Feldpost

nennt man die Briefe, die die Soldaten während des Krieges in Rußland, in Frankreich in Polen bekamen und versendeten. Sie müssen möglichst wenig politisch sein. Denn sie werden ja kontrolliert. Oft haben die Briefe der Lieben daheim die Soldaten im Feld nicht erreicht, wurden einkassiert, warum auch immer.

Ein Bruder meiner Mutter war in Frankreich stationiert. Er war verlobt, schrieb ihr im Feldpostbrief, dass er weiße Seide für ihr Brautkleid mitbringen wird. Das tat er auch. Sie haben in Gelsenkirchen geheiratet: der Heinz und seine Therese. Die kurze gemeinsame Zeit nach der Hochzeit, die ihnen blieb, haben sie natürlich zusammen verbracht, mit Familie. Und als er wieder weg war, diesesmal gen Osten, war Therese schwanger. Irgendwann kam die Nachricht, dass er gefallen ist. So nannte man es, wenn sie im Krieg bzw. Kampf gestorben sind. –  Therese hat ihr Kind verloren.

Therese ist meine Patentante, sie ist eine sehr liebe Frau. Wir haben uns sehr gut verstanden.

Sie hat nach dem Krieg wieder geheiratet, bekam 2 Söhne. Ihr Mann war dann krank und starb leider recht früh. 

Gottlob hat sie nie ihre Lebenslust verloren. Sie war immer fürsorglich, für andere da.

51 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. andrea2110
    Nov 14, 2012 @ 09:04:21

    Liebe Bärbel, da bekomme ich gleich Gänsehaut bei dieser Geschichte. Welche Kraft und innere Stärke muss Deine Patentante haben bei diesem Schicksal…bewundernswert. Liebe Grüsse Andrea

    Antworten

    • minibares
      Nov 14, 2012 @ 09:46:14

      Liebe Andrea, solche Schicksale gab es leider viel zu viele.
      So etwas darf nie wieder passieren.
      Gottlob hat sie ihren Lebensmut immer wiedergefunden. Ist anderen Stütze und Hilfe. Eine liebenswerte Frau.

      Antworten

  2. Waldameise
    Nov 14, 2012 @ 09:37:34

    Eine berührende Geschichte, die du uns von deiner Patentante erzählst, liebe Bärbel. Die vielen traurigen Schicksale damals, das kann man sich gar nicht richtig vorstellen. Wie grausam muss es gewesen sein, als sie die Nachricht damals erfuhr. Und mit welchen Sehnsüchten müssen die Soldaten damals diese Feldpost geschrieben und verschickt haben.

    Liebe Grüße,
    die Waldameise

    Antworten

    • minibares
      Nov 14, 2012 @ 09:50:42

      Liebe Waldameise,
      genau wegen der unzählbaren Schicksale, der Angst, der Gewalt, der Verfolgung, der Einsamkeit, eben des Krieges müssen wir immer wieder daran erinnern.
      Sehnsucht, verzehrende Liebe auf beiden Seiten, ob ein Feldpostbrief kam, endlich ihn auf dem Feld oder die daheim erreichte…
      Immerwährende Sorge der Familie in der Heimat, so es noch Heimat war… Denn die Vetreibung war ja auch grauenvoll.

      Alles Gute dir, liebe Waldameise ♥

      Antworten

  3. ute42
    Nov 14, 2012 @ 10:32:51

    Es gab schon schreckliche Schicksale während des Krieges und auch noch danach. Hoffen wir, dass wir nie wieder einen Krieg erleben müssen.

    Antworten

  4. regenbogenlichter
    Nov 14, 2012 @ 10:58:55

    Liebe Bärbel,
    hab lieben Dank für das Erzählen der berührenden Geschichte. Und auch die Erklärungen zu Feldpost etc.
    Und es sollte allen zeigen, dass dies nie wieder geschehen darf.
    Den geistigen Nachfolgern derer, die das angezettelt haben, glauben leider schon wieder viel zu viele Menschen.

    Sei ganz lieb gegrüßt ♥
    deine Ute

    Antworten

    • minibares
      Nov 14, 2012 @ 11:33:17

      Ja, liebe Ute, es ist nicht zu übersehen, dass dieses braune Gedankengut schon wieder weit um sich greift. Hoffentlich fallen nicht zu viele drauf rein. Hoffentlich finden doch viele den Weg zurück…
      So etwas Schreckliches darf nicht wieder passieren.

