Historisch

Ende Dezember fuhren wir nach Münster zur Steuerberater-Kammer.

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Mein Mann hatte was abzugeben,

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seine Bestellung zum Steuerberater.

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Wir haben ja die letzten Mandanten an einen Steuerberater im Ruhrgebiet übergeben.

Und wenn mein Mann die Bestellung behielte, müsste er Beiträge zahlen.

Nur wozu?

Dieser Briefkasten war so voll, dass er seinen Brief nur mit Mühe hineinquetschen konnte. Von unterwegs rief er – es war der letzte Sonntag in 2014 – einen vom Vorstand an und mokierte, dass man aus dem Briefkasten Briefe herausnehmen kann.

Aber wir wissen inzwischen, dass er angekommen ist.

Nun ist mein Mann kein Steuerberater mehr.

Ein historischer Tag!

Rietberg 2

Nach dem Frühstück am Samstag hatten wir Chorprobe, dann ging es zum Mittagessen.

Und danach gab es eine große Pause.

So ging ich erst einmal los, eine Zahnbürste zu kaufen, schnell zurück ins Zimmer und endlich die Zähne richtig geputzt! Hach, schön! Ein gutes Gefühl!

An der Kreuzung auf dem Weg zur Innenstadt stand ein Dreirad an der Ampel!

Sieht nicht die  Verstrebung vom Dach vorn rechts aus wie ein Arm, unten das Blinklicht ist die Hand??

Dreirad 6141 Rietberg

Ich machte mich auf, in die Altstadt von Rietberg zu gehen. Ja, die Ems! Die nehm ich doch mit!

Dass ich damit auch die ersten Rückkehrer aufgenommen habe, sah ich erst am PC.

 6147 Rückkehrer, Ems

Denn die Männer, ach nee, im Tenor singt auch eine Frau mit – von den Gastsängern ist auch noch eine Frau im Tenor – doch sie war nicht mit zum Wochenende – hatten um 14 Uhr eine Probe, also Tenor und Bass.

Erster Blick auf die Altstadt.

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Toll, links diese überragenden Dächer!

überragend 6153

Dieses Haus stammt von 1640 und wurde 1961 renoviert.

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An einem anderen Haus fand ich einen kuriosen Briefkasten.

Ich hielt ihn auf den ersten Blick für eine zweckentfremdete Kulturtasche… 🙂

Briefkasten Rietberg2013IMG_6158-c

Die katholische Kirche St. Johannes Baptist (Johannes der Täufer)

St. Johannes Baptist Rietberg 6165

Obwohl innen geschlossen war, konnte ich doch die Strahlen-Madonna aufnehmen.

Strahlen-Madonna Rietberg2013IMG_6167

eine prächtige Kanzel gibt es auch
Kanzel Rietberg2013IMG_6169

Anstatt des Hungertuches haben sie einfach ein violettes Tuch hängen.

Altar Rietberg 6168

wird fortgesetzt.

Rietberg 1

St. Ives

Von Marazion (mit St. Michael’s Mount) nach St. Ives geht es nördlich.

Unterwegs bieten sich ja doch immer wieder Fotoobjekte.

Ich versuchte, herauszubekommen, was dieses Gebäude ist. –  Keine Chance…

In ca. 20 Miunten sind wir schon in St. Ives, genannt nach der Heiligen Ia. Erster Blick auf die Stadt

Hier hat Virginia Woolff ein paar Jahre lang die Sommermonate verbracht.

Barbara Hepworth, die Frau von Ben Nicholson hat dieses Kunstwerk geschaffen.


Ehe wir uns versehen, stehen wir am Meer

Die Kirche St. Ives

Vor dem Kirchenschiff dieses Blumenbild

Ab zum Strand !

Blumenprächtige Wege

eine der Einkaufsstraßen

Denen scheint es ja gut zu schmecken

Herrlich verwinkelte Straßen, den Briefkasten bitte nicht übersehen 😉

der Hafen von St. Ives

Der Leuchtturm mit Steigleiter und Treppe


Fortsetzung folgt

Auf nach Nierstein

Von Bonn aus ließen wir uns nun weiterführen nach Nierstein.

Schöne Rapsfelder überall.

Am Nahetal kamen wir vorbei, auch an Maria Laach, da waren wir vor vielen Jahren mal.

Als nächstes wurde uns ein super Mosel-Blick avisiert!

Doch wir fuhren weiter, an Windrädern vorbei, direkt an der Autobahn

Wir sind schon auf der B9, also bald da. Da wirds langsamer. Was?

Heute am Karsamstag, wo die Autobahnen so schön frei waren, hier aber ein Stau?  – Ich entdecke ein Gesicht an oder auf oder in der Mauer. Normal rauschen wir hier vorbei…

Tja, und da standen wir nun. Bei Nackenheim, es ging noch langsamer als langsam vorwärts. Einige wendeten. Die kennen sich wohl aus in der Gegend – wir leider nicht.

Aaach, da können wir es endlich erkennen: Unfall!

Ui, den Holzlaster hats aber kräftig durcheinander geruckelt. Der musste vermutlich scharf bremsen.

Später erfuhren wir, dass hinter der Kurve ein Motorradfahrer zu Tode gekommen war. –  Mir läufts jetzt noch kalt den Rücken runter.

 Wir irrten durch die Gegend, denn das Navi wollte uns wieder auf die B9 lotsen. Wir folgten ihm nicht! NEIN !!! Und fuhren über befestige Landwege, von denen einer ins Nichts führte. Ein Autofaher, der uns lange gefolgt war, hatte aber eine andere Kurve genommen. Ok, drehen wir auch wieder um. Und da sahen wir ihn wieder. Endlich auch normale Straße! Und das Navi führte nun wieder vernünftig.  So kamen wir von der anderen Seite in Nierstein hinein, vorbei an einer gewissen grünen Villa, in deren Briefkasten noch die Werbung zu sehen war.

Endlich sahen wir uns wieder, Tochter, ubSs und wir. Hach, tat das GUUUUT …

Es gab wunderbar leckeres indisches Essen.

Dann war es Zeit für die Osternacht, also zur Kirche. Draußen wurde das Osterfeuer angezündet, davon wurde dann das Feuer genommen, um die Kerzen anzuzünden, und so ging es in die Kirche zurück.

Jeder bekam von diesem Osterfeuer-Licht seine Kerze angezündet.  Die Kunde: Christ ist erstanden – Halleluja!  – ließ uns und den Chor schöne Osterlieder singen (teilweise leider andere Weisen als bei uns hier)…