Nostalgie – Frisuren – 17

Logo nostalgie-miniDie liebe Doro möchte zum letzten Mal Frisuren sehen.

Ein sensibles Thema… Mal sehen, was ich finde.

Denn meine langen Haare hielten nicht lange, weil sie so strähnig waren. Immerhin zum Schulanfang hatte ich noch Zöpfe. 

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Hier hatte ich noch lange Haare, sie wurden aufgedreht und luftgetrocknet.

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 später dann die kurzen Haare

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meine Schwester trug gern ein Haarteil, schön aufgetürmt, sie ist die zweite von rechts

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Oh ja, Dauerwelle hatte ich auch, aber krauses Haar steht mir nicht, darum irgendwann die Stützwelle. Hier die Hochzeit meines Bruders, links meine Schwester, dann ich, noch mit Stützwelle, denke ich (ob es die da schon gab?)…

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Aber auch die habe ich seit mindestens 15 Jahren nicht mehr. Nun werden meine Haare nur noch geföhnt, sonst nichts. Keine Farbe, kein Festiger…

Heute habe ich immer noch Kurzhaar-Frisur

CLe_1233Sutton Hoo

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Nostalgie – 16 Essen

Logo nostalgie-miniEssen bei Feiern oder auch nicht, nur so.

Doro hat eine tolle Idee.

Nur habe ich keine Fotos von Festen, die die Gerichte zeigen.

Ich kann mich erinnern an Schnitten mit Margarine und Zucker drauf, hm war das lecker.

Oder Vater drehte die Kartoffeln durch, zum Schluss Zwiebeln und Zwieback auch durchgedreht und in den Teig noch mindestens ein Ei und Salz. Dann wurde Reibekuchen in der Pfanne gebacken, dazu wurden ganz dünne Brotscheiben geschnitten, ab und zu kam Apfelmus dazu, aber nicht immer. 

Im Sommer Milch in einen tiefen Teller und Zwieback darein – ohne zusätzlichen Zucker, das erfrischte so wunderbar.

Bei Festen war immer viel Vorarbeit, aber so eine richtige Erinnerung daran habe ich leider nicht. Z.B. meine Erst-Kommunion, da wurde das ganze Schlafzimmer ausgeräumt, Bretter unter jedem Ende ein Stuhl, so saßen wir da. Es gab an Sonntagen und Feiertagen immer ein Vorsuppe. Die mochte ich sogar, oft mit Eierstich, selbstgemacht und mit Markklößchen.  Dann wohl Rolladen oder ein ganzer Braten. Und Dessert gab es natürlich auch, ob Pudding oder eine Creme….

Ah ja zum Geburtstag abends gab es Mettbrötchen mit Zwiebeln und Salz und Pfeffer und wohl Tee zu trinken. .

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Was ich gern gekocht habe: Nudeln, meist Spirelli, gekocht, in einem anderen Topf gewürztes Gehacktes zu kleinen Bällchen geformt, in Fett braten lassen. Zum Schluss die Nudeln drüber und Ketchup mit Tomatenmark vermischt da drüber und alles vermischen. Das haben wir geliebt, das kann man auch kalt essen. Davon blieb nie was übrig, lach.

 Oder Blaubeerpfannkuchen, die liebe ich auch.

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Pudding habe ich immer sehr, sehr gern genossen, wie hier Vanille mit Blau- oder Johannisbeeren.

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Nostalgie – 14 – Karneval

Logo nostalgie-miniDie liebe Doro denkt bei ihrem Projekt an Karneval, eigentlich logisch 😆 

Irgendwo müsste ich ein paar Fotos haben.

Kann sogar sein, dass ich die schon einmal gezeigt habe…

denn verkleidet waren so ziemlich alle.

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Oh ja, das war Karneval in Gelsenkirchen.

Meine Schwester und ihre Freundin sind wohl Engel. Ich daneben als was denn? Zigeunerin? Mit Stiefeln, einer bunte Schärpe aus Krepp-Papier, und irgendwas in den Haaren.

Unten von links die zweite, ist Ulrike, sie ging als Rotkäppchen.

Und oben links die Christel war Carmen. 

Kreisspiele wurden damals gespielt. 

Ah ja, die Mutter von Rotkäppchen macht auch ein Foto, nicht nur mein Vater 😉 Und ich ziehe gerade weiter im Kreis, neben dem Sherif, auf dem oberen Bild fast im Hintergrund ist.

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Später wohnte mein Bruder mal in Köln. Da sind wir auch mit ihm zu einer Sitzung gegangen. War schon schön. Und am Rosenmontag waren wir dann auch beim Zuch. Aber so viele Bonbons hatten wir gefangen. Die haben bestimmt ein Jahr gehalten.

Heutzutage schau ich mir gern die Stunksitzung an.

Aber in dieser Woche war mal eine Sendung, die von einem Paar moderiert wurde, die Schauspieler sind.

Kein Elferrat, kein Sitzungspräsident. Keine Musiker, die auf die Gesänge der Leute eingehen konnten… Echt dröge.

Nostalgie – Möbel – 13

Logo nostalgie-miniDoro möchte alte Möbel sehen.