      Viele liebe Grüße zu dir ♥
      deine Bärbel

      Antworten

  5. Elke
    Nov 14, 2012 @ 12:10:54

    Diese Feldpostbriefe zu lesen, ist sehr interessant. Viele haben damals solche schweren Schicksale erlitten wie deine Tante. Eigentlich war es an der Tagesordnung, auch in meiner Familie. Mein Vater hat mehrere ältere Brüder im Krieg verloren, meine Mutter ebenso und natürlich – das war für sie wohl das Schlimmste überhaupt – ihre älteste Tochter beim Bombenangriff auf Frankfurt. Das war alles vor meiner Zeit, aber ich kenne die Geschichten und habe vor allem die Nachwirkungen noch Jahrzehnte später erlebt.
    Herzliche Grüße
    Elke

    Antworten

    • minibares
      Nov 14, 2012 @ 12:28:20

      Mein Vater, als er erst der Vater meines Bruders war, war auch an der Ostfront.
      Er wollte sich gerade nach seinem Gewehr beugen, da traf ihn ein Schuß durch den linken Oberarm. Der Schuß war also auf sein Herz gerichtet. Ein kleiner russischer Arzt hat ihm den Arm gerettet, wie er immer erzählte.
      Aber durch diese Verletzung konnte er seinen Beruf als Tischler nicht mehr ausüben.
      Natürlich gab es keinen Pfennig Schadenersatz oder Rente dafür…

      Antworten

  6. bruni8wortbehagen
    Nov 14, 2012 @ 13:20:03

    Oh, Bärbelchen, nun habe ich mir diese Feldpostnachrichten vorgestellt und habe doch tastsächlich Gänsehaut bekommen, als Du weitergeschrieben hast.
    Ich habe aus der eigenen Familie die letzte Nachricht meines Onkels, der mit 18 Jahren im Elsass gefallen ist, an seine Muttel gelesen. Er schrieb nur, daß das Kriegsende nahe ist u. er sich so schrecklich freue, sie endlich wiederzusehen. 2 oder 3 Tage später wurde er erschossen. Nichts hat er mehr wiedergesehen.
    Sinnlos gestorben ist er, der dritte und jüngste Sohn meiner Oma und wie viele andere mit ihm.
    Für was und für wen?????????? Mich packt die Wut, wenn ich nur daran denke.

    Antworten

    • minibares
      Nov 14, 2012 @ 14:33:35

      Mein Vater nannte es den „Heimatschuß“
      Denn sonst hätte es meine Schwester und mich nicht gegeben.
      Oh Gott, da hat er sich sooo gefreut, den Horror überlebt und überwunden zu haben. da muss er doch noch als einer der Letzten sterben, für nichts und wieder nichts.
      Wie ist das traurig!
      Ich könnte explodieren!

      Antworten

      • bruni8wortbehagen
        Nov 14, 2012 @ 21:24:45

        siehst du, es geht Dir wie mir…

        Antworten

        • minibares
          Nov 14, 2012 @ 22:28:46

          Ja echt, solch ein nutzloses Abschlachten. in der letzten Minute nochmal zuschlagen. Das ist doch echt nicht zu glauben.

          Antworten

          • bruni8wortbehagen
            Nov 15, 2012 @ 22:49:45

            ich glaube, dieser Onkel von mir, der Wolfgang hieß (diesen Namen hätte ich bekommen, wäre ich ein Junge gewesen), und weinend aus dem Bunker getrieben wurde, wie ich weiß, hätte so gerne länger gelebt und ich hätte vielleicht Cousinen oder Cousins gehabt. Nicht darüber nachdenken, es macht nur hilflos wütend…

            Antworten

            • minibares
              Nov 15, 2012 @ 23:06:14

              Waaaaaaaaaaaaas? Sie haben ihn aus dem schützenden Bunker getrieben!
              NEIN, das kann doch wohl nicht wahr sein.
              Als wäre nicht genug Platz, sie konnten doch dort ruhig dicht an dicht sitzen, liegen oder stehen. Mir schnürt es die Luft ab, ich bin echt am schnappen.

