Osternacht

Die Osternacht ist für uns immer ein besonderes Ereignis.

Denn das Feuer wird angezündet aus den Palmsträußen des letzten Jahres.

Ich war schon in der Kirche, mein Mann ging auf den Kirchhof.

Der Anfang

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und es ging natürlich weiter

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 Pfarrer und Messdiener/innen waren auch da.

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Dann kommen sie in die Kirche mit dem Ruf: Lumen Christi! ( Das Licht Christi), wir alle antworten: Deo gratias, wir danken dir Gott. 

Von der Osterkerze wird das Licht an die Leute in den Bänken weitergegeben, denn jeder hat ja eine Kerze in der Hand. Als alle mit Licht versorgt waren, wurde der Kronleuchter auch angezündet, dazu wurde er hinuntergelassen. Es ist so schön, wenn seine Kerzen leuchten. Hier noch einmal das Bild vom letzten Jahr. 

IMG_3486Sen14 Kronleuchter

Nach der Osternacht sind wir noch ins Pfarrzentrum gegangen zur Agape-Feier, Fest der Liebe. Es gab verschiedenste Brotsorten und Wein, natürlich auch Ostereier, aber auch  Wasser. Wir haben uns prächtig mit verschiedenen Leuten unterhalten. Und wir gingen erst gegen halb 1 nach Hause. Schön war es.

Dienstag nach unserer Rückkehr war ich noch einmal in der Kirche, um Aufnahmen zu machen. 

Das Taufbecken, in das die Osterkerze in der Osternacht getaucht wurde, um das Taufwasser zu weihen.

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Der Altarraum – noch mit dem Kreuz an der Stelle, wo es verhüllt am Palmsonntag stand und fast daneben die große Osterkerze.

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rechts vom Altar, wenn wir davor stehen.

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Es wurde alles so liebevoll geschmückt, dass es eine Freude ist.

Bruchsal 3

Wir sind beim Paulusheim angekommen. das ist ein Privates Gymnasium,  erbaut 1922

Diese Treppe sind wir raufgestiefelt 😉

Dabei ist natürlich auch eine Art Kapelle.

aber in der Kapelle findet gerade eine Trauung statt, also können wir nicht hinein. Wir wandern herum, auf dem Parkplatz, der sich sehen lassen kann…

Ein wunderschöner alter Käfer ist der Brautwagen

aaaber er hat Licht an! Ob der nachher starten kann? Ich zurück zu den beiden Herren der Gläser, ganz unten auf dem Bild 😉 nicht die Herren, sondern die Gläser 🙂

einer von den beiden kommt mit, zum Glück ist das Verdeck offen bei dem super Wetter. Und er kann den Hebel runterdrücken. Nun ist nur noch Standlicht an. Da kommt ein Pärchen, der junge Mann bekommt mit, um was es geht. Er schafft es, das Licht ganz auszuschalten. Seine Begleiterin erzählt, dass sie auch einen alten Käfer haben. Ach soooo, prima!

Und wir können unbesorgt weiter! Hey, ganz schön bunte Häuser!

hier finde ich den Kamin sehenswert

Dort ist die Peterkirche

Auch hier ist eine Hochzeit, aber noch nicht, die ersten Gäste sind schon auszumachen, draußen. Also können wir noch schauen.

Blick zur Decke

eine gar nicht so große Orgel

Draußen steht der Peter

Der Pfarrer schaut inzwischen raus, jaaa da kommt er, der Brautwagen.

und nun wirds Zeit, Schluß zu machen. Sorry, sind doch viele Fotos geworden.

Fortsetzung folgt.

Bruchsal 2 kann hier nachgelesen werden.

Nordkirchen 1

Wir fuhren aus Ascheberg raus, hey, da war doch mal was mit Nordkirchen! Ja, da ist ein Schild, noch 9 km.

Ups, da ist eine kleine Kapelle! Hier auf der Landstraße ist es kein Problem, mal anzuhalten.

Weiter ging die Fahrt.

Am Eingang von Nordkirchen empfingen uns lauter Wimpel über der Straße. Also parken wir doch gleich hier, die Innenstadt scheint nah zu sein. Ups hier ist ja eine Kapelle,  die Johannes-Nepomuk-Kapelle, die ich schon unter Kunst gezeigt hatte.

Restaurant Domhof gleich bei der Kirche, so passt der Name auch 😉

Pfarrkirche St. Mauritius

Öööhm, nur bis 17 Uhr geöffnet, das könnte knapp werden, also hinein!

die Kanzel

die Orgel ist nicht leicht zu fotografieren

Bei uns werden die Glöckchen immer weggeräumt

hinten gibt es eine kleine Seitenkapelle mit dem Assisi-Kreuz

wird fortgesetzt

Zufällig entdeckte ich

die Kirche, die wir von dem Parkplatz in Recklinghausen aus sehen können. Wir wollten heimfahren, da schaute ich in die Seitenstraße und sagte: Da ist eine schöne Kirche!

Mein Mann wollte irgendwo drehen, aber das ging nicht. Also die große Runde gefahren. Wir landeten wieder auf jenem Parkplatz…

Zu Fuß ging es nun zu der Kirche.

Sieht das nicht schön aus von unten von der Straße her?

Die Straße führt drum herum. Wunderschöne alte Häuser stehen dort.

Auf der Wiese vor der Kirche auf einem Baumstumpf quakt es leise

Während mein Mann schon in die Kirche geht, sehe ich einen Herrn, der Bretter durch eine schmale Tür in die Kirche brachte. Nun steigt er ins Auto. Er sieht, dass wir uns interessieren. Da erklärt er mir den ganzen Werdegang der Kirche. Oh man, ich kann doch nicht alles behalten!

Er ist der Pfarrer dieser Kirche. Er hat unseren Pfarrer früher als Ministrant betreut hat, wie er mir erzählt. Wie klein die Welt doch ist.

1906 wurde diese St. Paulus Kirche geweiht. Im Krieg wurde sie bombardiert und verlor einen großen Turm. Ich frage, ob wir in die Kirche können. Er sagt, die ist immer offen.

Die Säulen sind recht umfangreich.

Die Decke

Es ist eine helle, freundliche Kirche

Die Orgel darf natürlich nicht fehlen 😉

Eins der Fenster mit dem Lebensbaum

Wundervolle Lichtspiele bot uns die Sonne im Verbund mit den Fenstern. Hier wurden aus den Feuerzungen wirklich Feuerzungen!

Erst hier am Bildschirm erkannte ich das Ewige Licht, das hier drunter hängt.

Ich wünsche euch allen einen guten, schönen Sonntag

wird fortgesetzt