Damit kann ich so gut wie gar nicht dienen.

Habe meine Alben durchgesehen,

nie war mal ein Schrank oder Sofa in Gänze zu sehen.

Aber hier sind Schrank und altes Radio in etwa zu erkennen – und die Vorhänge.

Meine Mutter und ich suchen gerade Schnittmuster aus.

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Aber ein Schmakerl habe ich: Die riesige Trockenhaube verbunden mit dem Vorwerk-Staubsauger. Und ich schon im Schlafanzug, grins.

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Und die alte Couch, auf der mein Vater alltags nach dem Mittagessen immer sich kurz hinlegte. Allerdings hat mein Vater diese Aufnahme gemacht.

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Kohleherd  von Küppersbusch im Hintergrund, links daneben der Gasherd und oben drüber der riesige Geyser. Leider hier nicht zu sehen.

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Nostalgie – Weihnachten

Logo nostalgie-miniDieses Mal ist passend,

Weihnachten das Thema, das Doro vorgegeben hat.

Ich kann mich gut erinnern. Ich war noch nicht in der Schule, aber ich durfte morgens früh mit in die Uchte. Das ist eine frühe Christ-Mette. Sie begann um 5 Uhr morgens. Was war ich stolz, da mit hin zu dürfen.

Wir wohnten Parterre, im dritten Stock lebten Evangelen, die am Heiligen Abend ihre Bescherung hatten. Einmal bekam die Rita da oben Rollschuhe. Damals noch mit Eisenrollen. Sie fuhr durch die Küche, was der größte Raum der Wohnung war. Das konnten wir leider bestens hören, lach. An Schlafen war fast nicht zu denken. Aber irgendwann ging auch diese Familie schlafen.

Wenn die Uchte aus war, ging mein Vater meist etwas eher weg, was ich nicht mit bekam. Er schloß das bis dahin verschlossene kleine Zimmer auf, zündete die Kerzen an.

Was war das ein Staunen, der leuchtende Christbaum! Oben auf dem Schrank hatte mein großer Bruder immer eine Krippenlandschaft aufgebaut. Leider gibt davon keinerlei Fotos. Lametta hing neben der Kugeln natürlich auch am Baum. Das wurde nach den Feiertagen immer schön ordentlich abgenommen, und säuberlich verpackt. Aber dick haben wir es nie aufgetragen.

Auf alle Fälle gab es immer Überraschungen zu Weihnachten, meine Mutter strickte und häkelte für meine Puppe, sie half dem Christkind.  

Ein Bild mit ein wenig Christbaum konnte ich finden.

Strohsterne, silberne Kugeln, Lametta. Rechts meine Mutter, dann mein Schwager, meine Schwester. Daneben mein Cousin. Und die Hand meines Vaters ist zu erkennen, an der Gitarre. Wir haben ja fleißig Weihnachtlieder gesungen.

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und später in der Küche beim Essen in der Mitte meine Eltern, links mein Bruder mit Frau, rechts meine Schwester mit Mann.

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Zu Weihnachten sind wir auch oft zu meiner Schwester gefahren. Hier ist ihr kleiner Sohn gerade 3 Monate alt.

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Nur einmal war ich enttäuscht. Wir hatten uns ein Service ausgesucht. Und das gab es dann zu Weihnachten. Teuer genug war es wahrlich. Aber ich war sowas von enttäuscht, keine Überraschung.

Inzwischen habe ich oft unsere einfache Krippe aufgenommen und unsere künstlichen Bäumchen. Die mir das Leben kurz vor Weihnachten echt erleichtern.

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Mein Mann mag die farbigen Kerzen so sehr. 

Und unsere einfache Krippe – ohne Haus…

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Inzwischen haben wir eine ganz winzige aus Holz.

Nostalgie -11 – Schule

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Die liebe Doro möchte heute was über Schule wissen.

Mal schaun, ob ich auch dazu Fotos finde. 

Viele bestimmt nicht. 

In der Volksschule fühlte ich mich richtig wohl.

Mein erster Schultag in 1956, draußen auf der Wiese hinterm Haus. Links die Ulla mit dem Apfel war mit mir eingeschult worden. Zwischen ihr und mir steht meine Schwester. Rechts von mir Ulrike, die über uns wohnte und 1 Jahr älter war und ganz außen, Barbara wohnte direkt neben uns und war ein Jahr jünger.

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und nun die ganze Klasse

Der Weg zur Schule  war an einer Stelle gefährlich. Da wohnte eine Familie mit etlichen Söhnen, die einen unvermittelt angriffen. Gott sei Dank bin ich nie ihr Opfer geworden.

Aber als wir mal in der Pause auf dem Schulhof standen, stritten sich zwei Jungen direkt vor mir. Der eine zog den Kopf ein, und der oben ganz links steht, dessen Faust landete mit voller Wucht auf meiner Nase. Folge: Nasenbluten. Das hat mich übrigens viele Jahre begleitet, dieses blöde Nasenbluten.

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Bärbel bei den Hausaufgaben

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Dann ging es aufs Gymnasium, natürlich eine reine Mädchenschule: Ricarda-Huch-Gymnasium in Gelsenkirchen, die selbe Straße ganz unten war und ist das Grillo-Gymnasium für Jungen. Heute gibt in beiden gemischte Klasse.

