Spaziergang mit was? mit Hindernissen?

Am Freitag sind wir nach langer Zeit mal wieder nach Buer gegangen, durch den Wald. Das ist immer schön, es gibt immer was zu sehen.

Beim ersten Foto fiel mir das noch gar nichts auf.

Die beiden Brunnen auf dem Golfplatz sind schon aktiv! Schön hintereinenader.

Brunnen Golfplatz 6443

Über die 1.000-Meter-Strecke, da mussten wir schon Pausen machen.  Es geht einfach nicht mehr so flott wie früher, und an Gleichschritt ist gar nicht mehr zu denken. Das habe ich immer so geliebt, wenn wir zusammen unterwegs sind.

Mit 5 Pausen haben wir die 4 km bis Buer geschafft.  Aber bei Pause 2 und 3 habe ich geheult.  Das linke Bein machte einfach nicht mit.

Ich kam mir so  – ja wie? – vor… kläglich, total unvollkommen – sind wohl die richtigen Begriffe.

Aber in Buer auf der Wiese blühen ja Stiefmütterchen!

Stiefmütterchen 6444

Doch was ist das hier?

rosa IMG_6446Wester13

Mitten in Buer ist eine große Baustelle, so sind wir mal in das Museums-Bistro gegangen. Hey, das ist prima dort. Da werden wir nun öfter mal hingehen.

 Von dort aus rief ich auch unsere Vorturnerin an, klagte ihr mein Leid. Sie machte mir Mut, dass es Übungen, Krankengymnastik gibt. Boah, tat mir das gut.

Durch die Baustelle in die Stadt, unser Mensch mit der Straßenzeitung für Obdachlose stand da und hatte noch einige Zeitungen zu verkaufen. Er bekam wie immer einen Obolus. Bei Saturn haben wir nach dem Chrome-Book gefragt. Da standen gerade zwei Angestellte zusammen, der erste wußte mit dem Begriff nichts anzufangen, der zweite wußte, dass er nur im Internet von Saturn  zu erhalten ist. Sie hatten nämlich dafür Werbung gemacht. 

Auf dem Rückweg bot sich uns ein Oster-Baum

Osterbaum 6449

Ein Haus, das mal eine Renovierung nötig hätte…

Haus zu renovieren 6450

Diese Kirche wird Himmelfahrtskirche oder Abschußrampe genannt. Dabei ist es die Stephanus-Kirche. 

Abschußrampe 6452

Und wieder ab in den Wald, diesesmal die nördliche Route, die Kastanienallee entlang. Ein Rauhaardackel kreuzte gleich unseren Weg, wir ließen sie vor, wir gehen ja nicht mehr so schnell. Dann war ein Treffen mit noch einer Dame mit Hund- Der postierte sich so schön auf dem Baumstumpf

HundaufBaumstumpf 6454

Der Rückweg ging erheblich besser; aber wer hat diesen Bäumen nur den Kopf verdreht?

verdrehteBäume IMG_6462Wester13

Puuh, dem ist aber was abgegangen!

Abbruch 6463

Da liegt der Ast, man kann so gut die Jahresringe sehen…

abgebrochenJahresringe 6465

Aus dem Wald sind wir raus, da raucht ja was! Ach, das ist noch vom Osterfeuer!

Osterfeuer immernoch 6468

Der Rückweg ging wirklich erheblich besser. Der Spaziergang hat richtig gut getan. 

Kalkar 1

Endlich konnten wir unsere Reise nach Kalkar beginnen, ohne Glasbruch oder sonst irgendwelche unvorhergesehenen Vorkommnisse. Da oben ist der Rhein schon ganz schön breit. So fuhren wir über die Rheinbrücke Rees-Kalkar.

Sorry, mein Fotoapparat war zu hell eingestellt. Nun habe ich das Foto dunkler gemacht, damit man überhaupt etwas von den vielen Seilen sehen bzw. ahnen kann.

Wir sind gut angekommen, wurden mit Pflaumenkuchen und anderen Leckereien zum Kaffee verwöhnt. Ein wenig im Garten schauen. Ein kleiner Brunnen inmitten von Steinen, teilweise vom Rheinufer mitgenommen.

Wir gingen zum Deich, das ist der tägliche Spaziergang unserer Freundin mit ihrem Dackel zusammen. Ganz nah die Windräder, der Schatten war phänomenal.

hier macht der Rhein eine Kurve, da links herum nach Holland

ziemlich nahe liegt Wunderland, das früher mal als Schneller Brüter geplant war, aber nie fertig wurde. Nun ein Spielplatz, ein großer Spielplatz.

