Meine Tage und Nächte im Schlaflabor – 2

Am nächsten Morgen schlief Münster offensichtlich einen Rausch aus, denn der Nebel lag über Münster 😉

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Das Ergebnis der ersten Nacht: Im Traum wird der Atem zu flach, da wird zuviel Co² frei. Darum müssen wir es mit der Atemmaske versuchen. Wollen Sie eine Nasenmaske oder eine Nasen-Mundmaske. Ich probierte beide an, entschied mich für die Nasenmaske. 

Später kam die Ärztin,  sie empfahl gegen das Heulen ein Medikament, (Antidepressivum) das mit einer niedrigen Dosis eingesetzt werden würde. Ok, wir versuchen es.

Gegen Mittag kam eine Physio-Therapeutin, die mich ein wenig bearbeitete – für die ausgefallene Stunde bei meinem Physio-Menschen.

Abends dann die Maske. Der Raum ist ja voll von Technik.

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Das alles neben meinem Bett.

Eine Kamera gibt es auch oben direkt gegenüber dem Bett. Die habe ich aber leider nicht aufgenommen.

Die Nacht mit der Maske war schlecht, sehr schlecht, der Apparat war mir zu laut. Ich habe nur 2 Stunden geschlafen. Gegen 6 Uhr wurde die Maske abgenommen.

Ach so, da war auch immer über Nacht ein Klipp am linken Ohrläppchen. Schön mit Pflaster zweimal befestigt. So gegen 7 Uhr am Morgen wurde eine Creme auf das Ohrläppchen gegeben, davon sollte es warm werden, durchblutet. Aber es tat irgendwie weh. Nicht schlimm, aber von warm werden spürte ich nix.

15 Minuten später wurde gepiekst, aber das spürte ich gar nicht. Aber dann wurde das arme Ohrläppchen gedrückt, gedrückt, gequetscht. Blut kam genügend heraus.