Alltäglichkeiten # 49 – Bücher

logo 01-alltc3a4glichkeitenKlar gehören Bücher zu unserem Alltag.

Da hat Luise-Lotte Recht.

Wir haben ja viele, viele Bücher abgegeben.

In dieser neuen Wohnung hätten wir keinen Platz für die vielen Bücher gehabt.

Klavierauszug ist ein echtes Buch, eine begehbarer Bücherschrank in Heidelberg, mein Poesiealbum von innen, in der Mitte rechts ein bearbeitetes Buch als Geschenk, in den Lücken sind Geldscheine, und unten die Hefte und Kinderbücher im Wartezimmer.

 Buch 1

Das Buch Schantall, hab ich nicht gekauft, rechts Bücherherbst mit Frau Dr. Maurer, Mitte rechts ein Teil unseres Bücherregals,  darunter ein Kalender in Buchform, und ganz links ein begehbarer Bücherschrank in Heppenheim.

Buch 2

Die begehbaren Bücherschränke finde ich richtig gut.

Man kann ein Buch nehmen, eventuell dafür eins reinstellen von den Eigenen.

Eins hab ich noch:

geknicktes Gesangbuch LutherForumIMG_3360

Ein Gesangbuch geknickt

Bücherherbst mit Dr. Doris Maurer

Die Eintrittskarten hatten wir schon im Juli bestellt.  Nun  war es soweit.

Wir sind also nachmittags schon losgefahren nach Recklinghausen. 

IMG_0897RE Eintrittskarte

Nach einem Jahr Pause wegen Krankheit war sie wieder da.

Sie schaute sich um,  wer alle da ist.

IMG_0895RE Dr. Maurer

In ihrer unnachahmlichen Art referiert sie über 22 Bücher, meist hat sie nur den Umschlag des Buches da. Es waren auch ein paar Bücher dabei, die darum gingen, dass z.B.  Avi Primor: Süß und ehrenvoll: eine junge Jüdin, die sozusagen frei aufgewachsen ist, in eine Familie gerät, die erzkonservativ ist. Sie kennt das alles gar nicht, und ist fasziniert. Immer lange Ärmel, eine Perücke über die eigenen Haare.

 Oder ein anderes Buch: von Channah Trzebiner: Die Enkelin oder Wie ich zu Pessach die vier Fragen nicht wusste. Auch eine junge Frau, die in Amerika zu den Verwandten kommt. Und der Opa erwartet von ihr diese vier Fragen. Aber sie weiß sie nicht.

 In der Pause ging ich mal zu ihr und wir unterhielten uns über meine jüdische Freundin, was wir dort erlebt haben, wie es in der Synagoge gewesen ist. Wie wir uns über unsere jeweiligen Feiertage ausgetauscht haben.

Sie selbst war mit ihrem Mann in Venedig in einer Synagoge.  Es war ein lebendiges Gespräch.

IMG_0898.JPG RE

ins Foto klicken macht es groß

Nach der Pause kamen Krimis dran und Verschiedene, so z.B. Schöner Rausch – Gedichte, herrlich, es geht dabei meist ums Trinken. Sie las ein paar der Gedichte vor, köstlich. 

zum Schluß wie immer Kalender. 

Der literarische Frauenkalender 2014 – Freundinnen (Edtition Ebersbach)

Schläft ein Lied in allen Dingen – Lyrik-Kalender (Diogenes)

Der literarische Reisekalender (Schöffling)

Der literarische Katzenkalender (Schöffling)

Fliegende Wörter 20. Jg. 2014 (Dädalus)

Sie spricht so begeisternd, dass man meint, man müsse alle Bücher kaufen. Aber das geht natürlich nicht.  Immerhin, eines haben wir erst einmal erstanden. 

Am letzten Sonntag

fand der „Bücherherbst“ mit Frau Dr. Maurer statt. Normal im November, noch nie am ersten Adventssonntag. Daher waren wohl auch nicht alle Plätze besetzt.

Begrüßt wurde sie und wir auch von Herrn Michael van Ahlen.

