25 Jahre

gibt es die Reservistenkameradschaft Westerholt. Ein Freund von uns ist dort im Vorstand tätig und hatte uns zu der Feier eingeladen. Er hatte übrigens nachmittags die Kasse vor sich stehen, beim Weinfest – am Stand der Partnerstadt Szczytno in Polen  (Die Kasse hatte ich fotografiert). Erfrischt und umgezogen waren wir wieder losgezogen, diesesmal aber nicht so weit, nur gute 10 Minuten von zu Hause.

Ein Feuerchen wurde schon angezündet. Hier sieht man auch die Matsche auf dem Boden. Daher waren auch Flatterbänder angebracht, damit niemand zu tief sinkt, lach. 

Ein Teil der offiziellen Feier hatte bereits stattgefunden.

Doch dann war es Zeit für die Ehrung. Also alle antreten, jeder bekommt eine Fackel, die angezündet werden muss.

Augnglick, mu nua no den hanschu anschiehen 😆

Alle bereit!

Erkennt ihr unseren kleinen Schloßgarten wieder?

Und jetzt gehen sie über die kleine Brücke, das große Tor rechts hatte ich letztens mal bei meinen Schattenbildern gezeigt.  Uuuuuuuuuund links davon thront der Drache in der Weide!

Es geht zum Denkmal unseres Grafen Egon von und zu Westerholt, Blumen für den Grafen und für die Ohren per Trompete das Lied: Ich hatt einen Kameraden

Sorry, an solchen Bildern kann ich einfach nicht vorbeigehen

Hey, heute geht es mal in den Teil, dessen Tor immer verschlossen ist.

Die Fackeln werden in einem Eimer mit Wasser gelöscht – zisssch

Wunderbar, alles Glas nach Süden, das hatten wir damals beim Bauen gesehen. Doch dass nur Fenster auf der Südseite sind, Klasse! Auch ein Spielhaus mit Rutschen ist für den Junior da.


etwas weiter links der Backsteinbau gehört auch dazu

eigentlich wollte ich den Löwen aufs Bild bekommen…

Mal ein Blick in die Höhe, lohnt sogar

Auf diesem See, genau auf diesem herausragenden Zweig steht manchmal der Graureiher

wir umrundeten den See und kamen von hinten wieder zu den Zelten.

nun  ist es auch dunkel genug für das Feuer, es wird gegrillt, hmmm lecker, sehr zivile Preise, richtig erfreulich.

Dann entdeckte ich den Mond, wie er in den Bäumen leuchtete, und wie er nach und nach höher stieg. Ihr wißt ja,  dass ich ihn fotografierte, aufgestützt auf einen Baumstumpf mit viel Moos drauf, lach.

Das Feuer wurde zu Glut

Es war ein schöner Abend, ein passender Abschluss an diesem Sommer-Samstag.


Tick-Tack Sammelsurium

Hier meine gesammelten Werke, nur die Sonnenuhr vom Grafen Egon von Westerholt,

die muss einen eigenen Auftritt bekommen, denn sie ist eine Slide-Show wert


Liebe Frau Waldspecht, hiermit sage ich herzlich: Danke!

Danke für diese schöne Aktion, die soviel Spaß und Freude bereitet hat. Sie hat uns in aller Herren Länder geführt. Es gab höchst erstaunliche Uhren, skurrile Uhren, schöne, alte, auf alt getrimmte, total moderne, ulkige, Kinderuhren, technische. Ich glaub, ich bekomme gar nicht alles auf die Reihe.

Auf alle Fälle hat diese Aktion unser Sehvermögen geschärft.

Wir sahen plötzlich Uhren, die wir vorher nie wahrgenommen haben.

Wir haben fotografiert auf Teufel komm raus.

Infolgedessen haben wir fast alle inzwischen ein schier unerschöpfliches Archiv…

Es kommen ja noch Freitage 😉  ~ Das ist ein Versprechen  ❗

Tick-Tack # 16

Frau Waldspecht hatte wohl eine u(h)rplötzliche Idee, eine super Aktion ins Leben zu rufen.

Zeitmesser in allen Formen und Farben sind gewünscht.

