Alles was (20) Buchstaben hat

doro-alleswas1kleinNach der Gold-Doro nun die belesene Doro!

Bin selbst gespannt, was ich finden werde…

Buchstaben, die sehen wir täglich,

aber ob ich davon auch Fotos habe, das ist die Frage.

Die meisten  der Bilder brauchen keine Erläuterung, wie ich gerade sehe. 

St. Mauritius in Ascheberg, Schlossführung in Nordkirchen,  S04 ist hier überall zu sehen, an jedem zweiten Auto,  die Karten im Fenster in Bruchsal, Condor beim Wolkenkratzer-Festival, Bier, Friseurnamen sammele ich sozusagen 😉 , diese unvermeidlichen Kekse zum Cappu,  in Ahrweiler haben Kinderhände den Gemeinden-Kreis gelegt, ach die Tilia cordata auch in Ahrweiler, ein uralter Baum mit geteiltem Stamm, und ein Kanaldeckel in Weinheim. 

Buchstaben 1

Die Vettel-Fahne über unserem Eingang in Heppenheim, auch dort der Laternenweg, die arme Sau spricht für sich selbst, lach, St. Pancras in England, leider kann man bei blauen Briefkasten nicht gut lesen, was drauf steht. Ganz unten, ein Grabstein auf dem Bergfriedhof von Heidelberg

Der Stadt zur Würde, dem Platz zur Zierde, und uns zur Freude, steht dieses Gebäude. Der Spruch steht über dem Eingang des Feuerwehr-Museums Heppenheim. Der Compurhof in Erfurt

Buchstaben 2

Klavierauszug von Haydn, die Karte fand ich super, das kleine WC-Schild auch, Papagei auf Nederland-Sitz, Euro, der Michel-Express in Siegburg, meine Nummernschilder passten einfach nicht, also nur HH sagt ja auch genug. Ein Krim-Spruch aus Recklinghausen und bei Recklinghausen leuchtet, stand es auf dem Boden. 

Buchstaben 3

Tick-Tack # 42

In Bad Neuenahr habe ich eine Orgel-Uhr gesehen.

Leider hat sie nicht die Melodie gespielt, als wir dort waren.

Sie steht auf einer Brücke.

Uhr BadNIMG_5718

Es ist die Beethoven-Flötenuhr mit einem Orgelwerk mit 32 Tönen.

Beethoven-Flötenuhr BadNIMG_5719

Auch Haydn und Mozart haben Stücke für Flötenuhren geschrieben, wie mir unser Kirchenmusiker erzählte.

Chorkonzert

Für das Konzert haben wir alle in Schwarz zu erscheinen. Sogar die Noten, die schönen lila Noten, müssen verpackt werden.

Gutes, intensives Einsingen, noch einmal alle Anfänge probieren. Unser Kirchenmusiker meint, spätestens am Montag fliegt die Haydn-CD in die Ecke. Wir übten seit einem Dreivierteljahr an dieser schwierigen, wunderschönen Messe.

Der geordnete Einzug in die bereits gefüllte Kirche klappte vorzüglich. Kurze Ansprache unseres musikalischen Leiters. Und schon gings los mit dem ersten Lied, natürlich auch von Haydn: Salus et gloria! Das kennen wir schon länger, ist also kein Problem.

Auf Deutsch:

Nach diesem Lied durften wir in den Altarraum hoch, uns hinsetzen. Denn nun sangen die vier Solisten „Salve Regina„. Ein sehr festliches Werk, 1771 von Haydn komponiert. Gut 20 Minuten dauerte diese Aufführung. Wir nahmen wieder Aufstellung, und die Messe:           Große Orgelsolomesse Es-Dur

Missa in honorem Beatissimae Virginis Mariae Hob.XXII:4           für Soli, Chor und Orchester

konnte beginnen.

Ich singe im Alt. Und der Alt beginnt gleich beim Kyrie, was selten vorkommt. Alles klappte wunderbar. Wenige Fehler konnte ich hören. Nur meine Noten zitterten so eigenartig. Also war ich doch aufgeregt.

Alle Einsätze klappten vorzüglich. Was haben wir die geübt, bis zum Umfallen, könnte man sagen.

In der Zeitung sah es gestern so aus. Im Internet war noch nichts zu finden.

