Heidelberg 2

Morgens sind wir dem Heiligen Geist aufs Dach gestiegen. Die Kletterei den Turm rauf war spannender, als erwartet. Es war teilweise richtig finster. Bis uns aufging, dass das Licht noch nicht angeschaltet war, sind wir schon sozusagen blind weitergekraxelt.

Ach, du hast doch eine kleine Taschenlampe dabei! Ja, klar! Mein Mann holte die kleine Lampe aus seiner Tasche, so halfen wir uns den Weg rauf. Es kamen auch wieder Teile mit kleinen Fenstern, so ist das nicht, es war nicht ununterbrochen duster. Aber die Teile ohne Licht hatten es in sich…

Oben waren wir allein. Das war prima! Super Ausblick auf die Hauptstraße, etliche andere, den Neckar, das Schloss – es schien sehr nahe zu sein…

Beim Abstieg kam uns ein anderes Paar entgegen. Ihnen halfen wir auch mit der Taschenlampe. Und plötzlich – war das Licht an! – – – Reichlich spät; aber immerhin, lach.

Wir gingen mal wieder zur Alten Brücke, der Schirm hing immer noch da. Schon gestern war mir aufgefallen, dass kleine Boote immer im Bereich der Alten Brücke wenden.

Wir gingen ganz über die Brücke. Auf der anderen Seite liefen wir dann am Neckar entlang. Die Staustufen waren schon gut zu erkennen. Ziemlich schnell waren wir an der nächsten Brücke, dem Wehrsteg. Dort ist ein Wasserkraftwerk.

Aber eben auch eine Schleuse. Es kam auch gerade ein Schiff, das emporgehoben werden sollte. Gut zu sehen, wie sich die Schleusentore schließen. Wie ganz hinten das Wasser anfängt zu sprudeln und es stetig steigt. Ganz zum Schluß der Hebung senkte sich vorn bei uns ein Arm mit so leichten Bällen an einer Leine dran. Als der Arm wieder hochging, waren die Bälle nicht mehr da, also wohl auf dem Wasser.

Ab da habe ich wieder Fotos, hier kommt der nackte Arm hoch.

Alles ist klar, das Tor hinten öffnet sich schon leicht und weiter und weiter wird es…

und beim vorderen Tor sprudelt es munter heraus…der Druck ist wohl gewaltig!

ABER: Freie Fahrt für das Schiff!

Von der Brücke runter standen wir dann gleich am Karlstor, das ich letztens unter „Tore 2012“ gezeigt habe.

Teil 1 ist hier zu lesen:

redondo

heißen die Bälle, die wir ab und zu bei der Gymnastik nutzen.

Bei Redondo-Beach aber denke ich an Sammy. Sie ist doch dort aufgewachsen. Sie liebt diese Gegend. Möchte am liebsten sofort wieder hin.

late-night-shopping III

Wir waren voll zufrieden, nun doch einiges gesehen zu haben, wovon ich vorher gelesen hatte. Noch zur Sparkasse, dort soll es auch was geben.

Aber wir sind erst an der Münsterstraße beim Mahnmal „geteiltes Berlin“. Hier steht ein eigenartiges Gerät mit Keulen, wohl zum Jonglieren.

Noch nichts zu sehen, also gehen wir zur Sparkasse. Da ist ein Rondell mit dem Aquarium, das ich bei Emily schon gesehen habe.

Auch die Treppe ist erleuchtet, jedoch die andere. Die Sparkasse hat 2 solche Treppenhäuser. Im letzten Jahr war das zur anderen Seite farbig.

Plötzlich ist es schwer, einen vernünftigen Platz zu erhaschen. Lemmi legt los! Er fragt eine Frau, ob sie denn auch was eingekauft habe. Ja, einen Schal. – Ist schließlich late-night-shopping! 🙂

Er jongliert Bälle, die in verschiedenen Farben leuchten. Boah, das geht nicht zu knipsen. Immer große Reifen, nix mit kleinen Bällen, er ist so schnell. Lacht ruhig.

Dann arbeitet er mit Stäben, oh das sieht toll aus.

*   *   *

Jetzt kommen die Keulen dran

Applaus für Lemmi, die tolle Show ist vorbei!

Sein Auto steht hinter der Sparkasse, da, wo wir normalerweise hergehen. Es ist keine Tiefgarage, das ist wirklich draußen.

da sind nochmal die Lichtgestalten, die liebe ich.

es kommt echt darauf an, wo man steht… oder auch „drei-in-eins“ genannt.

Dieses ist das letzte Foto vom Donnerstag.