Truro City

Den Evensong in der Kathedrale haben wir mitgemacht. Dann sitzt man immer im Chorgestühl hinter den Sängern und kann sie recht gut beobachten. Aufnahmen konnte ich natürlich keine machen. Deshalb war ich froh, sie beim Proben fotografiert zu haben. Allerdings zum Evensong haben sie dann richtige Messdiener-Gewänder an, mit recht hohem Kragen.

Von wegen Kragen! UbS hatte sich in Exeter eine Mütze gekauft, eine karierte. Die kam aber nicht mit auf den Weg von Plymouth nach Truro. Beinahe wären wir sogar umgekehrt… Doch unsere Tochter hatte zum Glück die Nummer des Hotels, rief dort an. Und, ja, die Mütze war dort. Wir holen sie am Montag ab, ok!

Nun aber schlendern wir durch die City.

Die Geschäfte sind hier fast alle schon um 17 Uhr zu. Daher ist auch die Straße wie ausgestorben.

Es sind doch noch andere unterwegs 🙂 Da gehts rauf zur Methodisten-Kirche

Charlotte’s Teahouse ist ein viktorianisches Gebäude, nur der heroische Herr davor, den haben wir uns gar nicht angeschaut. Über ihn finde ich auch nichts.

Aber dieses Gebäude hat den Beinamen Coinage, also Münzprägung fand hier wohl mal statt.

Wir sind auf der großen Marktstraße. Wie? Was ist das denn?

Ach, bei gutem Wetter oder zu Geschäftszeiten haben sie wohl sowas wie einen Stand hier.

Sieht alles recht ansprechend aus.

Diese langen geschwungenen Bänke gefallen mir sehr gut.

Da ist der Dom ja wieder, warum der wohl EINE grüne Spitze hat???

Und da sind wir unversehens am Hafen.

Räusper, Windsor Castle, da waren wir mal, das sieht aber irgendwie anders aus, oder täuscht mich die Erinnerung? Neeee, bestimmt nicht 😆

Friedlich und gemütlich

Mein Mann hat ganz in der Nähe einen Tesco entdeckt. Der hat laut Werbung rund um die Uhr auf.

Hach, Tesco lieben wir! Sie haben so herrliche Fertiggerichte, immer alles superfrisch. Und so gegen Abend bekommt man z.B. gebratenes Geflügelfleisch, heiß, zum stark verminderten Preis. Die Milch ist in so schönen Kanistern, schade, ich kann sie nicht kopieren, sie zu fotografieren haben wir leider vergessen.

Recht gut beladen kommen wir noch an der City Hall vorbei, in der die Stadverwaltung und der Bürgermeister ihren Sitz haben, aber auch die Tourist Information.

Fahrt zur Unterkunft, wieder im Zimmer, haben wir es uns schmecken lassen.

Und der Abend verabschiedete sich auf nette Art, Blick aus unserem Fenster


Erfurt adé

Einmal konnten wir auch am Abendgebet, in England sagt man Evensong, in der katholischen Kirche Komplet (mit langem ee gesprochen) teilnehmen. Wir gingen zur Kirche, doch da stand, Abendgebet im Kapittelsaal. Zum Glück wussten wir ja, wo der ist. Nur waren abends schon alle möglichen Türen verschlossen, so dass wir tatsächlich ein wenig zu spät kamen.

Doch das Abendgebet war ein gutes Erlebnis.

Nun aber war der letzte Tag angebrochen. Wir haben uns entschlossen, NICHT nach Dresden zu fahren. Das wäre doch zu weit, und fast doppelt so weit die Rückfahrt. So schaut Peter im Internet nach einem Hotel in Weimar. Wird auch fündig, sie haben was frei, doch er will nicht buchen. Na ok.

Natürlich waren wir wieder beim Eis-Riva, da schmeckt das Eis wirklich gut.

Unterwegs sah ich ein Auto, also wirklich, was für ein Kennzeichen! Das wird ja gefährlich in Erfurt ❗

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Später beim Augustiner-Bräu haben wir heute mal was leichteres gegessen. Peter hat sich „Kleinkram“ bestellt, ich eine „Rose von Räucherlachs mit Dijonsenf“. Nun ja, der Lachs war unter dem vielen Senf gar nicht zu sehen, so habe ich eine Menge davon abgekrazt, dann ging es. Und ich schmeckte nicht nur Senf, sondern tatsächlich auch Lachs 🙂  Die Erdbeere habe ich sogar auch verputzt.

Während wir da saßen, standen etliche Männer um einen Stehtisch herum. Einer davon hat eine Masken-Wade oder hat er eine Waden-Maske? Leider nicht ganz deutlich, er war immer in Bewegung **gg

Wir gehen noch ein wenig spazieren, und sind schon wieder am Wasser bei den Brückenhäusern.  Wir sehen, dass da Leute auf der Insel sind, na sowas, da wollen wir auch hin!

noch ein Blick nach links, die Brückenhäuser mal aus der Nähe anschaun.

und schon sind wir auf der Insel, freu

Ooooh wie das Wasser funkelt

Da hab ich meinen Namen nicht draufgemacht, will den Zauber nicht stören.

Dann hat Peter noch Appetit auf einen Cappu. Wir setzen uns draußen hin, kommt die Bedienung, wir schließen in 10 Minuten! Und die Kaffeemaschine haben wir schon sauber gemacht. Na gut, also weiter.

So kommen wir zu einer Straße, die wir noch nicht kannten. Oh, das sieht gemütlich aus, da setzen wir uns hin. Peter bekommt seinen Cappu. Derweil lese ich etwas über Goldhelm und Trüffeleis. DAS will ich doch mal probieren. –  Für Peter mit Zartbitter-Schokolade, für mich mit Vollmilch.

Hey, das schmeckt aber lecker, wird tatsächlich mit einer Kuchengabel auf einem kleinen Teller serviert. Nach einer kurzen Weile bestelle ich mir noch einen. Diesesmal hab ich auch Bilder gemacht.

Sie haben sogar über den Weg hin an einer Mauer 3 kleine Tische stehen, mit genau denselben Blümchen drauf wir auf den Tischen am Haus. Das wird von den Leuten gut angenommen. Sie holen sich Eis im Hörnchen oder Becher und setzen sich dann dort hin.

Leider sind diese Tischchen mehr rechts. Aber diesen Bauwagen konnten wir immer sehen, wenn wir im Augustiner Bräu draußen saßen. Es ist alles so nah zusammen. Wir staunen, dass wir hier hinten noch nicht waren.

Am Nebentisch ist eine junge Familie. Sie fragen, ob sie uns knipsen sollen. So bekommen wir tatsächlich mal ein Foto von uns zweien.

Erfurt ging mit einer Neuentdeckung zu Ende. Denn ich ließ mir noch die Karte von dem Café geben. Sie verschicken dieses Trüffeleis, das sie selbst herstellen, in Kühlboxen. So kann es im Prinzip jeder  probieren und sich dran erfreuen und es geniessen 🙂