganz schön breit. So fuhren wir über die Rheinbrücke Rees-Kalkar.

Sorry, mein Fotoapparat war zu hell eingestellt. Nun habe ich das Foto dunkler gemacht, damit man überhaupt etwas von den vielen Seilen sehen bzw. ahnen kann.

Wir sind gut angekommen, wurden mit Pflaumenkuchen und anderen Leckereien zum Kaffee verwöhnt. Ein wenig im Garten schauen. Ein kleiner Brunnen inmitten von Steinen, teilweise vom Rheinufer mitgenommen.

Wir gingen zum Deich, das ist der tägliche Spaziergang unserer Freundin mit ihrem Dackel zusammen. Ganz nah die Windräder, der Schatten war phänomenal.

hier macht der Rhein eine Kurve, da links herum nach Holland

ziemlich nahe liegt Wunderland, das früher mal als Schneller Brüter geplant war, aber nie fertig wurde. Nun ein Spielplatz, ein großer Spielplatz.

Auf dem Deich…

(Foto von 2007 aber geändert hat sich wenig, nur die Schafe waren jetzt nicht da)

…sind immer wieder Muscheln, aber auch Walnuss-Reste zu sehen. Unsere Freundin sagt, die Möwen und Raben sind raffiniert! Sie lassen die Nüsse auf die Steine des Weges fallen, damit sie aufgehen. Dann kommen sie runter, um zu genießen.

eine Kuhherde nimmt das tolle Wunderland wohl gar nicht wahr 😉

einige schauen recht interessiert

konzentriert scheinen sie zu sein

weiter geht der Weg an den Rhein

hey, von hier aus kann man sehen, dass da einige bunte Bauten sind!

ziemlich lange Schiffe schippern hier her

Buddy kennt sich bestens aus

was es noch interessantes mit den Kühen gab, beim nächstenmal.

Die Münchner Druckwelle

hat es bis ins Ruhrgebiet geschafft.

Wir waren auf dem Weg nach Kalkar, hoch im Nordwesten der Republik. Wegen Stau führte unser Navi uns woanders her.

Dann gabs ein ganz komisches Geräusch, so wischend, hin und her. Ganz eigenartig. Wir standen gerade vor einer roten Ampel. Als käme das Geräusch von hinten, hinter unserem Wagen. Wir fahren also weiter. Irgendwann sehen wir auf der Frontscheibe eine Zweig, einen sehr hellen.

Aber mit dem Scheibenwischer wurde er nicht weggewischt. Häää?

Hach, ein Parkplatz! Im Regen hat mein Mann nachgeschaut, gewischt, gefühlt, mit dem Nagel versucht zu kratzen. Es bleibt dabei, es ist ein Riß,  ein gewaltiger!  Eigentlich sogar zwei, die sich treffen.

Die Freundin in Kalkar habe ich angerufen. Denn es ist uns doch zu gefährlich. Wenn der Riß weiterwächst? – Sie hat Verständnis.

So haben wir die Rückfahrt angetreten. Weit waren wir komischerweise noch nicht gekommen, mit den Umwegen… Also nix wie zur Werkstatt.

Der Meister meint, da wäre nichts passiert, ist ja Sicherheitsglas. Allerdings, wäre der Riß weitergegangen, dann wäre uns doch die Scheibe um die Ohren geflogen.

Am Dienstag bekommen wir nun eine Neue. Noch ein Bild von dem, der uns den Freitag versaute. War es vielleicht doch nur ein Stein, den wir nicht bemerkt haben???

Das ist er, der Spielverderber.