Wie schon erwähnt, ich stehe in der ersten Reihe, der Größe wegen, oder eher der Kürze wegen 🙂

Nach „Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Benedictus und Agnus Dei“ waren wir glücklich  und zufrieden. Hier ein Link von einer Messe, habe ich endlich doch gefunden:

http://www.youtube.com/watch?v=09u2lY0pImo

Beifall brandete auf, wollte gar nicht mehr aufhören, hach, tat das gut. Nur strahlende Gesichter im Chor, nach der Anspannung… wohl zu verstehen. Unser Chorleiter warf uns ein doppeltes Kußhändchen zu. Sowas hat noch keiner vorher getan. Das war ja so lieb. Er war ganz offensichtlich erleichtert. 

Blumen für die Solisten, Applaus für uns, und als Zugabe noch einmal das Kyrie. Danach standing ovations.

Die Stühle mussten mit ins Pfarrzentrum getragen werden. Die Podeste wieder in den Keller.

Unsere Cäcilienfeier begann. Einige Ehrungen für langjährige Chormitgliedschaft standen an, dazu einmal für 40 Jahre und einmal für 50 Jahre.

Eeeendlich wurde das Essen freigegeben. Seit kurz nach 15 Uhr waren wir alle unterwegs. Nun war es fast 19 Uhr. Es war ein schöner, geselliger Abend.


Kleiner Nachsatz: Meine Stimme hat gehalten! Sie hat keinen Schaden genommen. Ich bin so happy, hatte ich doch schon mit dem Gedanken gespielt, mich vom Chor zu verabschieden…..

Vorfreude, schönste Freude

Die liebe Heike – Paradalis hat ein ganz tolles Projekt ins Leben gerufen, das leider schon beim V ist.

Vorfreude, schönste Freude – hat sie als Titel gewählt.

Da fällt mir Urlaub und Singen ein.

Unser Urlaub steht kurz vor der Tür, wir müssen sie quasi nur noch aufmachen, dann gehts los.

Also bin ich an den nächsten 2 Sonntagen nicht da, um die Vorgaben zeitnah lösen zu können.

So gehts also ums Singen.

Wie ihr wißt, hatten wir kürzlich ein Chorwochenende.

Der Chorleiter meint, die schwierigsten Stellen könnten wir nun schon

Ich freue mich riesig auf das Konzert im November. Das ist immer ein wunderbares Erlebnis.

Musik mach Haydn-Spaß 🙂

Chorwochenende

Es begann am Freitag Abend. Wir probten das Gloria.

Plötzlich meint der Chorleiter, die Damen vom Alt mögen doch mal die Reihe wechseln. Also die erste Reihe in die zweite, die Zweite in die Erste… Ok, nun sitzen wir Kleinen hinter den Großen…

Am Samstag morgen wir wieder in die erste Reihe. Neee, neee bitte wieder in die zweite! – Ok!

Einige haben ein großes Problem, nun in der ersten Reihe zu sein. Doch wir hoffen, sie wachsen hinein, in die neue Situation. Auch wir kamen mal von hinten. Haben uns aber schnell dran gewöhnt.

Der Ehemann einer Sängerin meinte aber, sie solle sich das doch nicht bieten lassen… 😉

Am Samstag Nachmittag dann mal der Bass in die erste Reihe. Der besagte Ehemann wollte nicht! Er bockte ganz gehörig. Mit Eingelszungen redeten wir auf ihn ein. Denn der Bass wird ja wohl nie einen Auftritt in der ersten Reihe haben 🙂

Auf diesem Bild ist gerade der Bass vorn. Meinen Namen habe ich mal auf meinen zu der Zeit aktuellen Sitz platziert. Die Chor-Vorsitzende, die rechts neben mir sitzt, ist gerade in der Küche und schaut nach der Suppe… Wir wurden wunderbar beköstigt, schleck. Nur an die Gurken ging fast niemand!

Am Samstag übten wir das Credo. 

Musik macht Haydn-Spaß!

Wir haben viel gelacht, die Stimmung war bestens.

 Hier sind Tenor und Sopran. Ja, es fehlten etliche.

Auf dem Marktplatz begannen zeitgleich mit dem Abbau des Wochenmarktes der Aufbau für den nächsten Tag los: Tag des Liedes!

Wir begannen am Sonntag erst um 11.45 Uhr. Da war auf dem Marktplatz schon richtig was los. Wir hörten, dass aus dem Getränkewagen über Nacht 6 Fässer Bier geklaut worden sind. Ups, das muss doch jemand gewusst haben, dass die schon das Bier im Wagen mitbringen!

Wir sangen Agnus Dei, die draußen auch, aber natürlich ein anderes, also vom andern Komponisten 🙂

Unser Chorwochenende war um 14 Uhr zu Ende. Da war der Marktplatz rappelvoll.