Warten zum zweiten

Ich ging wieder zur HNO-Praxis, natürlich war meine Stunde noch nicht rum. Nochmal wohl 45 Minuten. Man muss wissen, der Vertretungsarzt war nur halbtags dort. Also ging ich nochmal los. Diesesmal zur anderen Seite, zum Schlosspark. Der ist erheblich größer als unser kleiner überschauliche in Westerholt.

Nanu, ein Limondenbaum!

Ihr glaubt mir nicht? ~  Also gehen wir mal näher dran:

Ach, hier ist ja ein alter Friedhof, das wußte ich gar nicht.

Mit einer netten Frau komme ich ins Gespräch über diesen Friedhof. Sie erzählt, dass da auch noch ein Soldatenfriedhof sein soll, da hinten links. Wir reden noch eine Weile über alles mögliche und dann gehe ich weiter. Tatsächlich, da ist ein Soldaten-Friedhof.

nochmal von nahem, einen Teil

Diese Heckenrosen fand ich noch im Schlosspark

Endlich wieder in der Praxis, dann kam ich auch bald dran. Dieser Arzt meinte, es tut nicht weh, mir in den Hals zu schauen. Nee weh tat es nicht, nur er hat getroffen, dass ich einen Hustenanfall bekam, junge, der war heftig. Aber im Hals ist alles bestens, Stimmbänder und Kehlkopf waren ok.

Ich fragte nach Wasser, öööhm ja, draußen, bei der Sprechstundenhilfe. Von der netten Dame bekam ich dann Wasser und mir gings wieder gut.

Husten???

Gestern abend und heute morgen habe ich mal gegoogelt. Und ich wurde fündig. Husten nach süßem Essen.

Das habe ich eigentlich schon recht lange. Vor allem abends, da hatte ich, wenn ich spät was Süßes oder Scharfes aß. Sobald ich im Bett lag, begann es ganz mit leichtem Räuspern, steigerte sich über satte zwei Stunden von normalen Husten zu einem richtig bronchitischen. Das war der Höhepunkt, danach war endlich Ruhe und ich konnte ans Schlafen denken.

So habe ich mir angewöhnt, abends nichts Süßes mehr zu mir zu nehmen. Und Ruhe war. Dann diese ganztätige Chorprobe, die hat meine Stimme aus den Socken gehauen. Eine Erkältung folgte, glaubte ich. Doch es war Husten. Und der hörte gar nicht auf. Nachts, wenn ich Wasser gegen den Hustenreiz trank, musste ich so lange husten, bis alles Wasser so nach und nach wieder ausgehustet war.

Nun habe ich herausgefunden, dass das Sodbrennen ist. Dabei brennt gar nix, ich spüre wenigstens nichts. Mein Magen schließt wohl nicht so, wie er sollte. Schon gar nicht im Liegen. Dabei habe ich gar keine Schmerzen. Nur dieses doofe, oft anstrengende Husten und die rauhe Stimme. 

Habe inzwischen überlegt, zu welchem Arzt ich gehen werde.

Da hatte mein Mann die Idee mit Propolis. Das hat ihm mit seiner Entzündung der Prost! Ata! nämlich echt geholfen. Das Zeug ist hochprozentig! Honig auf den Löffel und 10 Tropfen Propolis. Das mir, die keinen Alkohol trinkt! Uuuuaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhh, grässlich. Doch was soll ich sagen? Nach ein paar Minuten hörte sich meine Stimme gleich besser an. Ich werds ab morgen 2 x pro Tag nehmen. Wundert euch also nicht, wenn ich Unsinn schreibe…

Frühling im November..

…am Feiertag.

Die Sonne schien den ganzen lieben Dienstag. So machten wir uns auf, sie zu genießen. Da ich wegen meines Hustens nicht in die Messe gegangen bin, doch wenigstens mal am Nachmittag in die Kirche gucken.

Wow, am alten Turm der ehemaligen Kirche tut sich was. Das Gestrüpp ist weg, ein Gerüst steht. Bin gespannt, was sie tun werden.

Wir laufen weiter durchs Alte Dorf. Nun, da die Mauer endlich besser zu sehen ist, nachdem alles mögliche abgeholzt wurde, ist „dem Pastor seine Mauer“ besser zu erkennen. Sie hat einen Teil der uralten Mauer, seht ihr den Übergang?

Herbstlaub, über das wir gehen

Im Wald ist es wunderbar ruhig, wenn so ein Blatt von oben kommt, laaangsam nach unten trudelt, das sieht manchmal wie ein Tänzchen aus.

Wir laufen durch das Laub, dass es nur so raschelt, unsere Gesichter strahlen, wir denken an Kinderzeiten. Ich will das trockene Raschel-Laub fotografieren, da fällt mir ein: Setz die Kamera einfach auf die Erde. UNDERFOOT

Hach, herrlich herbstliche Weiden

Der laue Wind erinnerte mich an Frühlingswind.

Laut Doc

ist alles in Ordnung!

Stimmbänder und Kehlkopf sind ok!

Er hat zwar kräftig davor/daran gefühlt mit der langstieligen Leuchte, so dass ich das Japsen bekam, was in starken Husten ausartete. Doch von der netten Sprechstundenhilfe ein Becher Wasser half mir aus der Not. Nun darf ich Ipalat lutschen. Das ist alles.

Ich bin happy und zuversichtlich, dass die Erkältung bald überstanden ist.

Tessa

habe ich endlich mal wieder getroffen. Sie zieht an der Leine, wenn sie mich erkennt, das ist fast unheimlich.

Sie aufzunehmen, ist gar nicht so einfach. Sie will doch immer gekrault werden 🙂

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Die Fäden sind gezogen, sie sieht schon fast wieder normal aus.

Frauchen erzählte, dass in der Klinik, als die Fäden gezogen wurden, alle vom Personal kamen, um Tessa zu sehen. Sie sei sooo lieb gewesen. Sie kennen Dackel, die echt unnett sind, um das mal vorsichtig auszudrücken 😉

Sie sind auch alle in Tessa verliebt, die von der Klinik.

Was bin ich froh, dass es ihr soooo gut geht ❗  Sie hat allerdings Husten, sich bei Kira wohl angesteckt, die inzwischen sogar an einer Lungenentzündung leidet. Hoffen wir mal, dass es bei Tessa nicht so schlimm wird – – – UND, dass Kira auch bald wieder gesund ist.