Auf dem Deich…

(Foto von 2007 aber geändert hat sich wenig, nur die Schafe waren jetzt nicht da)

…sind immer wieder Muscheln, aber auch Walnuss-Reste zu sehen. Unsere Freundin sagt, die Möwen und Raben sind raffiniert! Sie lassen die Nüsse auf die Steine des Weges fallen, damit sie aufgehen. Dann kommen sie runter, um zu genießen.

eine Kuhherde nimmt das tolle Wunderland wohl gar nicht wahr 😉

einige schauen recht interessiert

konzentriert scheinen sie zu sein

weiter geht der Weg an den Rhein

hey, von hier aus kann man sehen, dass da einige bunte Bauten sind!

ziemlich lange Schiffe schippern hier her

Buddy kennt sich bestens aus

was es noch interessantes mit den Kühen gab, beim nächstenmal.

Auflösung

Im letzten schneereichen Winter hatten Nachbarn einen Brunnen

zweckentfremdet.

Sie haben jede Menge dicke Kerzen in den Brunnen voller  Schnee gestellt. Einfach bezaubernd ~ ~ ~

Ich hatte etliche Fotos gemacht.

Das Bild, aus dem der Ausschnitt stammt ist dieses: ein Licht-Brunnen

Ganz lieben Dank für eure herrliche Raterei. Es hat wieder viel Spaß gemacht.

Ein besserer Ausschnitt war nicht möglich.

Stadt-Land-Fluß # R – wie Regensburg

Die liebe Quizzy hatte die großartige Idee, Stadt-Land-Fluß zu aktivieren.

Was habe ich das früher gern gespielt! Darin war ich immer richtig gut.

Wir sind tatsächlich schon beim R angekommen.

Da gibt es für mich Recklinghausen; doch habe ich schon so oft darüber berichtet, dass es müßig wäre, es hier zu bringen.

Also habe ich mich für Regensburg entschieden. Straßen-Namen kenne ich allerdings keine… Im Sommer 2008 waren wir ein paar Tag dort.

Diesen Weg sind wir jeden Tag von der Unterkunft aus in die Innenstadt spaziert, eine gute halbe Stunde die Donau entlang. Immer wieder eine Wonne.

Der Dom St. Peter – bzw. seine Türme-  sind von fast überall zu sehen.

Brunnen haben mich schon immer interessiert 😉

Diese Straße mit den alten Portalen ist ein Juwel

Enge Arkaden und doch ein Turm des Domes ist zu erkennen 🙂

Regensburg und Sankt Emeram gehören einfach zusammen.

In Regensburg verläuft die Donau an ihrer nördlichsten Stelle

Sozusagen das eine Ende der Brücke, das Foto ist nicht gut, von dem Turm hätte doch die Spitze mit draufgehört!

oft begann der Rückweg so traumhaft, erst war der Weg schmal mit Steinen gepflastert, wurde mit der Zeit aber breiter, wie auf dem ersten Foto

In Essen zum dritten

Wir sind immer noch in Essen. Die Sonne schien, es war großartig. Nach den neuen Springbrunnen sah ich, dass da einer ganz hoch hinaus will. Dabei war er echt kein kleiner Mann.

Der schaut auch hoch zu den dicken Sohlen. Ok, ab und zu muss man auch mal vom Buch wegschauen 😉

Wer sich in Essen auskennt, kennt diese Säulen

Da hinten um die Ecke gehts zur Öffentlichen Bücherei

Zwei davor, die auch nicht wissen, was sie wollen 😆

Diese hübschen Stelen verschönern die Straße

 schon sind wir am Essener Dom, diesen Brunnen erkennt ihr gewiß wieder

Hier nochmal der große Brunnen oben mit dem Auslauf, der ihm zusteht. Letztens hatte ich mich vertan. Hier unten ist das Bischöfliche Wappen zu sehen.

Oh Schreck! Was ist das denn?

Eine neue Statue von unserem ehemaligen Bischof Dr. Franz Hengsbach.

Er war sehr beliebt, der erste Bischof des neuen Bistums Essen. Er hatte ein Stück Kohle in seinem Bischofsring anstatt eines Edelsteins – in Anspielung auf das Ruhrgebiet mit seinem Bergbau.

Das neue Bistum wurde 1957 gegründet. Bis dahin gehörten wir zum Bistum Paderborn.

Aber die Statue, ich weiß nicht so recht.


Wundervolles Wetter

lädt zu Spaziergängen ein. Wir waren am Freitag lange unterwegs.

