Bei schönem Wetter

waren wir am Samstag unterwegs. Die Kastanien sind schon ganz schön weit.

Auf offenem Feld stieg gerade wieder ein Vogel auf und tirillierte ohne Ende, immer auf der Stelle flatternd, mal ein wenig weiter, immer noch tirillierend. Das habe ich schon öfter dort bei den Feldern gehört. Diesesmal habe ich einfach die Kamera in den Himmel gehalten. Ob es was geworden ist, konnte ich nicht erkennen. Dazu ist die Lerche zu klein und zu hoch.

Könnt ihr sie sehen? Links ungefähr in der Mitte…

Hier Ausschnitte aus meinen Fotos, denn den Zoom konnte ich nicht ausfahren, bei soviel Bewegung brächte das nichts.

Es war eine Freude, sein Gesang begleitete uns eine ganze Weile.

Kirschblüten

Beim ehemaligen Haus, in dem mein Mann früher mal gewohnt hat, geht es jetzt fix voran.

Die Rhododendren zeigen sich schon von ihrer schönsten Seite

Blumiges Garagentor

Eine interessante Säule

Davor eine Drossel, die gerade was Leckeres gefunden hat.

und ein Hase, seelenruhig saß er da

Das alles beim

Kleine Pause – wird fortgesetzt

Stadtmensch oder Landmaus?

Kerstin-Nostalgia möchte das wissen.

Ich bin in der Stadt aufgewachsen, also bin ich wohl ein Stadtmensch. Es sind zwar keine großen Städte, eher beschauliche. Da war als erstes Gelsenkirchen. Wir wohnten in einem grünen Stadtteil. Schön ruhig, direkt an einer Kirche.

Außerdem hatten meine Eltern einen Schrebergarten, ca. 10 Minuten von der Wohnung entfernt. Da mussten jeden Tag die Hühner gefüttert werden, im Winter wurde ihnen heißes Wasser gebracht, damit das Eis auftauen konnte. Im Sommer und Herbst war Erntezeit. Erdbeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren, Äpfel, Birnen, Pflaumen. Waldbeeren, und Gemüse aller Art.

Und natürlich die Eier von den Hühnern.

Mit meinem frisch angetrauten Ehemann bin ich damals in die Nachbarstadt gezogen. Da wohnen wir immer noch. Hier in Herten ist allerdings Wald und  Feld schneller erreichbar. So können wir richtige Waldwanderungen unternehmen, aber auch zwischen den Feldern laufen.