              Antworten

    • juzicka
      Nov 14, 2012 @ 18:21:21

      das ist so traurig .. so traurig 😦

      Antworten

  7. kowkla123
    Nov 14, 2012 @ 13:58:55

    als Betroffener sag ich nur, tut alles, damit sich das nicht wiederholt, ich bin zu alt dafür, aber es könnte meine Söhne treffen, manchmal habe ich Angst, wenn ich die Entwicklung so betrachte, möge Frieden herrschen, KLaus

    Antworten

  8. juzicka
    Nov 14, 2012 @ 14:23:43

    da kommt mir der alte slogan wieder in sinn : Stell dir vor es wär krieg und keiner geht hin …

    schreckliche schicksale sind das. Ich habe schon so viele dokus darüber im tv gesehen und geweint wie ein schlosshund .. wenn ich mir vorstelle ich hätte meinen sohn ziehen lassen müssen , es hätte mir das herz gebrochen.
    die schweiz hat nie einen krieg erlebt …

    Antworten

    • minibares
      Nov 14, 2012 @ 18:38:53

      Liebe Juzicka,
      wie gut, dass es die Schweiz gibt.
      Aber rechtes Gedankengut gibt es dort natürlich leider auch. Nur, dass ihr bei keinem Krieg mitmacht, das ist sehr weise.
      Kriegs-Schicksale, egal wo, sind grauenhaft, unmenschlich, unbegreifbar, für nichst nutze.

      Antworten

    • khecke
      Nov 18, 2012 @ 16:35:51

      Auch die Schweiz war in Kriege verwickelt. Nur ist es schon so lange her, dass man sich mit der Geschichte bis fast ins Mittelalter befassen muss.

      Antworten

  9. Gudrun
    Nov 14, 2012 @ 14:48:57

    Schlimme Geschichte, liebe Bärbel. Ich bewundere die Frauen von damals eh. Sie hatten eine unglaubliche Kraft und haben sich nicht unterbuttern lassen. Ich wünschte, ich hätte etwas von dieser Kraft.
    Gruß von der Gudrun

    Antworten

    • minibares
      Nov 14, 2012 @ 18:43:29

      Liebe Gudrun,
      die sogenannten Trümmerfrauen, die die Trümmer ausgesucht haben, um ihrer Familie wieder eine Bleibe zu geben. Die gehungert haben, damit ihre Kinder durchkamen. Die allein waren, weil die Männer in Gefangenschaft, wenn sie überhaupt zurückkamen aus dem Krieg.
      Sie haben Unmenschliches geleistet.
      Meine Mutter musste hochschwanger aus dem Ruhrgebiet ins Eichsfeld laufen. Züge gabs ja keine. Und der kleine Junge an der Hand, beinahe 5 Jahre alt.
      Meine Schwester wurde dort im Martinfeld noch im Krieg geboren, am 28.4.. und am 5.5. war der Krieg eeeeeeeeeendlich vorbei.

      Liebe Gudrun, wenn wir müssten, hätten wir auch die Kraft, davon bin ich überzeugt.

      Antworten

  10. Gedankenkruemel
    Nov 14, 2012 @ 14:51:15

    Schreckliche Schicksale..Ich kenne das ja sehr hautnah..

    Ich vermute du meinst jetzt den 2. Weltkrieg?

    Der Erste war auch schlimm was Schicksale dieser Art betrifft.
    Kann nur zustimmen es darf niemal wieder geschehen..
    aber leider gibt es ja auch in der heutigen Zeit immer wieder
    Kriege..

    Mein Vater meine Onkels alle waren sie im Krieg.

    Antworten

    • Gedankenkruemel
      Nov 14, 2012 @ 14:54:26

      Mein Vater kam nicht zurück.

      Antworten

    • minibares
      Nov 14, 2012 @ 18:47:33

      Ja, liebste Elke, ich meine den zweiten Weltkrieg.
      Du hast ja schon richtig was davon mitbekommen. Klar, der Erste war auch schlimm, nur weiß ich davon zu wenig.
      Dass es so viele Kriege in der Welt gibt, das ist so fürchterlich. Warum lernen sie nicht von den anderen, dass Kriege sich nicht lohnen?
      Immerhin haben die Deutschen eine friedliche Revolution geschafft zur Maueröffnung. Das ist wohl einmalig in der Welt.