Daher auch sehr wenig Zeit für den Blog…

Zwar war ich heute nicht in Essen, so zeige ich doch mal einen Brunnen von dort. Direkt vor dem Essener Münster

ein paar Schritte zurück

jetzt mal ein paar Stufen an der Seite runter

zwischendurch ein Blick zum Münster, ach, das Rathaus ist ja fast dahinter!

zurück zum Brunnen, hier steh ich unten davor

dann bin ich auf den mittleren „Steg“ gestiegen



Wer andern gar zu wenig traut, hat Angst an allen Ecken;

wer gar zu viel auf andere baut, erwacht mit Schrecken.

Wilhelm Busch (1832 – 1908)


Euch allen ein wunderschönes, sonniges Wochenende

Worms II

Aus dem Dom-Garten heraus fiel uns noch dieser Baum auf, mächtig verzweigt…

Über die Straße und wir waren beim Jüdischen Friedhof, immerhin konnten wir das Eingangstor öffnen, das war es aber auch. Über den Zaun, Zaun, Zaun konnten wir schaun, schaun, schaun – (wieder ernst!) auf den alten Friedhof.

nach links

Den halbrunden habe ich mal näher rangeholt

Neben dem Zaun ist eine Mauer – mit Moos, jippie mein erstes blühendes oder fast blühendes Moos

Es ist der ältester jüdische Friedhof Europas, da habe ich echt gestaunt.

Wieder zurück in die Innenstadt. Oooh jaaa, eine Erfrischung täte jetzt gut.

Vorbei ein herrlichen Buschröschen

zur Magnuskirche

dem ältesten Gebäude von Worms

Der Altarraum

aber ein recht ungewöhnlicher Blick zur Orgel, an die Seite gequetscht… Quetschkommode kann man wohl nicht dazu sagen 😉

Das runde Fenster habe ich trotzdem versucht, zu knipsen, besser gings leider nicht.

Unsere Tochter erzählt was von einer Eisdiele. Wir haben schlechte Erinnerungen an eine Eisdiele in Worms. Damals saßen wir in einer, da schmeckte mir das Eis nicht. Zum erstenmal in meinem Leben habe ich viel davon stehen lassen.

Sie meint, bald würden sie zu einer eingeladen werden. Ok gehen wir da hin.

Mein Mann hält den Tisch für uns frei, im Schatten! Und wir beide gehen los: Selbstbedienung ist angesagt. (das kennen wir von Nierstein her schon, immerhin) Ach du meine Güte, sie stehen in Sechser-Reihen um Eis bestellen zu können. Ich glaube 5 Männer bedienen.  Das Eis kommt dann in Plastik-Becher oder -Schalen. Ein junger Bediener lässt insgesamt 3 x den hohen leeren Becher in die Eissorten fallen, also weg damit, neuen Becher.

Mein Mann hat einen hohen Becher ausgesucht, Tochter Spaghetti-Eis, damit geht sie schonmal los, ich warte noch auf meinen Bananensplit. Der ältere Bediener ist doch recht vergesslich, insgesamt 3 x muss ich unsere Bestellung sagen. Endlich ist auch mein Eis fertig. Wir sitzen um einen kleinen runden Tisch, ich habe gerade zum erstenmal den Plastik-Löffel angesetzt, da macht es WUSCH und der Becher meines Mannes liegt eine Etage tiefer, u.a. auf meinem Schuh. Die noch fast volle Portion! Leider ist das meiste hier schon weg.

Ich sehe immerhin eine junge Frau, die doch nach Tischen schaut, sie abzuräumen. Wir bitten sie um Hilfe. Sie holt Küchenpapier, gibt mir einenLappen für meinen Schuh. Sehr nett, sehr hilfsbereit. Den Schuh habe ich fast wieder hinbekommen. Ein klein wenig ist immer noch dran, doch das weiß ja sonst niemand außer uns dreien. So haben mein Mann und ich uns meinen Bananesplit geteilt. Wir wollten der jungen Dame ein Trinkgeld als Dank geben. Sie nahm es nicht an…

Ein Freitag im Oktober

in Essen. Was baumelt da in der Luft?

Ein Stern (es war Anfang Oktober!) und dabei ein Klotz, sah gar nicht schlecht aus.

Ach so, die Bundeswehr macht Reklame für sich.

