700 Jahre

alt ist die kleine ehemalige St.-Martinus-Kirche in Westerholt. Dieses ehrwürdige Jubiläum wurde gestern feierlich begangen.

http://kirchensite.de/aktuelles/aus-den-regionen/aus-den-regionen-news/datum/2010/08/23/historisches-gebaeude-ist-wahrzeichen-des-alten-dorfs/

Weihbischof  Ostermann ist gekommen, um die Messe mit uns allen zu zelebrieren – draußen unter freiem Himmel (Bei Regen in der „richtigen“ Kirche). Obwohl das natürlich schade wäre, diese kleine Kirche in der Großen zu feiern.

Wir – der Chor – haben uns vorher im Pfarrzentrum eingesungen. Dann gemeinsam hinten ins Alte Dorf. Auf dem Gelände vor dem Kirchlein haben die Martinsbläser schon Platz genommen. Wir können vor dem Eingang der Kirche stehen. Denn der Altar ist ja draußen aufgebaut.

Da ziehen sie ein, kommend von der normalen Kirche, natürlich.

Zwei von den kleinen Messdienern haben weiße Handschuhe an, ich kanns fast nicht glauben. Aber nachher sehe ich, dass sie die Ehre haben, den Bischofsstab zu halten.

Manchmal kippt seine Stimme, doch seine Predigt ist Klasse. Er beginnt in frühen Zeiten des Christentums, spricht Keppler, Galilei an, auch Luther, spricht der Kirche ganz offen ihre Schuld zu. BRAVO !

Eine mutige Predigt, die auch ab und an zum Lachen Anlass gibt.

Graf  Carlo von Westerholt liest die Fürbitten. Schießlich haben er und sein Vorgänger die Rettung der kleinen Kirche initiiert.

Beim Kommunion-Austeilen geht es hier draußen natürlich nicht ganz so gesittet zu wie in unserer Kirche 😉

Unser Singen klappt recht gut. Oh, es fallen Tropfen, bitte Bischof, beeilen Sie sich! Leichtes Donnergrollen ist auch zu vernehmen. Doch, zum Glück, beruhigt es sich wieder.

Zum Schluss der Messe spielen die Martinsbläser noch einmal, wir alle singen gemeinsam das Lied zum Ende des Gottesdienstes. Und Auszug der Priester, Messdiener, Fahnenträger.