Da ein Tag 24 Stunden hat, sind es 24 Uhren, die wir insgesamt zeigen werden, jeden Freitag eine…

Heute ist es mal wieder eine besondere, zwar eine Sonnenuhr, aber keine „normale“.

Sie wurde unserem Grafen Egon geschenkt.

 An dem Prachtstück kommen wir immer wieder vorbei, wenn wir durch den kleinen Schloßpark bei uns gehen.

Beim ersten Bild ist im Hintergrund die Statue von Graf Egon von Westerholt zu erkennen.

Herbst

Der Herbst ist bunt, manchmal nass, manchmal kalt, manchmal windig, manchmal stürmisch, manchmal sonnig

Ich beginne mit meinen Lieblings-Herbstbäumen

Daheim machte ich das schräge Fenster auf, um zu knipsen, doch was tat sich da? Ein sogenanntes Fensternetz 😉

zum anderen Fenster heraus oder auch herein piepst es

herbstlich gefärbte Bäume in Essen

in unserem kleinen Schloßpark bei Graf Egon fühlen sich die Gänse wohl

*   *   *

ein verdötschter Fußball, aus dem die Luft wohl raus ist

leuchtende Herbstastern

die Bergenie ist nun voll erblüht

Meisen beim kleinen Weg, jede Menge. Meist fliegen sie in die Büsche, wenn ich komme. Aber zwei sind mal freundlicherweise geblieben. Vor der Katze haben sie überhaupt keinen Respekt 🙂

eine Libelle saß auf dem Bürgersteig, ich fürchte, sie war schon tot; aber sie sah so gut aus.

Im Netz bei der Nachbarin ist endlich die Hausherrin bei der Arbeit

drohender Himmel

soviel Herbst für heute.

700 Jahre

alt ist die kleine ehemalige St.-Martinus-Kirche in Westerholt. Dieses ehrwürdige Jubiläum wurde gestern feierlich begangen.

http://kirchensite.de/aktuelles/aus-den-regionen/aus-den-regionen-news/datum/2010/08/23/historisches-gebaeude-ist-wahrzeichen-des-alten-dorfs/

Weihbischof  Ostermann ist gekommen, um die Messe mit uns allen zu zelebrieren – draußen unter freiem Himmel (Bei Regen in der „richtigen“ Kirche). Obwohl das natürlich schade wäre, diese kleine Kirche in der Großen zu feiern.

Wir – der Chor – haben uns vorher im Pfarrzentrum eingesungen. Dann gemeinsam hinten ins Alte Dorf. Auf dem Gelände vor dem Kirchlein haben die Martinsbläser schon Platz genommen. Wir können vor dem Eingang der Kirche stehen. Denn der Altar ist ja draußen aufgebaut.

Da ziehen sie ein, kommend von der normalen Kirche, natürlich.

Zwei von den kleinen Messdienern haben weiße Handschuhe an, ich kanns fast nicht glauben. Aber nachher sehe ich, dass sie die Ehre haben, den Bischofsstab zu halten.

Manchmal kippt seine Stimme, doch seine Predigt ist Klasse. Er beginnt in frühen Zeiten des Christentums, spricht Keppler, Galilei an, auch Luther, spricht der Kirche ganz offen ihre Schuld zu. BRAVO !

Eine mutige Predigt, die auch ab und an zum Lachen Anlass gibt.

Graf  Carlo von Westerholt liest die Fürbitten. Schießlich haben er und sein Vorgänger die Rettung der kleinen Kirche initiiert.

Beim Kommunion-Austeilen geht es hier draußen natürlich nicht ganz so gesittet zu wie in unserer Kirche 😉

Unser Singen klappt recht gut. Oh, es fallen Tropfen, bitte Bischof, beeilen Sie sich! Leichtes Donnergrollen ist auch zu vernehmen. Doch, zum Glück, beruhigt es sich wieder.

Zum Schluss der Messe spielen die Martinsbläser noch einmal, wir alle singen gemeinsam das Lied zum Ende des Gottesdienstes. Und Auszug der Priester, Messdiener, Fahnenträger.