Alte Synagoge Essen

Cornelia und ihr Mann sind am Freitag abend gekommen. Unsere Tochter wollte unbedingt was von „Ruhr 2010“ sehen. Sie hat sich die Zeche Zollverein ausgesucht. Doch mein Mann schlug die Alte Synagoge in Essen vor.

Also ok, erst Synagoge, dann Zollverein.

Nach dem Frühstück daheim fuhren wir nach Essen. Schnell gefunden. Wir haben ja schon einmal davor gestanden, auf der anderen Straßenseite.

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Drinnen der erste Eindruck

ich schau natürlich sofort nach oben in die Kuppel

So sah sie früher aus

Fensterfront

2 Sederteller, so etwas wird an Pessach benutzt.

Kinderrasseln für Purim

Wir sind eine Etage höher

das Fenster nochmal richtig

Chanukka-Kerzenhalter in Bankform

Fest-Sträusse für das Fest Sukkot

Das Laubhüttenfest, wie wir sagen, wurde erst vor kurzem gefeiert.

Kleidung, z.B. die Kippah (Kappe)

Eine Erinnerungstafel an die Gräuel des Holocaust

Thora-Rollen auch ganz kleine sind dabei

Alles ist so ruhig, freundlich, hell, gut beschriftet.

Aah, eine Art Kalender für beide Systeme

Da haben gerade andere Leute dran gedreht. Nun stimmt es nicht mehr. Mal schaun, ob ich es wieder hinbekomme, na ja, fast.

Das war unser Rundgang durch die Alte Synagoge in Essen. Sie wird nicht mehr als Synagoge genutzt. Daher konnten wir auch am Samstag hinein.

Es war sehr lehrreich. Vieles, was ich im Laufe der Jahre von Vivi erfahren habe, konnte ich hier ein wenig vertiefen oder auch nur  erinnern 😉

Draußen können wir das Rathaus von Essen sehen, diesen hohen Fenster-Turm.


Die Synagoge noch einmal von der Seite

Das Rabbiner-Haus hintendran wird saniert.