Die Schöpfung – Aufführung

Schwarz gekleidet für das Konzert.

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Einsingen nennt man das. An dem Tag halt mit Orchester.

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Für mich gab es einen geliehenen, einfachen Rollstuhl, ein lieber Chorkollege schob mich in die Kirche, nachdem der Chor Einzug gehalten hatte und auch das Orchester Platz genommen hatte. Er kennt sich mit sowas aus, kann einwandfrei eine Stufe hoch mit mir.

Als wir an meinem Platz ankamen, gab es Applaus. Da meinte er zu mir: Der Beifall ist für dich. Wir beide mussten lachen.

 Unsere Chorleiterin in Action, sie hat super die Einsätze gegeben. Es klappte alles wie am Schnürchen. Die Solisten da rechts haben gerade Pause.

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Mein Mann hat Aufnahmen gemacht

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Chor beim Singen.

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Aufteilung von rechts: Alt, Bass, Tenor, und ganz links Sopran. Also die Stimmen nebeneinander.  Es funktioniert großartig.

Adam und Eva haben sich bei ihren Soli so liebevoll angeschaut, das war schön.

Zum guten Ende gab es Standing Ovation – fast ohne Ende – ich bat meine Nachbarin, Aufnahmen davon zu machen.  Rechts an der Säule seht ihr sie, und ich saß da neben ihr im geborgten Rollstuhl.

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Nun aber echt die Leute, die alle für uns aufgestanden sind.  Hier vorn ist auch der geniale Cembalo-Spieler zu sehen.

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Den rund 100 Sänger/innen ist die Erleichterung und Freude anzusehen.

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Mein Mann hatte mich gesucht – und gefunden, rechts von mir die Trompeten, links die drei Posaunen, dahinter die beiden riesigen Trommeln.

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Unser Chor-Vorsitzender fährt mich weg, der nette Posaunist macht extra Platz.  

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die Kritik

 WN-Artikel

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Die erste Chorprobe

… im für mich neuen Chor.

Voller Freude und sehr freundlich wurde ich aufgenommen.

Mit großem Applaus für mich, nur für mich, huch, sowas bin ich doch gar nicht gewohnt.

Aber Alt-Stimme, immer kommen Alt-Stimmen 😉 

Eine Frau ist Chorleiterin. Sowas habe ich auch noch nicht erlebt.

Die Lieder waren alle neu für mich.

Nur ein einziges kenne ich gut: Wohl mir,  dass ich Jesum habe… das kann ich auswendig. Habe einen Link unterlegt, da könnt ihr es anhören und -sehen.

Aber es gab keine Pause. Auch das bin ich nicht gewohnt. Daher machte meine Stimme auch fast schlapp. Aber zum  Schluss ging es wieder.

Am Samstag feiert dieser für mich neue Chor das Cäcilienfest. Da werde ich schon mitmachen, auch bei der Feier anschließend. Hier dürfen aber Ehepartner, die nicht singen, nicht mitfeiern. 

Alles neu! Aber ich gehe natürlich wieder hin… 

Für das Adventskonzert werden wir ein Lied aus der Schöpfung

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singen, habe meinen Klavierauszug schon rausgeholt, damit ich den am nächsten Montag dabei habe.  

Hier könnt ihr die Dicke des Notenheftes sehen.

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Das Äußere wirkt so schmutzig,  weil wir ja immer unsere Noten schwarz einpacken mussten für das Konzert. Damals habe ich mal Seidenpapier genommen, das war schön weich. Nur mit der Zeit wurden meine Hände warm und irgendwann sah ich,  dass meine Finger schwarz waren. So hat auch ein wenig auf das Deckblatt abgefärbt 😆 Nun ja, damit kann ich leben.

Hier ist der Kirchturm am letzten Sonntag

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Weihnachtskonzert aller Gruppen

Am Sonntag Nachmittag fand zum Abschluss der Weihnachtszeit, genau am Tag der Heiligen Drei Könige unser Weihnachtskonzert aller musikalischen Gruppen unserer Gemeinde statt. Gleich als erste waren wir dran, der Kirchenchor mit „Lauft ihr Hirten hin zum Stalle!“ von Robert Führer. Leider kann ich nichts finden, um euch das Lied näher zu bringen. Es ist richtig schön und schwungvoll.