Die suchen jetzt wohl Freiwillige… Denn irgendwie soll sie doch abgeschafft werden… grübel

Aber neu war mir, dass es in der Innenstadt eine Wasserlandschaft gibt. Leider hab ich das zu spät bemerkt, sonst hätte ich wohl noch bessere Fotos davon.

wie immer, klick in die Bilder, und sie werden groß

Das zieht sich ja bis ganz unten, gesehen habe ich das erst am Bildschirm richtig. So weit hatte ich gar nicht geschaut.

Ganz oben noch ein schöner Brunnen

Hach, da hatten die Bäume noch Blätter

Kurz in das Einkaufszentrum, jetzt ist so ein Schiff endlich mal leer, vorher waren sie immer besetzt. Lässt sich offensichtlich ganz gut drauf sitzen…

Auf dem Weg zum Parkplatz schaut mit dieses Gewusel an.

Da die Bundesstraße zu voll ist, fahren wir über Bottrop. Dort gibt es auch diese zeit-anzeigenden Ampeln

Das finde ich echt gut, so weiß man besser, wann man wieder weiterkann. Und nicht dieser blöde Überraschungseffekt. So nach dem Motto, wird’s denn heute nochmal Grün?

Was man doch so zu sehen bekommt, wenn man mal woanders herfährt. Da springt doch ein Pferd durch die Gegend

Hinter uns ließen wir die Sonne

Aber einmal konnte ich sie doch noch richtig sehen.


Recklinghausen leuchtet II

Wir gingen also Nebenstraßen, um überhaupt weiter zu kommen. So landeten wir im Garten hinter der Musikschule. Dort gibt es einen Brunnen, den ich schon öfter im Sommer geknipst habe. Jetzt ist er grün, ob vor Neid, das weiß ich nicht.

und das dazugehörige Haus

direkter Übergang zu einem Grün und den Figuren von morgens… die scheinen alle ihre Hände in den Hosentaschen zu haben. Typisch Mann!  😆

die Bäume erleben hier auch ihr blaues Wunder

und schon sind wir bei Tante Emma, bei der wir gern ab und zu einkehren, ein uriges Café – das Haus wurde 1907 errichtet.

und nun heißt es: Willkommen in der Krim (sie ist euch ja inzwischen ein Begriff von den Spruchplatten im Boden)

aber wir gehen links zur Propsteikirche St. Peter von Recklinghausen, da steht mal wieder jemand mit Stativ…

überhaupt schleppen in diesem Jahr viel mehr Leute ihre großen Stative…  wir also rein in St. Peter

dort kurz verweilt, noch einige Aufnahmen gemacht, und dann gings weiter. Wir brauchten nun mal eine Toilette. Also zum Löhrhof-Center. Hey, die machen auch mit

aber drinnen tote Hose… hihi, das passt ja richtig… Sogar die Rolltreppe stand still.  Also weiter!

Nun endlich mal das Rathaus. Da war zur Eröffnung sogar ein Film gelaufen, den wirklich 5.000 Leute sahen. Es gab immer wieder Applaus, wie zu lesen war.

uuund die Straße vor dem Rathaus ist immer noch gesperrt, herrlich! Man kann mal ohne zu warten einfach über die Straße, wunderbar!

Ach ja, mittags hatten wir diese weißen Tore gesehen, nun werden sie beleuchtet. Es gibt insgesamt 4 Tore: Sie versinnbildlichen die ehemaligen: Steintor, Viehtor, Kunibertitor und Lohtor. Sorry, aber ich weiß, welches dieses ist.

Jedenfalls sind wir in die Eisdiele gegangen, mal eben die Treppe runter. Dort kehren wir ja ziemlich  oft ein, also denke ich, können wir auch einmal so nur zur Toilette gehen.

Das Apothekerhaus ist endlich mal neu beleuchtet

noch eines von den vier Toren

und wir machen uns auf den Heimweg. Sind schon am Auto, da sehe ich, dass die Christuskirche auch mitmacht. Peter kommt hinterher. Diesesmal haben wir nämlich ganz nah an der Altstadt geparkt, ab 16 Uhr ist überall parken kostenlos.

dieses Fenster hab ich nocheinmal näher rangeholt

Auch hier ist die Tür offen. Ein wenig eigenartig erscheint mir, dass die Orgel hinter dem Altar ist.

Eine sehr helle, schlicht gehaltene Kirche.

an den Seiten oben recht schwungvoll gehalten.

noch ein grüner Baum

So war es doch noch ein wirklich ausgefüllter Tag.

Die Leute sind bei diesen Aktionen immer sehr locker und freundlich. Es waren auch viele kleine Kinder dabei. Ein richtiges, fröhliches Volksfest im Dunklen.

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