Sie erwähnte, dass sie lange im Krankenhaus gelegen hat in diesem Jahr. Sie war auch noch nicht wieder richtig fit. Normal läuft sie vor dem Tisch hin und her. Jetzt saß sie viel auf dem Stuhl oder wenn sie stand, stützte sie sich am Tisch ab.

Trotzdem so souverän wie immer trug sie die Bücher vor, deren Umschläge ihr sagen oder zeigen, was sie da gelesen hat. Diese Frau ist ein Phänomen. 60 Bücher hat sie vorgestellt. Dazu noch Kalender.

Etwas hat sich im Ablauf geändert. Bisher gab es nur Tee in der Pause. Jetzt gibts auch Kaffee und Kekse und sogar Kuchen: Marmorkuchen mit Kirschen. Sehr lecker und saftig.

Wir haben in den ersten Jahren Kaffee in der Thermoskanne mitgenommen, im letzten Jahr haben wir vorher gut gefrühstückt, so auch in diesem Jahr. Dann die schöne Überraschung. Ach ja, in der Pause sind etliche gegangen, haben sich wohl bei Frau Dr. Maurer abgemeldet.

Zum Schluss ging ich zu ihr, sagte dass sie doch hoffentlich mal Pause machen könne, um sich zu erholen. Ihre Antwort: Aber diese Veranstaltungen tun mir doch so gut! Sehen Sie, ich fühle mich doch schon wieder ein wenig besser. Im Krankenhaus habe ich dem Professor schon Bücher für seine Frau mitgegeben…

Wir gingen also, oh es hatte geregnet! –  zum Weihnachtsmarkt. Denn wir hatten Hunger. Nochmal Reibekuchen, oder Kartoffelpuffer, wie ihr sie besser kennt 😉  Noch jeder ein Bratwürstchen und ab nach Hause. Denn bei dem  feuchten Wetter war nicht viel los dort.

Beim ersten Adventstürchen fahren wir Schlitten 🙂

Wir waren gerade gut daheim, da begann es kräftig zu regnen. Hey, da waren wir aber froh, zu Hause zu sein. Allzu lange hielt der Regen nicht an. Der Abend verabschiedete sich dann doch noch ganz nett.

Den Neumond habe ich nochmal näher rangeholt

Bücherherbst

Kürzlich war der jährlich stattfindende Bücherherbst mal wieder dran.

Frau Dr. Maurer – eine belesene Frau – hatte wieder eingeladen, bzw. die Literarische Gesellschaft.

Als erstes hatte sie sich der Presse zu stellen.

Vorstellung durch einen Herrn der Lit.Gesellschaft

Sie nimmt einen Buch-Umschlag in die Hand, schaut kurz drauf und erzählt die Rahmenhandlung der diversen Romane.

Sie spricht über insgesamt 40 Bücher.

Nach einer Pause geht’s weiter.

Bei Bildbänden zeigt sie ein paar Bilder aus dem entsprechenen Buch, denn ein paar Bücher hat sie doch dabei.

Bei einem Buch mit den liebsten Zitaten, die Prominente angegeben haben, fragt sie, wer denn Sepp Maier sei. –  Allgemeines Gelächter! Wir haben sie aus ihrer Unwissenheit befreit… 😉

Zum Schluss Kalender – immer auch ein Katzenkalender.

Davon bekommen wir dann etliche Bilder zu sehen. – Sie gibt auch noch ein Rätsel auf, eine Frau w eiß die Antwort und erhält dafür ein Buch.

Begeisterter Applaus brandet zum Schluss auf.

Es war wieder richtig schön, die machte einen gut aufgelegten Eindruck.

Wir sind noch in die Recklinghäuser Stadt gegangen, ein schöner Giebel ziert das Haus…

Wir kehrten im Extrablatt ein. Ich bestellte mir einen Früchte-

und daraus wurde ein wunderbar leckerer  -Tee

Ein ereignisreiches Wochenende neigte sich dem Ende zu. (Es war der Tag nach der Cäcilienfeier)