Unsere Pastoralreferentin begrüßte die Gemeinde.

Auf der Orgelbühne mussten wir uns ein wenig umorganisieren. Jetzt standen 4 Herren der Schola Cantorum Westerholt um den Orgeltisch. Alle vier Blattsänger mit guten Stimmen.

Es folgte Querflöte mit Orgel, ein Stück aus einer Sonate von Bach. Dann  gab es ein Lied für alle, eben auch die Gemeinde: „Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg.“

Wieder sang die Schola, jetzt: „Wohl mir, dass ich Jesum habe“. Es folgte das erste Stück der Martinsbläser, die unten in der Kirche waren. Sie brauchen unseren Chorleiter nicht, haben ihren eigenen Dirigenten. Wir waren wieder dran:

Laudate Dominum, mit dem Solo einer Sopranistin, und wir ganz leise dazu, nur ab und etwas lauter. Unsere Solistin ist auch jung, aber sie hatte keine Probleme mit ihren blonden Locken 😉

Nochmal Querflöte, Teil der Bach Sonate E-Dur, dann wir noch einmal mit „Transeamus usque Bethlehem“.

Es folgte ein lustiger Textbeitrag für eine Krippe mit Dinosaurier… Der Jugendchor, nur 5 jugendliche Damen, sie haben gut gesungen. Nochmal die Martinsbläser.

Und dann, dann war der Känguru-Chor dran. Ihr wißt es noch? Mütter singen und ihre kleinen Kinder. Das ist immer richtig spannend. Gerade wird noch ein Kind herangewunken.

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hier hat sich schon einiges getan

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Die beiden rechts,: der Kleine zog den Größeren immer eine Stufe höher, seitlich von der Mama weg. Sie sollten wieder runter. Das taten sie zu gern! – Mit Schmackes sprangen sie Stufe um Stufe wieder nach unten 🙂

Der erste Applaus wurde gespendet.  (Normal gibt es zwischendurch keinen Applaus)

Martins-Bläser und dann „The Vocal Chords“, unser Gospelchor.

The Vocal Chords IMG_5298Wester13

Während ihres Gesangs:“ Christmas lullaby“, „Fly away on Christmas wings“ und „Glorious Kingdom“ wurden die Kleinen immer unruhiger, krähten, liefen zur Krippe, um sich die Schafe zu krallen. Aber Mama war zur Stelle und konnte retten. Doch unser Pastor hat dann ein Schaf nach unten gestellt. So konnten die Kleinen es streicheln.

 Und der Graf, dessen Frau wieder im Känguru-Chor mitgesungen hat, diesesmal mit der kleinen Tochter, die noch nicht getauft ist, schaute sich das Ganze in aller Ruhe an.

Graf Westerholt IMG_5299Wester13

Die Martins-Bläser brachten „Tochter Zion“ und es wurde Zeit für die Kinderchöre.

„Eine Tür, eine Tür“,  dabei öffnen sie mit weitausholender Geste eine imaginäre Tür, macht die Herzen weit, als wollten sei uns alle umarmen. Echt Action. Hier klatschen sie gerade in die Hände.

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„Hört ihr alle Glocken läuten“, „Kommt mit nach Bethlehem“ und es wurde Zeit für uns, nach unten zu gehen. Das letzte Lied der Kinderchöre „Kling Glöckchen“, das haben wir leise mitgesungen. Die Kleinen bekamen nach jedem Ihrer Lieder kräftigen Applaus. Nun wurde es voll am Altar. Denn alle Aktiven, außer den Martins-Bläsern, stellten sich nun hinter die Kinderchöre. Und es wurde von allen, auch der Gemeinde „O du fröhliche“ gesungen, alle drei Strophen.

Der Applaus wollte gar nicht aufhören. Da ja viele Aufnahmen von den Sängern gemacht wurden, dachte ich, nun seid ihr dran! 🙂

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Eine sehr gelungene Mischung, gute Beiträge, schöne Stimmen. Ein wundervolles Konzert.

Die Krippe bleibt noch bis zum kommenden Sonntag stehen.