In den ersten Jahren bin ich mit dem Tret-Roller hingefahren, später mit dem Fahrrad.

Auf diesem Bild ist in der ersten Reihe die Vierte von links Anneliese, die aus Brasilien zu uns gekommen war. Eine ganz liebe Mitschülerin. Etliche Jahre später ging es für sie wieder zurück nach Sao Paulo. Und ich bin in der zweiten Reihe, die dritte von links mit dem kurzen geraden Pony 😉

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Klassenausflug nach Nideggen in der Eifel mit dem Dürener Tor

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ein Gedränge bei der Gruppenaufnahme, lach

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immer noch in den 60ern, ein Ausflug nach Höxter mit der nicht sehr beliebten Klassenlehrerin, Frau Dr. Kettelhoit.

Sie zeigte mal auf ein Bild, das in dem Klassenraum hing und fragte, was man dazu sagen könnte. Dass sie auf „Idylle“ aus war, haben wir nicht gerafft, kicher.

Sie sitzt auf der Bank in der Mitte und sie lacht sogar einmal.

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Einmal im Kunstunterricht haben wir Häuser am Abend oder in der Nacht mit Wasserfarben gemalt. Ich war gerade herrlich konzentriert, als die Kunstlehrerin kam, mir den Pinsel aus der Hand riß und in dunkles Feld damit gehen wollte. „Da ist aber Gelb drin! Da ist aber Gelb drin!“ Und zack, hatte ich mir eine Backpfeife eingefangen. Aber so hart, dass mein Ohr brummte. Nachmittags mit Mutter zum HNO-Arzt. Ok, es war nichts Schlimmes. Aber das Erlebnis selbst schon. 

Und Mathe kapierte ich nie. Trotz Nachhilfe hatte ich immer eine 4 in Mathe.

Mit der Versetzung zur OII, also Obersekunda bin ich abgegangen, also mit der mittleren Reife.

Das war 1966

Nostalgie – 10 – Urlaube damals

Logo nostalgie-miniDoro möchte was über unsere Urlaube in frühen Zeiten wissen.

Ich weiß nur, dass meine Eltern in Urlaub fuhren, dann war unsere Oma immer bei uns.

Die schwerhörige, aber unsere liebste Oma.

Und irgendwann war auch ich groß genug, nämlich 5 Jahre,  mit nach Gudenhagen bei Brilon fahren zu können. Das wurde irgendwie von Küppersbusch gefördert, wie, keine Ahnung. Noch nicht in der Schule, und dann 5 Wochen im Winter von zu Hause weg. Und das zum ersten Mal.  Immerhin waren Zwillinge aus der Nachbarschaft mit, so war das Heimweh nicht zu stark.

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Wo mein Logo ist, der Schlitten, vorn die beiden Zwillinge, Elke und Bärbel und dahinter sitze ich.

Und wieder ging es nach Gudenhagen, nun aber 3 Wochen in den Sommerferien, mindestens 2 Jahre später. Vermutlich 2 1/2 … Schwester Hedwig immer noch dabei, sie war eine richtig liebe Betreuerin. Auch die zivilen Damen waren sehr nett, wir haben uns bestens verstanden. Jetzt kam auch kein Heimweh mehr auf.

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Hier sitze ich in der ersten Reihe in der Mitte, direkt neben dem Jungen, also die Siebste von rechts.

Dies ist das Kinderheim, in dem wir jeweils untergebracht waren.

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1961 im Sommer war wieder Gudenhagen dran. Jetzt mal eine ganze Seite aus meinem Fotoalbum

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Unten rechts wurden Spiele oder Sketche zum Abschied geboten, wir hatten alle blaue Röcke an und weiße Blusen. In der Mitte als Mann ist meine damalige Freundin aus Dortmund, mit der der Kontakt leider abgebrochen ist. Ich bin die zweite von lrechts.

Mit der katholischen Jugend ging es nach Sylt in 1962.

Da ich nicht richtig schwimmen kann, war das für mich kein großes Vergnügen.

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Hier bin ich ganz rechts, ziemlich in der Mitte… Dann wieder Gudenhagen, grins, in 1963 die mit dem weißen Stirnband und gerade in den Apfel beißend, das bin ich.

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1965 ging es ins Eichsfeld, Martinfeld in die Nähe von Heiligenstadt, also in die damalige Ostzone.

Hier kommen sie von der Feldarbeit heim.

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links die beiden Cousinen, dann ganz rechts der Onkel, Vater derer, die links geht.

1967 wieder mit der katholischen Jugend nach Torbole am Gardasee. Da war mal ein Tagesausflug nach Venedig. Gondola, Gondola, wir konnten nicht widerstehen.

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1968 mit den beiden Freundinnen, mit denen ich auch in der Gondel saß,  zur Weinlese nach Klotten an der Mosel, direkt hinter Cochem

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So, das soll’s gewesen sein.

Dann kommen nämlich schon Farb-Fotos, und so nostalgisch ist das dann nicht mehr.

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