Christmette

Weil viele Besucher der Christmette sehr früh da waren, wurden schon von der Orgel Lieder gespielt, der Pastor las  Texte vor. Eine gute Sache. Eine Trompete wurde auch gespielt, wunderbar.

Vor dem Altar liegt diese besondere Krippe

IMG_1368Sen12 15Auf den äußeren Strahlen stehen die Namen wohl aller Länder, diese Krippe war auch bei der Krippenausstellung in unserer Kirche.

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In unserer Kirche wird ja eine neue Sitzordnung ausprobiert, also links und rechts vom Altar, der vorgezogen wurde. Eine große Renovierung steht bevor.

Wir sind immer in der ersten Reihe, ich in meinem Rollstuhl daneben.

Die Krippe wurde geöffnet und gleich ging ein wundervolles Licht von ihr aus.

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Es war eine ganze Reihe geflüchtete Ghanaer uns gegenüber. Drei von ihnen beteten nach dem Vaterunser das Vaterunser in ihrer Sprache.

Beim Friedensgruß geben wir uns ja die Hände mit den Nachbarn und denen hinter uns, um Frieden zu wünschen. Aber am Heiligen Abend war es anders.

Unser Pfarrer  ging auf unseren Block zu – auf mich zu – gab mir die Hand und sagte: Ihnen stellvertretend für diesen ganzen Block wünsche ich Frieden.

Ich strahlte über das ganze Gesicht.

Mein (Chor)Wochenende

begann am Freitag, da gab es einen Termin mit einem Kunden in Essen, danach dann in die Stadt Essen. Wir waren vor allen Dingen draußen; denn die Sonne schien so herrlich warm. Es war wunderbar. Davon gibts wohl bei Gelegenheit einen extra Bericht. Wir sind nämlich mal neue Wege gegangen.

Aber abends trockenen Husten, nicht oft, aber so ab und an mal. Also eine Vitamin-C-Bombe eingeworfen, danach noch mit Salzwasser gegurgelt

Nachts um 00 Uhr meinem Liebsten zum Geburtstag gratuliert.

Am Samstag war nix mit lange schlafen, neee. Ab 10 Uhr war Chorprobe angesagt. Mein Mann wollte ja nach Münster, doch wir hatten morgens  noch gegoogelt und herausgefunden, dass in Münster die große „Send-Kirmes“ läuft. Dann bekommt man dort keinen vernünftigen Parkplatz. Also ließ er es sein. Er machte sich daheim einen gemütlichen Tag.

Ich sagte unserem Chorleiter, dass ich nur gemäßigt singen könne. Ok, meine beiden Nachbarinnen auch, grins. Hoffentlich sind wir zum Konzert alle fit! Wenn mal die anderen Stimmen sangen, konnten wir immer wieder eine Meise im Baum beobachten, leider kein Bild von gemacht.

Unsere einstündige Proben-Pause mittags mit einer deftigen Gulaschsuppe nutzte ich nach dem Essen für einen Hausbesuch 😉  Mein Mann freute sich sehr, mich zu sehen. Ich mal an den PC und gesehen, dass Herr Liszt am 22.10. seinen 200. Geburtstag hat, also schnell posten mit dem Google-Bild. Gegurgelt habe ich auch noch, bevor ich wieder zum PFAZ (Pfarrzentrum) ging.

Nur der Alt sollte Platz nehmen. Wir hatten ein bekanntes Sanctus zu singen, immer wieder, so setzte er uns mal wieder ein wenig um. Uns drei einigermaßen starke Sängerinnen hat er nun verteilt – zwischen leisere… Dann durften die anderen drei Stimmen auch wieder Platz nehmen. Die Probe ging weiter.

Für die Kaffee-Zeit hatten einige Kuchen gebacken. Hmmm lecker, ein Zebrakuchen, ein Pflaumenkuchen mit Quark drunter, sagenhaft! Das Rezept muss ich mir mal besorgen. Insgesamt 5 Kuchen hatten wir.

Nach dem Genuss des süßen Kuchens dachte ich, nun ist es gar nichts mehr mit Singen; doch es klappte erheblich besser, als erwartet. Zum Schluss konnte ich dann doch richtig gut und kräftig singen. Ich wunderte mich.Wir haben eine Menge geschafft, die ganze Messe haben wir mehrfach durchgesungen. Nun bin ich doch schon ein wenig sicherer.

Um 18 Uhr war Feierabend. Und wir waren auch alle ganz schön geschafft. 

Zu Hause sofort mit Salzwasser gegurgelt. Abends wieder Vitamin C, alle 24 Stunden.

Und heute morgen hatte ich keine Stimme mehr. Tief wie ein Bauarbeiter.

In der Kirche habe ich lieber kein Gesangbuch genommen, dass ich auch jaaaa meine Klappe halte. In der Reihe hinter mir hörte ich eine Chorkollegin die beiden Damen in der Bank begrüßen. Dann überlegte ich, ob sie es doch nicht ist. Denn sie sang gar nicht. Beim Friedensgruß sah ich, sie ist es DOCH. Auch sie hat keine Stimme mehr, pruuust. Ok, sie war sowieso erkältet.

Heute Nachmittag sind wir nach Datteln gefahren. Denn dort soll mein Mann seine neuen Linsen bekommen. Das Krankenhaus haben wir schnell gefunden. Die Innenstadt von Datteln hat uns nicht vom Hocker gerissen. Die Gullis stanken jeweils sehr nach Kloake. Dort haben wir nix gegessen, war einfach zu unappetitlich. Also wieder zurück.

Beim neuen Altenheim Kuchen gekauft und daheim gemütlich Kaffee getrunken. Vorhin dann ein einfaches Abendbrot.

Nun könnt ihr wohl auch verstehen, warum ich fast keinen Blog besuchen konnte 😦

Heute wieder ein paarmal mit Salzwasser gegurgelt, danach gehts mir richtig gut, schlafen konnte ich ja auch richtig gut. Ich fürchte, dass es wieder der Kehlkopf ist…..