Begegnung

Ich musste mal wieder zum Zahnarzt, nachschauen lassen, wie die Implantate sitzen. – Alles ok. Draußen mal schnell ein Foto gemacht

Das gibt es nicht, dort war sie lila, kräftig lila.

In der Nähe vom Amtsgericht war irgendwas losgewesen, auf dem Weg zum Arzt saßen da ne Menge Leute auf Bierzelt-Garnituren und ließen es sich schmecken. Als ich wieder dort vorbei kam, waren die Bänke und Tische schon wieder eingepackt, etliche LKW waren schon vollgestopft, einer war noch nicht ganz zu, da habe ich gleich eine lila Blüte geknipst

Weiter in die Stadt. Hatte mich doch mit einer Bloggerin verabredet, die ich noch nicht kenne, nur von ihrem Blog her, aber wie sie aussehen mag, keinen blassen Schimmer…….

Komme die Treppe runter, da strahlt mich eine junge hübsche Lady an und stürmt auf mich zu. Na ja, von mir gabs schon öfter mal Fotos zu sehen. Also hat sie mich sofort erkannt.

Wir fielen uns in die Arme, umarmten uns herzlich. Die liebe Emily hatte sich frei genommen für mich, echt. Und sie hat mir eine wunderschöne rote (wieso nicht lila? 😉 ) Gerbera geschenkt. Wuuuunderschöööööön.

Wir gingen in ein Café, draußen war noch genau ein Tisch für uns frei. Sie bestellte sich einen Cappu, ich Kakao und Kuchen.

Wir redeten und redeten, ich aß vom Kuchen, doch eine Wespe mochte den auch.  Wir versuchten auszuweichen, ich pustete, wollte der Wespe Wind vorgaukeln; doch da war jede Menge Puderzucker auf dem Teller, wohl als Deko. Der landete zum Teil auf meiner Hose, auf dem Oberschenkel. Nette weiße Fleckchen auf blauer Jeans 🙂

Nur, als ihre Verwandten kamen, da gab ich doch auf. Inzwischen waren 4 von der Sorte da und unterhielten uns aufs Beste 😉

Also Teller zur Seite und wir konnten uns wieder auf uns konzentrieren, war doch viel interessanter. Wir haben auch viel gelacht, es war einfach schööööön.

Ein wundervoller Nachmittag neigte sich leider dem Ende zu. Wiederholung schon leicht angedacht…

Danke liebe Emily, es war richtig schön mit dir. Du bist ne tolle Frau.

Wir hatten Spaß und Sonne, ja, Emily musste immer in die Sonne gucken. Aber es machte ihr nix aus. Eine liebe Frau, bin begeistert. – – – Und der Schalk, den habe ich nicht in ihrem Nacken gefunden, doch er blitzte immer wieder aus den Augenwinkeln 😉 

Dieser besondere Tag wurde von einem besonderen Himmel beschlossen.


Erfurt adé

Einmal konnten wir auch am Abendgebet, in England sagt man Evensong, in der katholischen Kirche Komplet (mit langem ee gesprochen) teilnehmen. Wir gingen zur Kirche, doch da stand, Abendgebet im Kapittelsaal. Zum Glück wussten wir ja, wo der ist. Nur waren abends schon alle möglichen Türen verschlossen, so dass wir tatsächlich ein wenig zu spät kamen.

Doch das Abendgebet war ein gutes Erlebnis.

Nun aber war der letzte Tag angebrochen. Wir haben uns entschlossen, NICHT nach Dresden zu fahren. Das wäre doch zu weit, und fast doppelt so weit die Rückfahrt. So schaut Peter im Internet nach einem Hotel in Weimar. Wird auch fündig, sie haben was frei, doch er will nicht buchen. Na ok.

Natürlich waren wir wieder beim Eis-Riva, da schmeckt das Eis wirklich gut.

Unterwegs sah ich ein Auto, also wirklich, was für ein Kennzeichen! Das wird ja gefährlich in Erfurt ❗

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Später beim Augustiner-Bräu haben wir heute mal was leichteres gegessen. Peter hat sich „Kleinkram“ bestellt, ich eine „Rose von Räucherlachs mit Dijonsenf“. Nun ja, der Lachs war unter dem vielen Senf gar nicht zu sehen, so habe ich eine Menge davon abgekrazt, dann ging es. Und ich schmeckte nicht nur Senf, sondern tatsächlich auch Lachs 🙂  Die Erdbeere habe ich sogar auch verputzt.

Während wir da saßen, standen etliche Männer um einen Stehtisch herum. Einer davon hat eine Masken-Wade oder hat er eine Waden-Maske? Leider nicht ganz deutlich, er war immer in Bewegung **gg

Wir gehen noch ein wenig spazieren, und sind schon wieder am Wasser bei den Brückenhäusern.  Wir sehen, dass da Leute auf der Insel sind, na sowas, da wollen wir auch hin!

noch ein Blick nach links, die Brückenhäuser mal aus der Nähe anschaun.

und schon sind wir auf der Insel, freu

Ooooh wie das Wasser funkelt

Da hab ich meinen Namen nicht draufgemacht, will den Zauber nicht stören.

Dann hat Peter noch Appetit auf einen Cappu. Wir setzen uns draußen hin, kommt die Bedienung, wir schließen in 10 Minuten! Und die Kaffeemaschine haben wir schon sauber gemacht. Na gut, also weiter.

So kommen wir zu einer Straße, die wir noch nicht kannten. Oh, das sieht gemütlich aus, da setzen wir uns hin. Peter bekommt seinen Cappu. Derweil lese ich etwas über Goldhelm und Trüffeleis. DAS will ich doch mal probieren. –  Für Peter mit Zartbitter-Schokolade, für mich mit Vollmilch.

Hey, das schmeckt aber lecker, wird tatsächlich mit einer Kuchengabel auf einem kleinen Teller serviert. Nach einer kurzen Weile bestelle ich mir noch einen. Diesesmal hab ich auch Bilder gemacht.

Sie haben sogar über den Weg hin an einer Mauer 3 kleine Tische stehen, mit genau denselben Blümchen drauf wir auf den Tischen am Haus. Das wird von den Leuten gut angenommen. Sie holen sich Eis im Hörnchen oder Becher und setzen sich dann dort hin.

Leider sind diese Tischchen mehr rechts. Aber diesen Bauwagen konnten wir immer sehen, wenn wir im Augustiner Bräu draußen saßen. Es ist alles so nah zusammen. Wir staunen, dass wir hier hinten noch nicht waren.

Am Nebentisch ist eine junge Familie. Sie fragen, ob sie uns knipsen sollen. So bekommen wir tatsächlich mal ein Foto von uns zweien.

Erfurt ging mit einer Neuentdeckung zu Ende. Denn ich ließ mir noch die Karte von dem Café geben. Sie verschicken dieses Trüffeleis, das sie selbst herstellen, in Kühlboxen. So kann es im Prinzip jeder  probieren und sich dran erfreuen und es geniessen 🙂