Rietberg 2

Nach dem Frühstück am Samstag hatten wir Chorprobe, dann ging es zum Mittagessen.

Und danach gab es eine große Pause.

So ging ich erst einmal los, eine Zahnbürste zu kaufen, schnell zurück ins Zimmer und endlich die Zähne richtig geputzt! Hach, schön! Ein gutes Gefühl!

An der Kreuzung auf dem Weg zur Innenstadt stand ein Dreirad an der Ampel!

Sieht nicht die  Verstrebung vom Dach vorn rechts aus wie ein Arm, unten das Blinklicht ist die Hand??

Dreirad 6141 Rietberg

Ich machte mich auf, in die Altstadt von Rietberg zu gehen. Ja, die Ems! Die nehm ich doch mit!

Dass ich damit auch die ersten Rückkehrer aufgenommen habe, sah ich erst am PC.

 6147 Rückkehrer, Ems

Denn die Männer, ach nee, im Tenor singt auch eine Frau mit – von den Gastsängern ist auch noch eine Frau im Tenor – doch sie war nicht mit zum Wochenende – hatten um 14 Uhr eine Probe, also Tenor und Bass.

Erster Blick auf die Altstadt.

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Toll, links diese überragenden Dächer!

überragend 6153

Dieses Haus stammt von 1640 und wurde 1961 renoviert.

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An einem anderen Haus fand ich einen kuriosen Briefkasten.

Ich hielt ihn auf den ersten Blick für eine zweckentfremdete Kulturtasche… 🙂

Briefkasten Rietberg2013IMG_6158-c

Die katholische Kirche St. Johannes Baptist (Johannes der Täufer)

St. Johannes Baptist Rietberg 6165

Obwohl innen geschlossen war, konnte ich doch die Strahlen-Madonna aufnehmen.

Strahlen-Madonna Rietberg2013IMG_6167

eine prächtige Kanzel gibt es auch
Kanzel Rietberg2013IMG_6169

Anstatt des Hungertuches haben sie einfach ein violettes Tuch hängen.

Altar Rietberg 6168

wird fortgesetzt.

Rietberg 1

Gloria-Blasen 2012

Am frühen Nachmittag am Heilig Abend machten wir uns fertig, loszugehen.

Hey, die Sonne hat es geschafft!

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Um 15 Uhr war wieder Gloria-Blasen an unserer Kirche.

Das begann in 1949 vom Balkon der Herrn Dr. Deitmer aus, also eine lange Tradition.

Die rothaarige Vertreterin des Heimatvereins eröffnete mit einer kurzen Rede.

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Wie immer erstaunlich gut besucht

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Dann spielten die Martins-Bläser

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Das Männerquartett gemeinsam mit dem Männerchor Schlägel & Eisen war dann dran. Ehrlich, nur alte Männer, dann draußen, ohne ein Begleit-Instrument. Leicht ist das nicht.

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Manchmal war der Bass richtig gut, manchmal völlig unsicher.

So ging es im Wechsel, der stellvertretende Bürgermeister, aus Westerholt stammend, sprach auch, dann wieder die Bläser.

Der Chor sang ein weihnachtliches Seemannslied, ach ja und Tochter Zion brachten sie zu Gehör, schön schauerlich. ( Das haben wir dann abends in der Kirche auch als Chor gesungen 😉 aber erheblich besser 🙂 )

Als Letztes wurde mit allen gemeinsam „Oh du Fröhliche“ gesungen.

Farben-ABC – J

Die liebe Frau Waldspecht hat das Farben-ABC ins Leben gerufen.

Eine fabelhafte Idee!

Doch sollen es nicht die normalen Farben-Namen sein.

Selbst kreierte zusammengesetzte, die nicht alltäglich sind  und es doch sind.

Je-länger-je-lieber-rosa-gelb-grün

Jeans-FormAbsprachen-Bunt

JeKi-schwarz

JeKi ist in NRW eine Aktion: Jedem Kind ein Instrument. Sie bekommen also die Instrumente gestellt. Müssen sie aber immer mitschleppen – in schwarzen Behältern. Leider habe ich sowas sonst nie aufgenommen. Erst jetzt bei einem Schüler, der den Bass mit sich herumtrug.

Chorwochenende

Es begann am Freitag Abend. Wir probten das Gloria.

Plötzlich meint der Chorleiter, die Damen vom Alt mögen doch mal die Reihe wechseln. Also die erste Reihe in die zweite, die Zweite in die Erste… Ok, nun sitzen wir Kleinen hinter den Großen…

Am Samstag morgen wir wieder in die erste Reihe. Neee, neee bitte wieder in die zweite! – Ok!

Einige haben ein großes Problem, nun in der ersten Reihe zu sein. Doch wir hoffen, sie wachsen hinein, in die neue Situation. Auch wir kamen mal von hinten. Haben uns aber schnell dran gewöhnt.

Der Ehemann einer Sängerin meinte aber, sie solle sich das doch nicht bieten lassen… 😉

Am Samstag Nachmittag dann mal der Bass in die erste Reihe. Der besagte Ehemann wollte nicht! Er bockte ganz gehörig. Mit Eingelszungen redeten wir auf ihn ein. Denn der Bass wird ja wohl nie einen Auftritt in der ersten Reihe haben 🙂

Auf diesem Bild ist gerade der Bass vorn. Meinen Namen habe ich mal auf meinen zu der Zeit aktuellen Sitz platziert. Die Chor-Vorsitzende, die rechts neben mir sitzt, ist gerade in der Küche und schaut nach der Suppe… Wir wurden wunderbar beköstigt, schleck. Nur an die Gurken ging fast niemand!

Am Samstag übten wir das Credo. 

Musik macht Haydn-Spaß!

Wir haben viel gelacht, die Stimmung war bestens.

 Hier sind Tenor und Sopran. Ja, es fehlten etliche.

Auf dem Marktplatz begannen zeitgleich mit dem Abbau des Wochenmarktes der Aufbau für den nächsten Tag los: Tag des Liedes!

Wir begannen am Sonntag erst um 11.45 Uhr. Da war auf dem Marktplatz schon richtig was los. Wir hörten, dass aus dem Getränkewagen über Nacht 6 Fässer Bier geklaut worden sind. Ups, das muss doch jemand gewusst haben, dass die schon das Bier im Wagen mitbringen!

Wir sangen Agnus Dei, die draußen auch, aber natürlich ein anderes, also vom andern Komponisten 🙂

Unser Chorwochenende war um 14 Uhr zu Ende. Da war der Marktplatz rappelvoll.