Die Maiandacht

fand nicht im Wald statt, dazu hatte es zu oft zu intensiv geregnet.

So hatten wir nach dem frühen Einsingen noch ein wenig Zeit, ein anderes Stück zu proben.

Weihbischof Dieter Geerlings war angekündigt. Er war ab 1980 für 4 Jahre in unserer Pfarrei als Kaplan tätig. Er war damals schon sehr beliebt (huch, da stand gerade beleibt, aber so schlimm ist es nicht mit ihm 😉 )

Voll war die Kirche nicht, in den Gemeinden in Gelsenkirchen-Buer konnte niemand erreicht werden. Seit dort sechs Gemeinden zu einer wurden, läuft nur ein Anrufbeanworter. Denn es kann gut sein, dass es in Gelsenkirchen nicht geregnet hat. Sowas gibts öfter….

Auf dem Foto kann man sehen, dass da links die Sonne auf einen Pfeiler scheint.

Die Predigt des Weihbischofs war super, sehr offen, sehr frei. Es soll sie bald gedruckt geben. Darauf freu ich mich schon.

Wir haben als Chor drei Lieder gesungen, mit Orgel ja doch besser, als draußen à cappella… Davor haben wir alle echt Respekt.

Für nach der Andacht hatte unser Pfarrer den Chor und die Martinsbläser zum Grillen in seinen Pfarrgarten eingeladen. Da es aber doch recht kühl war, durften wir sogar drinnen sitzen. Etliche hatte Salate mitgebracht, eine super Mischung. Die Grillwürstchen haben sehr gut geschmeckt. 

Hier verabschiedet sich der Weihbischof bestens gelaunt. Er musste ja zurück nach Münster.

Ein schöner Abend ging zu Ende.

Nach der langen Probe

gab es gestern einen zauberhaften Sonnenuntergang

Noch einmal, weil’s so schön war

Jetzt heißt es umziehen, ganz in schwarz. Die Noten sind auch schwarz eingebunden. Zur Kirche und das Einsingen beginnt.

Dann die Aufführung und abends unsere Cäcilienfeier.

Heute gehts los!

Ab dem frühen Mittag beginnt die Generalprobe.

Die wird wohl bis zum Abend dauern, also keine Zeit für den Blog.

Musik macht Haydn-Spaß!

Diese Messe ist richtig schwer zu singen, hört sich aber super an. Im Sanctus geht es völlig gegen den Takt, da hilft nur zählen, zählen, zählen.

Man muss sich voll konzentrieren, sonst ist man raus, und kommt nicht mehr rein.  Da ich in der ersten Reihe stehe, könnte das peinlich sein 😉

Sonntag dann recht früh gut Einsingen, damit die Stimme optimal ist, nach dem Konzert ist unsere Cäcilienfeier. Also ist der Sonntag dann um, wenn ich wieder zu Hause bin.

Cäcilienfeier

Ich ging mit meiner schweren Tasche los, so gegen 17.15 h. Im Pfarrzentrum war ja noch einiges aufzustellen. Doch es waren genügend Helfer da, so dass ich gar nicht mehr helfen musste. Habe die große Schüssel auf den langen Tisch gestellt, auf dem schon einige andere standen.

Dann ab in die Kirche auf die Orgelbühne zum Einsingen. Oha, teilweise ganz schön schief und ungleich im Tempo.

In der Messe klappte es aber dann ganz gut. Es wurde das Christkönigsfest begangen, des Ende des Kirchenjahres. Er spielt jetzt die Orgel nicht mehr so laut, die Gläubigen unten haben es bemerkt und sich gefreut.

Dann begann der gemütliche Teil des Abends im Pfarrzentrum.

Kleiner Rückblick aufs vergangene Jahr, dann Ehrungen. Vier SängerInnen wurden für 10 Jahre geehrt, und dann kamen die dran, die 25  Jahre dabei sind.

Ups, sogar ich wurde aufgerufen, na sowas! Da biste mal ein paar Monate nicht mehr im Vorstand und schon kommste dran!

Eine schöne neue Anstecknadel gibt es, und eine Urkunde – – – und einen schönen Blumenstrauß. Wir sind drei Frauen, die seit 25 Jahren im Chor singen.

Der Mann von der Zeitung bei der Arbeit

Danach dann war das Buffet eröffnet, ENDLICH ❗

Es gab dreierlei Suppen, eine habe ich probiert, hmmm wunderbar. Dann die diversen Salate, so unterschiedlich und doch alle sehr schmackhaft. Die erste Fleischplatte war schon leer, als ich mit der Suppe fertig war. Aber kleine Frikadellen gab es, winzige Schnitzelchen, kleine frische Mettwürstchen. Und selbstgebackene Brote, normale Brötchenräder.

Während wir in der Schlange am Büffet standen, beobachtete ich Michael, der bei seinem Vater an der Theke war und auch ab und zu half. Er bastelte sich einen laaaaaaaangen Strohhalm. – Und der funktionierte sogar! Er konnte wirklich damit seinen Apfelsaft trinken.

Die Desserts, eins besser als das andere, eine tolle Auswahl. Sogar ein Schoko-Kuchen + Sahne war da.

Schöne Gespräche gab es, gute Stimmung herrschte.

Die Spülmaschine war schnell voll, bei 60 Personen kein Wunder. So wurde auch einiges per Hand gespült. Da half ich beim Abtrocknen.

Und irgendwann ging es auf den Heimweg. Mein Salat war fast alle, nicht ganz. Die Blumen  nicht vergessen!

und die Urkunde!