      Antworten

      • Gedankenkruemel
        Nov 14, 2012 @ 19:14:50

        Liebste Bärbel ich weiss ja auch nur aus den History Filmen
        und Büchewrn was den 1. Weltkrieg betrifft.
        ich wollte eigentlich nur sagen das alle Kriege schrecklich sind
        und nur um Macht geht.

        (P.S. seit heute Nachmittag habe ich plötzlich
        Probleme mit dem Firfux..ich kann keine Bilder sehen und
        usw, jetzt bin grad On mit Explorer)

        Antworten

        • minibares
          Nov 14, 2012 @ 19:22:47

          Ja, liebste Elke, ist schon klar. Jeder Krieg ist schrecklich und sollte erst gar nicht stattfinden.
          Übrigens, meinen Firefox habe ich gelöscht. Denn der lief sooo langsam. Obwohl es an die 80.000 sein sollten hatte ich mit dem nur 4 oder 5.000.
          Soviel hat der gedrosselt.
          Nun muss ich mir so nach und nach meine Favoriten-Liste wieder aufbauen. Die hatte ich mir alle handschriftlich notiert, grins.
          Also jetzt mit dem Internet-Explorer. Und mit Google-Chrome kann ich nur Bilder laden. Aber bei Chrome habe ich eine graue Wand, die mich nicht den schwaren Balken von wordpress auf dem Dashboard sehen lässt.

          Antworten

  11. Träumerle Kerstin
    Nov 14, 2012 @ 15:53:10

    Du schreibst in der Vergangenheit, lebt sie nun noch oder nicht mehr?
    Solch Schicksale gab es viele und jedes einzelne ist so schlimm, so sinnlos. Schwanger zu sein, den Mann und dann das Kind zu verlieren – manch anderer hätte jeden Lebenswillen verloren.
    Liebe Grüße von Kerstin.

    Antworten

    • minibares
      Nov 14, 2012 @ 19:07:31

      Seit sie in einem Altenheim lebt, haben wir leider keine Verbindung mehr. Der Sohn und der Enkel sind nicht zu erreichen. Das ist eine verfahrene Angelegenheit.
      Die beiden wären unsere einzigen Ansprechpartner in der Sache. Da sie fast 93 ist, gehe ich davon aus, dass sie womöglich nicht mehr lebt.
      ich würde gern richtig Abschied von ihr nehmen können.

      Antworten

  12. luiselotte
    Nov 14, 2012 @ 18:04:25

    Meine Eltern haben mir nicht viel vom Krieg erzählt, aber das was ich hörte, machte mir Angst. Meine Mutter war behindert und meine Oma musste sie zeitweise verstecken, dass sie überlebte, und wenn es nichts mehr zu essen gab, schickte man meine Mutter (weil sie abgemagert war) zu den Bauern, um Milch und Eier zu ergattern….mein Opa war auch im Krieg, und es ist ein Wunder, dass sie ihren Lebensabend zusammen verbringen durften. er starb zwar 9 Jahre früher als sie und ich kenne ihn nicht mehr, weil ich damals erst zwei Jahre alt war, aber man sagte mir immer, dass er der liebste Opa der Welt war….ich drücke dich ganz doll fest. Luiserl

    Antworten

    • minibares
      Nov 14, 2012 @ 19:14:42

      Oha, liebs Luiserl, da hast du ja doch eine Menge erfahren, was damals los war.
      Niemand hatte es leicht, das ist klar. Aber dass deine Mutter versteckt werden musste, was für ein schreckliches Los. Klar, sonst wäre sie weggekommen.
      Mich schüttelt es, wenn ich mir sowas vorstelle.

      Meine Oma war mit meiner Mutter ins Eichsfeld gegangen. Und unterwegs bekam sie, die Oma, Weinkrämpfe. Ihr Mann war in Gelsenkirchen auf der Zeche in einen Schacht gefallen und dabei gestorben. Das hat sie gespürt, über diese große Entfernung. Was muss das für eine große Liebe gewesen sein.

      Wie schön, dass du weißt, dass dein Opa nach diesen Strapazen und Erlebnissen sich über dich, seine Enkelin so freute.

