Osternacht

Als wir zur Kirche kamen, zogen die Rätteler durch das Alte Dorf, insgesamt dreimal, immer zum Schluss an der Kirche vorbei. Leider war es schon recht dunkel, und ein Video kann man nicht aufhellen. Aber den Lärm, den sie machen, den könnt ihr hören. Es war nur noch eine kleine Gruppe. Tagsüber sind es wohl doppelt so viele. Boah, ich schaff es  nicht, das Video einzusetzen. Dabei habe ich mir doch so eine Software geladen, die helfen soll. Nur damit zurecht zu kommen, scheint mir auch ein Geheimnis zu sein.

Ich habe mir eine Kerze gekauft, eine mit Glas drumherum. Die sind ca. 10 cm groß.  Dann gingen wir weiter, uns vor der Kirche aufzustellen, um die Schale für die Feuerung herum, allerdings auf die nördliche Seite, denn daher kommt der Wind. Wir möchten gleich nicht im Feuer stehen 🙂

Der kleine Sohn einer Chorkollegin möchte doch zu gern die Kerze von Mama haben. Also holt sie die aus der Tasche. Wow! Leider wurde das Foto nicht so gut, es war schon recht dunkel und Blitz wollte ich nicht anmachen.

Dann war es soweit! Das Osterfeuer wurde entzündet, u.a. mit den Palmen des alten Jahres.

Die Messdiener haben mir völlig die Sicht versperrt, lach.

Dann hatte der Pfarrer seinen Kerzendocht am Brennen, doch bis der Mann mit der Osterkerze ihm endlich entgegenkam, war der Docht schon wieder vom Wind ausgeblasen. Es klappte einfach nicht, der Wind war zu stark. So verzogen sie sich in den Schutz des Kircheneingangs. Da klappte es endlich. Und ich hatte freie Sicht auf das Osterfeuer!

Dann ging es ab in die dunkle Kirche. Handinhand mit meinem Mann zogen wir vorwärts und kamen tatsächlich zu unserer Lieblingsbank.

Von hinten her wurde von der Osterkerze nun das Licht erst an die Meßdiener weitergegeben und die zündeten jeweils die Kerze der ersten Person in jeder Reihe an. Das ging doch recht fix, da es viele Messdiener sind, die sozusagen mit dem Licht ausschwärmten.

Aus der Schöpfungsgeschichte wurde gelesen, über die Teilung des Roten Meeres.

Und DANN wurde das GLORIA verkündet. Während des Singens der Gemeinde, wieder alle Glöckchen der Messdiener, herrlich! – Die Orgel setzte ein, wieder voller Power und Spielfreude und die Turmglocken waren von ihrem Romausflug zurück und sofort einsatzbereit.

Das war ein Jubilieren!

Halleluja!

Ganz zum Schluss spielte unser Organist das Halleluja von Händel per Orgel. Obwohl die meisten inzwischen die Kirche verlassen hatten, DAS musste ich mir anhören. Wir waren nicht allein 😉

Das haben wir schon etliche Male mit dem Chor gesungen. Das geht einfach ans Herz.

Auf dem Weg nach Hause haben wir jedem „Frohe Ostern“ zugerufen. Alle hatten fröhliche Gesichter.

Das Wetter hatte gehalten, kein Tropfen Regen hatte sich getraut sich niederzulassen 😉

Frohe Ostern!

Eure Bärbel

Gloria-Blasen

Jedes Jahr am Heiligen Abend ist um 15 Uhr das Gloria-Blasen. Bisher hatten wir nie Zeit dazu, hinzugehen. In diesem Jahr sind wir zum erstenmal allein an Weihnachten. Und das hat immerhin den Vorteil, dass erheblich weniger vorbereitet und getan werden muss. Und wir sind endlich nach über 30 Jahren zum erstenmal hingegangen. 7 Grad, das ist ja nicht sonderlich kalt. Also keine Mützen. Dann aber war der Wind doch erheblich kälter als gestern. Egal, wir sind endlich mal dabei. Ein paar Leute sind auch schon auf dem Marktplatz. Hey, als es 15 Uhr ist, sind es aber echt viele geworden. Nachbarn haben wir gesehen, einige aus dem Chor, andere Bekannte… Der Vorsitzende vom Heimatverein begrüßt uns und sagt die jeweiligen Stücke an.

Die Martinsbläser spielen, schade, die einzelnen Stücke habe ich mir nicht notiert. Gloria, Gloria war dabei.

Dann singt das Männer-Quartett (das Quartett bezieht sich auf die 4 Stimmen, nicht auf die Anzahl der Sänger 😉 )

Während der stellvertretende Bürgermeister seine Rede abliest, halt ich die Kamera  hoch, um einen Eindruck zu bekommen

Zum Schluss sangen alle gemeinsam „O du fröhliche“

Wir waren froh, nicht mehr gegen den Wind gehen zu müssen. Daheim bin ich dann sofort in die Wanne. Da wurde ich endlich wieder warm.

Vorfreude, schönste Freude

Die liebe Heike – Paradalis hat ein ganz tolles Projekt ins Leben gerufen, das leider schon beim V ist.

Vorfreude, schönste Freude – hat sie als Titel gewählt.

Da fällt mir Urlaub und Singen ein.

Unser Urlaub steht kurz vor der Tür, wir müssen sie quasi nur noch aufmachen, dann gehts los.

Also bin ich an den nächsten 2 Sonntagen nicht da, um die Vorgaben zeitnah lösen zu können.

So gehts also ums Singen.

Wie ihr wißt, hatten wir kürzlich ein Chorwochenende.

Der Chorleiter meint, die schwierigsten Stellen könnten wir nun schon

Ich freue mich riesig auf das Konzert im November. Das ist immer ein wunderbares Erlebnis.

Musik mach Haydn-Spaß 🙂