      Antworten

  13. carinzil
    Nov 14, 2012 @ 18:16:48

    die geschichte ist wirklich rührend …. du schreibst echt immer toll.

    habe dich für den blog of the year nominie 🙂
    http://worldwhispererenglish.wordpress.com/2012/11/14/blog-of-the-year-2012/

    Antworten

  14. Ludger
    Nov 14, 2012 @ 20:05:21

    Mögen diese Zeiten nie wieder kommen. So ging es wohl Vielen. L.G. Ludger

    Antworten

  15. Bellana
    Nov 14, 2012 @ 21:44:47

    Mein Vater hat uns früher nie viel über die Zeit in Russland erzählt. Meine Mutter erzählt uns auch heute noch mit ihren inzwischen 88 Jahren immer wieder Geschichten aus den Kriegsjahren. Wir können froh sein, dass wir solche traumatischen Kriegserlebnisse nicht durchleben mußten.
    Grüßle Bellana

    Antworten

  16. Ruthie
    Nov 14, 2012 @ 23:32:26

    Feldpost nennt man auch die Briefe, die die Soldaten von Afghanistan aus schicken. Oder wo sie halt heute grad eingesetzt sind.
    Mein Großvater mütterlicherseits kam auch nicht wieder. 2 kleine Kinder daheim 😥

    Antworten

    • minibares
      Nov 14, 2012 @ 23:39:45

      Liebe Ruthie, so wird dieser Begriff immer noch genutzt.
      Schlimm, wo sie eingesetzt werden. Meist kommen sie als seelische Wracks heim.
      Schlimm, dann war deine Oma mit den beiden Kindern allein, wie viele, viele andere leider auch.
      Das war alles echt nicht leicht.

      Antworten

  17. Anna-Lenaa
    Nov 14, 2012 @ 23:54:51

    Gut, dass wir in Friedenszeiten leben. So manches Schicksal aus damaligen Zeiten hält sicher bis heute an, denn Schicksalsschläge prägen.

    Gute-Nacht-Grüße
    Anna-Lena

    Antworten

    • minibares
      Nov 15, 2012 @ 09:58:34

      Ja, liebe Anna-Lena, ich bin auch heilfroh, dass unsere Generationnoch keinen Krieg erleben musste. Auf dass es so bleibe…
      Genau, viele hadern mit ihrem Schicksal von damals, andere können es annehmen. Die Menschen sind ja so verschieden.
      Aber Erinnerungen lassen sich nicht einfach auswischen, die bleiben

      Antworten

  18. die3kas
    Nov 15, 2012 @ 00:54:36

    Schlimme Schicksale … ich bin froh keinen Krieg erlebt zu haben.
    Ich bin mir aber nicht sicher, ohne Krieg von dieser Welt zu gehen. Die Zeichen stehen nicht gut.
    Schön das deine Tante sich ein neues Leben aufbauen konnte. Das konnten viele nicht, warum auch immer.
    Hoffen wir das Beste!

    LG ♥
    kkk

    Antworten

    • minibares
      Nov 15, 2012 @ 10:04:51

      Liebe kkk,
      hoffen wir, dass die Politiker nicht ausrasten, sondern Ruhe bewahren und miteinander reden. Dass auch die Normalos normal bleiben und nicht kriegslüstern werden.
      Dann haben wir die Chance, in Frieden zu leben, hoffentlich.

      Antworten

  19. Tränenherz
    Nov 15, 2012 @ 02:32:33

    Wenn so etwas einem Menschen passiert ist, und das ist zur damaligen Zeit gewiss vielen passiert, das muss wirklich mehr als schlimm gewesen sein. Das berührt einen richtig, genau wie deine Zeilen.

    Liebe Grüße 🙂

    Antworten

  20. khecke
    Nov 18, 2012 @ 16:18:04

    Ich kann mich auch noch daran erinnern, dass meine Mutter waehrend des Krieges immer froh war, wenn sie einen Feldpostbrief von meinem Vater bekommen hat, der in Frankreich stationiert war, aber zum Kriegende bei der Ardennenoffensive gefallen ist und auf einem Soldatenfriedhof in Lommel (Belgien) mit weiteren
    42000 deutschen Soldaten begraben liegt, was ich mir mal angesehen habe, nachdem ich schon in Amerika lebte.
    Uebrigens hatte man zu der Zeit erstmals Postleitzahlen benutzt und Schlesien hatte die Postleitzahl 8.
    LG Karl-Heinz

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